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#1
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Bei uns steht sogar im Rechtskundebuch einen Verweis auf Tempolimit 120 (so ist es bei uns). Es wird auf das SVG (StrassenVerkehrsGesetz) verwiesen.
Tempolimiten sind wegen folgenden Dingen ok: Zitat:
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Offizieller Groupie der "Schnitzelfresser" |
#2
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die optimale geschwindigkeit für Reisen liegt bei 120-140 km/h, das kommt dann aufs Auto und die Strecke an.
Mitm alten SpaceWagon war der günstigste Verbrauch bei 140 auffm Tacho, beim Zafira isses bei 130 als Tempomateinstellung. Landet in beiden Fällen bei ca. 7,5l, wobei SpaceWagon fahren mehr Spaß gemacht hat ![]() "Tempo auffm Strich" fahren ist eh quatsch...da muss man so oft auffn Tacho gucken das es ned feierlich ist, lieber am Tacho ausrichten und dann mitschwimmen! btw. e=mc² gilt ned für Autos, sondern für kleine Teilchen ![]() Kinetische Energie: P = 0,5*m*v² ![]()
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Nach der GetBoinked5 von [Unbekannt]: "Ich hab aus Gewohnheit und Versehen zu meiner Freundin gesagt: Thekenschlampe bring mir noch n Bier" |
#3
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Soooohoo, ich hab mir darüber nochmal Gedanken gemacht, vor allem weil ich keine Ahnung vom Maschinenbau und Fahrzeugbau habe.
Es war mir bewusst, dass raptorsf, recht haben müsste, wenn der Kraftstoffverbrauch wirklich massiv mit dem Luftwiderstand zu tun hat. Zum anderen weiß ich dass ich wenn ich die Autobahn nachts fahre nicht viel mehr verbrauche als wenn ich tagsüber, also langsam fahre. Und das weiß ich so genau, weil ich mir jedesmal den durchschittlichen Verbrauch ausrechne. Aus diesem Widerspruch musste ja, wie in den oberen Beiträgen barsch angedeutet, folgen, dass es noch andere Zusammenhänge geben muss. Und als ich so auf meinen Tacho schaute und die Anzeige meines Boardcomputers sah, hätte ich beinahe ins Lenkrad gebissen. Es ist die pöse Steuerelektronik, da hätte ich auch früher draufkommen können. Jede Steuerelektronik regelt die Verbrennung so, dass sie idealerweise(wenn auch nie erreicht) vollständig ist, was ja rein theoretisch bedeutet, das der Kiste die sich dort fortbewegt, egal sein muss ob sie sich jetzt mit 2200 Umdrehung/min im zweiten Gang (40km/h) oder 2200 Umdrehungen/min im sechsten Gang(130km/h) befindet, denn es ist der gleiche Hubraum die gleiche Anzahl an Zündungen, somit die gleiche Anzahl an Verbrennungen. So gesagt so getan, bin ich mal auf die Autobahn und hab mal mit dem eingebauten Schätzeisen (akt. Verbrauch des Boardcomputers) ein paar Messungen gemacht. Ich muss mich entschuldigen, schneller als 150 war auf der Autobahn bei dem Verkehr nicht möglich! Sooo hier mal die Ergebnisse im 6. Gang: bei konstant 80km/h(1000rpm) ca. 5,2 l/100km bei konstant 130km/h(2200rpm) ca. 8,9 l/100km bei konstant 150km/h(3000rpm) ca. 10,2 l/100km Soo und daraufhin hab ich mir erlaubt, meinen Motor mal im 2. Gang zu quälen: bei 1000rpm musste ich auf ne Messung verzichten, weil mein Tempomat noch nicht funktionierte und somit nichts konstant war bei konstant 2200rpm ca 8,7 l/100km bei konstant 3000rpm ca. 10,1 l/100km bei konstant 4000rpm ca. 10,4 l/100km bei konstant 4500rpm ca 10,5 l/100km Das war eine sehr interessante Messung deckte sich aber irgendwie nicht mit meiner Erfahrung. Und dann hab ich mich daran erinnert, was ich raptorsf an den Kopf geschmissen habe. Das waren konstante Geschwindigkeiten und wer kann schon konstant über mehrere hundert Kilometer fahren. - Ja, die Antwort hatte ich auch - keiner Somit stimmen zwar meine Werte meiner durchschnittlichen Verbräuche, aber die zugeordneten Geschwindigkeiten passen hinten und vorne nicht. Also wäre zwar die Ersparnis wesentlich höher, aber durch das andauernde Abbremsen und Beschleunigen verliert sich die Spritersparnis, mal davon ab, dass ich glaube noch keine Autobahn gesehen habe, bei der man mehrere Hundert Kilometer am Stück 200 fahren könnte. Irgendwas ist immer im Weg auch in der Nacht(Baustellen, Hügel, Kurven, Beschränkungen) Als mir das Bewusst war, hab ich mal überschlagen. Beim letzten Mal als ich nach Augsburg gefahren, dürfte das die schnellste Fahrt gewesen sein, aber selbst da bin ich für die 680 km ca 4,5 - 5 Stunden gefahren. Selbst das wäre "nur" ein Schnitt von 150 - 135 km/h und das war glaub ich auch so das schnellste was regelkonform zu machen war. Doch dadurch fällt für mich das Argument Spritersparnis eher noch weniger ins Gewicht, weil die theoretische Ersparnis hat man eh nicht. Denn wie oben geschrieben habe ich von Nacht- zu Tagfahrt, also von Hochgeschwindigkeits- zur Richtgeschwindigkeitsfahrt, eine Ersparnis von ca 5%.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) |
#4
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Beim 1.8-Zafira fallen die Werte für 2.Gang um 20l höher aus...
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Nach der GetBoinked5 von [Unbekannt]: "Ich hab aus Gewohnheit und Versehen zu meiner Freundin gesagt: Thekenschlampe bring mir noch n Bier" |
#5
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Zitat:
Zitat:
De Facto heißt das dann nunmal: Wenn ich 110 auf meinem Tacho habe, und davon 3 km/h abgezogen werden bin ich immer noch bei 107. Und das ist ein Verkehrsdelikt. Wenn ich "Glück" habe hat jetzt mein Tacho nen Vorlauf von 7 km/h und ich bin ausm Schneider ... aber wenn man davon ausgeht, dass der Tacho falsch geht, und dann geht er doch sehr exakt, kann man halt nicht sagen: "Aber ich dachte mein Tacho geht vor..." ... daher lieber dem Tacho vertrauen ![]() |
#6
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Ich weiss nur dass man uns in der Fahrschule von den 10% erzählt hat
![]() Und ich weiss auch, dass es theoretisch schon gegen das Gesetz ist aber ich fahr lieber 10% schneller als meine 180km/h zu fordern, weil ich ja son toller Fahrer bin und auf garkeinen Fall irgendeine Gefahr für den restlichen Verkehr. Der kann ja nur höchstens mich behindern, weil die alle zu low sind -.- |
#7
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Zitat:
![]() @Lomo: Ich weiß nicht, wie die Strecke aussieht tagsüber: Aber bist du tagsüber, aufgrund des vielen Verkehrs, an Stellen, bei denen du bei nacht ordentlich Gas geben kannst, teilweise gezwungen klar langsamer als 130 zu fahren? Wenn ja, ist es ja noch nciht ganz 100%-ig vergleichbar, und die Differenz wär noch etwas geringer... aber es wird trotdem etwas merkbares übrigbleiben... stimmt... Geändert von klaus52 (08-11-2007 um 03:01 Uhr). |
#8
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also, sind wir uns zumindest mal einige, dass sich der Spritverbrauch überproportional mit der Geschwindikeit erhöht. Also Geschwindigkeiten über 130 km/h sind bei jedem heute verfügbaren Auto unwirtschaftlich.
ABER was mir noch viel wichtiger ist als der Spritverbrauch und somit die Kosten und die Umwelt: Die Menschenleben! Auch die Gefahr von Unfällen (und somit von Blechschäden, Verletzten und Tode) nimmt ebenfalls überproportinal zu mit erhöhter Geschwindigkeit. Also wenn man nur 1 % schneller fährt erhöht sich das Risiko einen Unfall zu haben eben nicht wie langläufig gedacht um rund 1 % sondern zwischen 2 - 3 %!!! Also 50 % schneller verdoppelt die Unfallgefahr um den Faktor 2 bis 3!!! Und auch die möglichen Folgen. Jedes km/h mehr tut einfach verdammt weh, das deckt sich vielleicht auch mit Euren Erfahrungen von früher mit dem Fahrrad, ein Sturz mit 10 km/h tut kaum weh, aber mit 20 oder 30 km/h tuts langsam wirklich verdammt weh... Kurz gesagt: Tempo 130 ist mehr als genug - alles andere ist (für die Umwelt aber vor allem für alle Mitmenschen) unverantwortlich. |
#9
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Ich sehe da zwar keinen überproportionalen Anstieg, aber ok, ist wohl ansichtssache. Und wenn überhaupt dann ist das unökologisch und nicht unwirtschaftlich. Mein Chef rechnet für mir ca. 120-180 € / h , wenn wir das jetzt mal wirtschaftlich bedrachten
![]() Und wenn man sich an Grundregeln hält, bleibt nur ein Punkt, der die Unfallgefahr erhöht und das ist der Fahrer, wenn er übermüdet, unkonzentriert oder sich selbst überschätzt fährt. Ich sehe einfach keinen Sinn darin warum ich mit 130 über eine leere Autobahn fahren soll, wenn dafür kein Bedarf besteht. In Niedersachsen wird auf der A7 oder A2, ich weiß es nicht mehr. tagsüber ein Überholverbot und für einen geregelten Fluss 120 km/h("weil ansonsten die Differenz der Flussgeschwindigkeiten der beiden Fahrstreifen zu hoch wäre" O-Ton Verantwortlicher) auf ich glaub 50 km eingeführt. - Kein Ding, macht Sinn das dort zu machen und vor allem nur tagsüber, wenn dort auch Betrieb ist. Da muss ich noch nichtmal drüber nachdenken um dem zuzustimmen. Ich weigere mich aber einen Sinn eines generellen Tempolimits anzuerkennen. Sollen sie doch die Toll-Collect-Brücken sinnvoll nutzen und ein verkehrgesteuertes Geschwindigkeitsbegrenzungsschild anbringen. Die müssten doch eh an jeder Einfahrt stehen, oder? Wie gesagt, ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Tempolimits, aber doch bitte da und dann wenn sie Sinn machen. Zitat:
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) |
#10
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Also meine Zeitersparnis auf dieser Strecke ist ca. 1-1,5 Stunden. Also tagsüber fahre ich in der Regel so um die 7 Stunden
![]() Also und ja die 5km/h werden abgezogen, da man von Messfehlern ausgeht bzw. diese Möglichkeit zu Gunsten der Autofahrer ausgelegt wird. Und auch bei hinterherfahrenden Fahrzeugen werden, Messfehler für den Autofahrer ausgelegt. Aber es bleibt bei ca. 5km/h. Bei Blitzern wird ferner erst ab ca. 10 km/h drüber ausgelöst, weil alles andere einfach eine Minusrechnung wäre. Dennoch habt ihr Recht selbst 1 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung ist de facto ein Verkehrsdelikt, auch wenn es nicht wirklich geahndet wird. PS: Vor ich glaub 5 Jahren war es so, dass die Tachos bis zu 1-5% des Endwertes im plus liegt, was bedeutet bei geringerer Geschwindigkeit ist die Differenz eher relativ größer.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) Geändert von LordMordred (07-11-2007 um 21:39 Uhr). |
#11
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Scheinbar habe ich in den letzten 6 Jahren, was die Entwicklung und den Spritverbrauch von Motoren angeht, viel verpasst.
Zu geschätzen 90% ist mein Fahrverhalten den aktuellen Spritspreisen angepasst. Also eher gemässigt. Aber hin und wieder trete ich auch gerne mal aufs Gaspedal. Die Erfahrung, die ich für mich gemacht habe, bezieht sich natürlich nur auf die Fahrzeuge, die ich bisher gefahren habe. Bin ja kein Fahranfänger. Nur bei den Statistiken, komm ich mir aber so vor. Meine sehen total anders aus. Bei fahrten bis ca. 120km/h liegt z.B. mein Verbrauch aktuell bei ca. 6 Litern. Prügel ich meine Kiste aber mit mind. 180 über die Bahn, steigt der Verbrauch um ca.50% Für mich der Zeitpunkt, den Bordcomputer umzustellen, damit ich mich nicht zum Schleichen nötigen lasse. Einen relativ gleichbleibenden Verbrauch erreicht man nach keiner Kenntnis nur mit einem Erdgasantrieb. Ob ich 120 oder 200 schnell fahre, der Verbrauch ist fast identisch. Nur ist das Zeug etwas Preisgünstiger. Zeitersparnis ist in manchen Fällen mit Geld nicht aufzuwiegen. Nur auf Dauer ist das aber ein teurer Spass. Wer es sich leisten kann, soll doch............. |