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#1
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De Facto heißt das dann nunmal: Wenn ich 110 auf meinem Tacho habe, und davon 3 km/h abgezogen werden bin ich immer noch bei 107. Und das ist ein Verkehrsdelikt. Wenn ich "Glück" habe hat jetzt mein Tacho nen Vorlauf von 7 km/h und ich bin ausm Schneider ... aber wenn man davon ausgeht, dass der Tacho falsch geht, und dann geht er doch sehr exakt, kann man halt nicht sagen: "Aber ich dachte mein Tacho geht vor..." ... daher lieber dem Tacho vertrauen ![]() |
#2
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Ich weiss nur dass man uns in der Fahrschule von den 10% erzählt hat
![]() Und ich weiss auch, dass es theoretisch schon gegen das Gesetz ist aber ich fahr lieber 10% schneller als meine 180km/h zu fordern, weil ich ja son toller Fahrer bin und auf garkeinen Fall irgendeine Gefahr für den restlichen Verkehr. Der kann ja nur höchstens mich behindern, weil die alle zu low sind -.- |
#3
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![]() @Lomo: Ich weiß nicht, wie die Strecke aussieht tagsüber: Aber bist du tagsüber, aufgrund des vielen Verkehrs, an Stellen, bei denen du bei nacht ordentlich Gas geben kannst, teilweise gezwungen klar langsamer als 130 zu fahren? Wenn ja, ist es ja noch nciht ganz 100%-ig vergleichbar, und die Differenz wär noch etwas geringer... aber es wird trotdem etwas merkbares übrigbleiben... stimmt... Geändert von klaus52 (08-11-2007 um 03:01 Uhr). |
#4
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also, sind wir uns zumindest mal einige, dass sich der Spritverbrauch überproportional mit der Geschwindikeit erhöht. Also Geschwindigkeiten über 130 km/h sind bei jedem heute verfügbaren Auto unwirtschaftlich.
ABER was mir noch viel wichtiger ist als der Spritverbrauch und somit die Kosten und die Umwelt: Die Menschenleben! Auch die Gefahr von Unfällen (und somit von Blechschäden, Verletzten und Tode) nimmt ebenfalls überproportinal zu mit erhöhter Geschwindigkeit. Also wenn man nur 1 % schneller fährt erhöht sich das Risiko einen Unfall zu haben eben nicht wie langläufig gedacht um rund 1 % sondern zwischen 2 - 3 %!!! Also 50 % schneller verdoppelt die Unfallgefahr um den Faktor 2 bis 3!!! Und auch die möglichen Folgen. Jedes km/h mehr tut einfach verdammt weh, das deckt sich vielleicht auch mit Euren Erfahrungen von früher mit dem Fahrrad, ein Sturz mit 10 km/h tut kaum weh, aber mit 20 oder 30 km/h tuts langsam wirklich verdammt weh... Kurz gesagt: Tempo 130 ist mehr als genug - alles andere ist (für die Umwelt aber vor allem für alle Mitmenschen) unverantwortlich. |
#5
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Ich sehe da zwar keinen überproportionalen Anstieg, aber ok, ist wohl ansichtssache. Und wenn überhaupt dann ist das unökologisch und nicht unwirtschaftlich. Mein Chef rechnet für mir ca. 120-180 € / h , wenn wir das jetzt mal wirtschaftlich bedrachten
![]() Und wenn man sich an Grundregeln hält, bleibt nur ein Punkt, der die Unfallgefahr erhöht und das ist der Fahrer, wenn er übermüdet, unkonzentriert oder sich selbst überschätzt fährt. Ich sehe einfach keinen Sinn darin warum ich mit 130 über eine leere Autobahn fahren soll, wenn dafür kein Bedarf besteht. In Niedersachsen wird auf der A7 oder A2, ich weiß es nicht mehr. tagsüber ein Überholverbot und für einen geregelten Fluss 120 km/h("weil ansonsten die Differenz der Flussgeschwindigkeiten der beiden Fahrstreifen zu hoch wäre" O-Ton Verantwortlicher) auf ich glaub 50 km eingeführt. - Kein Ding, macht Sinn das dort zu machen und vor allem nur tagsüber, wenn dort auch Betrieb ist. Da muss ich noch nichtmal drüber nachdenken um dem zuzustimmen. Ich weigere mich aber einen Sinn eines generellen Tempolimits anzuerkennen. Sollen sie doch die Toll-Collect-Brücken sinnvoll nutzen und ein verkehrgesteuertes Geschwindigkeitsbegrenzungsschild anbringen. Die müssten doch eh an jeder Einfahrt stehen, oder? Wie gesagt, ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Tempolimits, aber doch bitte da und dann wenn sie Sinn machen. Zitat:
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) |
#6
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Gesamtwirtschaftlich (und nicht nur ökologisch) machen eben auch Geschwindigkeiten über 130 km/h keinen Sinn - auch dazu gibt es Studien und Formeln. Das dies im Einzelfall nicht unbedingt so sein muss (wie für vielleicht für Dich) ist klar - aber im Total und eben gesamtwirtschaftlich eben schon. Aber weil es halt viele Egoisten gibt (die sich ja auch hier zeigen) braucht es halt Regeln und Gesetze - und eben bald auch generelle Geschwindikeitslimiten, sogar in Deutschland! ![]() ![]() |
#7
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20-30% mehr Sprit bei 40-50% Erhöhung der Geschwindigkeit ist noch nicht mal ein Proportionalitätsfaktor von 1.
Und du glaubst ernsthaft, das diejenigen die sich nicht an Regeln und Gesetze halten sich an deine 130-iger Beschränkungen halten? Ergo triffts die, die eh keine übermäßige Risikoerhöhung gebracht haben. - Gratulation Und wenn Deutschland das einzige Land auf diesem Planeten wäre, das kein generelles Limit hat, würde das nur das Rückrat unseres Staates zeigen. Das erinnert mich an früher, wenn ich als Kind mit dem Argument " Die dürfen aber auch!" versuchte zu punkten, die Antwort kannst dir bestimmt denken. ![]() Aber bei unseren Herren Politikern kann ich mir durchaus vorstellen, dass es irgendwann kommt, statt etwas sinnvolles zu machen. PS: Auf den Gesamtwirschaftlichen Aspekt bin ich erst gar nicht eingegangen, da man sich wenn es um die Gesamtwirtschaftlichkeit geht, alles hinrechnen kann. Ich habe mir von einem befreundeten BWLer(ja auch Ingenieure können mit BWLer befreundet sein, selten aber es geht) zu einer These mal beide Seiten gesamtwirtschaftlich plausibel vorrechnen lassen. Da hab ich keine Lust drauf. Da diskutier ich mit dir lieber darüber das der Himmel blau ist.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) Geändert von LordMordred (09-11-2007 um 11:56 Uhr). |
#8
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Also meine Zeitersparnis auf dieser Strecke ist ca. 1-1,5 Stunden. Also tagsüber fahre ich in der Regel so um die 7 Stunden
![]() Also und ja die 5km/h werden abgezogen, da man von Messfehlern ausgeht bzw. diese Möglichkeit zu Gunsten der Autofahrer ausgelegt wird. Und auch bei hinterherfahrenden Fahrzeugen werden, Messfehler für den Autofahrer ausgelegt. Aber es bleibt bei ca. 5km/h. Bei Blitzern wird ferner erst ab ca. 10 km/h drüber ausgelöst, weil alles andere einfach eine Minusrechnung wäre. Dennoch habt ihr Recht selbst 1 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung ist de facto ein Verkehrsdelikt, auch wenn es nicht wirklich geahndet wird. PS: Vor ich glaub 5 Jahren war es so, dass die Tachos bis zu 1-5% des Endwertes im plus liegt, was bedeutet bei geringerer Geschwindigkeit ist die Differenz eher relativ größer.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) Geändert von LordMordred (07-11-2007 um 21:39 Uhr). |
#9
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Scheinbar habe ich in den letzten 6 Jahren, was die Entwicklung und den Spritverbrauch von Motoren angeht, viel verpasst.
Zu geschätzen 90% ist mein Fahrverhalten den aktuellen Spritspreisen angepasst. Also eher gemässigt. Aber hin und wieder trete ich auch gerne mal aufs Gaspedal. Die Erfahrung, die ich für mich gemacht habe, bezieht sich natürlich nur auf die Fahrzeuge, die ich bisher gefahren habe. Bin ja kein Fahranfänger. Nur bei den Statistiken, komm ich mir aber so vor. Meine sehen total anders aus. Bei fahrten bis ca. 120km/h liegt z.B. mein Verbrauch aktuell bei ca. 6 Litern. Prügel ich meine Kiste aber mit mind. 180 über die Bahn, steigt der Verbrauch um ca.50% Für mich der Zeitpunkt, den Bordcomputer umzustellen, damit ich mich nicht zum Schleichen nötigen lasse. Einen relativ gleichbleibenden Verbrauch erreicht man nach keiner Kenntnis nur mit einem Erdgasantrieb. Ob ich 120 oder 200 schnell fahre, der Verbrauch ist fast identisch. Nur ist das Zeug etwas Preisgünstiger. Zeitersparnis ist in manchen Fällen mit Geld nicht aufzuwiegen. Nur auf Dauer ist das aber ein teurer Spass. Wer es sich leisten kann, soll doch............. |