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Schröder ist ein absoluter Opportunist. Er hat keine politische Meinung sondern hält sie stets solange zurück, bis er sieht, wohin sich die Mehrheitsmeinung entwickelt, um ihr dann beizutreten. Das ist immer so.
Deshalb gibt es in seiner Außenpolitik keine Linie und kein Ziel, sie ist konfus und ziellos. Schröder einziges Interesse ist er selbst und sein Machterhalt. Deshalb wird er auch Bush vor den Kopf stoßen, falls dieser sich diesem in den Weg stellt. Was Deutschland an sich betrifft (es gibt ja auch eine Zeit nach Schröder), so muß es sich zwischen seiner atlantischen und seiner europäischen Option entscheiden. Das heißt, die Deutschen müssen sich entscheiden, ob sie Hilfsvolk im amerikanischen Imperium bleiben wollen, oder entscheidenden Einfluß in einer 4. Weltmacht anstrebt, wenn sich die EU zu einem Staatenbund-Bundesstaat ausformt. Meiner Meinung nach ist es besser, Herr in einem kleinen Haus zu sein, als Sklave in einem großen und besser sein Brot selbst zu backen, als die Brosamen vom Tisch des Herrn zu essen. |