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#1
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das Rechensystem ist meines erachtens garkein problem da es nunmal Arbeitsplätze (wahrscheinlich sogar eine ganze Menge) schaffen könnte.
Ach AMD Mercedes arbeitet nicht nur dran die bauen ab nächstes Jahr (leider nur in Limousinen) solche VLS mit ein ![]() |
#2
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sorry, AMD
![]() ![]() Aber ein Leitsystem für ca. 43 Mio individuelle KFZ, die alle eigene Wege fahren wollen (verschiedene Start und/oder Endpunkte) und eventuell auch noch tanken müssen auf dem Weg, mal eben aufzuziehen, dazu braucht es mehr als nur ein paar große Firmen, die zusammenarbeiten. Vor allem wenn du dir überlegst, dass die kommende Regierung in max. 4 Jahren, das ganze eh wieder anderst haben will. Und die Regierung in 8 Jahren, so oder so, das ganze vollkommen anderst versucht hätte. Um so etwas aufzuziehen ist unsere Politik zu instabil. Um so ein System zu entwickeln, kannst mit einer Entwicklungszeit von mehr als 10 Jahren rechnen. Mal ganz davon ab, welche Rechenleistung du dafür hernehmen musst. Wo willst du das Rechenzentrum aufbauen? Schwer wird das auch wenn ein Haufen deiner Teilnehmer plötzlich ihr Funkleit-Signal verlieren(z.B. könnte ich mir das in Großstädten mit Wolkenkratzer vorstellen, ich weiß dass es die Probleme zwischen Containern geben kann und einiges an Hirnschmalz reinfließt um das zu beheben).
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) |
#3
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Selbst wenn man mal von 500€ für ein solches tolles Sorglospaket ausgeht, sollte man auch dran denken, dass viele Schrottmühlen kaum 500€ wert sind ^^ Und auch diese kommen auf die Autobahn und landen plötzlich hinter nem LKW und wollen sicherlich nicht bei 80-90 km/h bleiben und werden rausziehen. Das hat wenig mit Dummheit zutun....Wenn die Autobahn nun stark befahren ist, man selber ein schwaches Fahrzeug hat, welches aber gut 50-60km/h schneller fahren kann als der LKW vor einem wird man rausziehen. Die wenigstens sind dann aber so tollerant und lassen einen raus :P Wieso auch...Man brettert ja eh in 2 Sekunden mit 160+ an dem vorbei und sieht den nicht mehr. Die anderen 500 die da noch folgen mit 140+ denken dann ähnlich. "Ich brems doch nicht für den Deppen, der da mit 80 hinter nem LKW hinterhertukkert" Ihr geht das ganze Thema total falsch an...Euch gehört nicht die Straße und die Frage ist nicht, welche Gefahr andere für euch sind, sondern welche Gefahr ihr für andere seid, wenn ihr nicht mehr rechtzeitig bremsen könnt. Solange nicht alles total automatisch läuft, wird es immer Staus geben und immer Leute die langsam sind aber dennoch ausscheren und immer Leute die in die Eisen treten müssen. Wenn diese nun nicht so dolle in die Eisen treten müssen, weil sie eh schon langsamer fahren schont das den Geldbeutel, das Auto, die Nerven, andere Menschenleben und zu vernichtend kleinem Anteil auch die Umwelt.
Ihr könnt euch ja einfach mal mit der Faust mit verschiedenen Geschwindigkeiten auf die Fresse hauen und ne Statistik anstellen, wanns denn mehr weh tut -.- . Ich fahre auch gerne schnell aber werfe hier nicht mit Ignoranz umher, wenns darum geht ob das denn gefährlich ist. Klar ist es gefährlich und je höher das Tempo desto höher das Risiko. Mit höherem Tempo kann man das Fahrzeug schlechter kontrollieren und später reagieren. Wer das ignoriert oder nicht wahr haben will, sollte auf den Mond fliegen...Vielleicht sind die Zustände dort ja Raserfreundlicher. |
#4
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So wie ich die Dinge sehe, versucht die Politik mit dem Tempo 130 etwas gesetzlich zu verankern von dem sich viele Autofahrer weigern es zu verinnerlichen.
Es hängt viel mehr am (schlechten) persönlichen Fahrstil und den bisher schon mißachteten Regeln und Gesetzen dass wir so viele Unfälle und Staus haben. Ich persönlich halte mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und meistens auch an die Richtgeschwindigkeit um 130 rum (wo's halt geht), bin drauf bedacht möglichst vorrausschauend und "effizent" (tempo vs. verbrauch) zu fahren. Ich finde es nur etwas seltsam, dass ich dabei zu einer absoluten Minderheit gehöre. Zwischen LKW/Schleichern und Chronischen Dränglern btw. "Rasern" ist es absolut schwierig zu bestehen. Auch dass viele Leute den Blinkhebel höchstens für die Lichthupe benutzen finde ich mehr als Traurig. Aber das ist "Fahrkultur". Und nicht jede Autobahn ist so hoffnungslos überlastet wie meine "Hausautobahn", die A8. Auf der gilt übrigens Tagsüber Tempo 120...aber auch Nachts halte ich höhere Geschwindigkeiten als 150 aufgrund der Sichtweite für extrem riskant. Allein wenn mehr Leute einen "gemäßigten" Fahrstil nutzen würden, speziell bei den etwas stärker motorisierten Fahrzeugen, könnte man massiv "CO2 sparen" bzw. unfälle vermeiden. Dazu gehören für mich übrigens auch LKW ![]() Alles was Tempomäßig über 100km/h liegt ist bei noch so guter Sicherheitstechnik bei allen Fahrzeugen sehr stark "Schutzengelabhängig", und die mit abstand wenigsten Unfälle werden von Leuten begangen die sich an die Regeln halten, obwohl sie meistens als Opfer involviert sind. Wenn ich, sagen wir bei starkem Regen mit 80 über die Landstraße fahre ist die Wahrscheinlichkeit am Baum zu landen wesentlich geringer als mit 120 und Vollrausch. Das mit Navis ist eine super Sache...so bleibt die Konzentration am Verkehr, ned auf den teilweise verwirrenden Schildern, und Navigieren wird natürlich sehr viel einfacher. A propos Fahrstil und Navi...meins zeigt ja auch permanent installierte Blitzer an, zB. die von den "kontrollierten Geschwindigkeitsanzeigen" hinter Ulm, so kann ich dann rechtzeitig vom Gas gehen - nicht weil ich zu schnell fahre, sondern weil alle Leute die die Dinger sehen unabhängig ob sie die angezeigte geschwindigkeit fahren oder ned spontan auf die Bremse treten... Ich AMD's vorschlag eigentlich sehr gut, Navi mit Geschwindigkeitsanzeige (man muss sich nur noch dran halten) gibt's heute auch schon, im Prinzip reicht's das TMC auszubauen. Die Strukturen für Fahrzeugzählung auf den Autobahnen stehen schon lange, dementsprechend müsste man nur noch über Radio ein Signal aussenden, dass die Software dazu veranlasst eine Alternativroute zu suchen. Damit werden keine Fahrzeuggebundenen Daten erfasst, also Bewegungsprofil unnötig. Ne wohl unumsetzbare Alternative wäre, Boardcomputer entsprechend anzuzapfen, und dann über ein lokales ad-hoc netzwerk zu verbinden, um zB. Geschwindigkeitsdaten und Fahrzeugdichte zu bestimmen und dadurch lokal Limits zu setzen und gleichmäßigere Bewegung zu ermöglichen. Vielleicht sollte man an der Stelle anmerken, dass viel Sicherungssysteme wie ABS bei PKW quasi-Standard sind, bei LKW aber immer noch Optional und oft aus Kostengründen(!) nicht mitbestellt werden. ---------- Nochwas @MasterLow: Mit "meinem" leicht übergewichtigen Zafira hab ich auch ned so tolle Beschleunigungseigenschaften, aber genau deswegen fahr ich nem LKW auch ned bis auf die Stoßstange drauf sondern pass meine Geschwindigkeit der linken spur an und schau dass ich reinkomm ![]()
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Nach der GetBoinked5 von [Unbekannt]: "Ich hab aus Gewohnheit und Versehen zu meiner Freundin gesagt: Thekenschlampe bring mir noch n Bier" |
#5
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Zitat:
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#6
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Zitat:
![]() ![]() Wenns RICHTIG gestopft voll ist, geht's links meist eh ned so viel schneller (zumindest auf der A8...) Ach ja nochwas zum Thema Stau: Reißverschluss kennen viele Leute nur vom Hörensagen + im Stau gleichmäßig fahren und am ende sofort rausbeschleunigen ist auch nur Mythos...
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Nach der GetBoinked5 von [Unbekannt]: "Ich hab aus Gewohnheit und Versehen zu meiner Freundin gesagt: Thekenschlampe bring mir noch n Bier" |
#7
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Zitat:
Auch wenn das gut gemeint ist von Dir AMD mit dem "vollautomatischen-Fahr-Assistenten", auch das ist wiederum im Prinzip eine Ausrede um an der eingenen Einstellung nichts ändern zu müssen und das Problem abschiebt. Klar wird es irgendwann so ein System geben, aber sowas ist in den nächsten 10 Jahren flächendeckend sicherlich nicht realisitsch und deswegen muss man heute das mögliche tun. Und das ist halt das simple reduzieren der Geschwindigkeit - das andere kommt automatisch. Apokus, die selbe Meinung wie Du vertritt auch George W. Bush und andere Ignoranten - aber zumindest bei George tritt (auch wenn langsam) scheinbar ein Sinnungswandlung ein. ![]() |
#8
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Oder die simple Einschränkung von Überholvorgängen von Transportern.
Außerdem ist Apo nicht ignoranter als du, da fallen mir persönlich eher die Worte beharrlich, stur ein. Nur weil er deine gefundene Powerpointpräsentation(wissenschaftliche Studie) nicht als Credo nimmt, sondern hinterfragt und auch noch Argumente gegen von bekannten Auftraggebern veranlasste Studien hat. Sorry, das hat weniger mit Ignoranz als mit gesunder Skepsis zu tun.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) |
#9
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der Klimawandel ist ein Fakt, auch ich selber war lange skeptisch, aber wenn man sich wirklich ausführlich damit beschäftigt, wird es klar. Und natürlich spreche ich von dem aktuellen UNO-Bericht, von dem welcher das Komittee dieses Jahr den Nobelpreis gekriegt hat - aber natürlich kann man auch sagen das die Leute die den Nobelpreis vergeben von der Materie keine Ahnung haben...
Aber eigentlich ist mein Thema ja die Sicherheit und nicht die Umwelt bei Limits auf Autobahnen. (wer mehr wissen will z.B. in google nach "UNO Umweltbericht" suchen, da kommen auch Spiegel Artikel dabei raus etc.) Und die Geschwindikeit hat einen DIREKTEN Einfluss auf die Sicherheit und Anzahl und vor allem die Schwere der Unfälle (oder simpel gesagt: höhere Geschwindkeit = mehr Verkehrstote). Sowas ist logisch und doch nachvollziehbar?!?! Ansonsten stellen wir auch Einsteins-Formel e=mc2 in Frage? Sorry, aber so gebildet um diese Formel in die Tiefe zu zerpflücken (wenn es überhaupt möglich ist) bin ich nicht. Ah noch eine Bitte: Gibt es eigentlich irgendwelche Studien, Statistiken die die Annahme von Apokus oder LordMordered unterlegen? Auf die wäre ich gespannt - natürlich auch möglichst aktuell und unabhängig (ich habe keine gefunden). Geändert von raptorsf (07-11-2007 um 11:00 Uhr). |
#10
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![]() ![]() ![]() Zitat:
Warum gibt es nun mehr Unfälle, ganz einfach weil sich einige an diese Regeln die schon bestehen, nicht halten und warum sollten die sich an eine neue Regel halten? Und warum sollten all jene bestraft werden die sich eh schon an Regeln halten? PS: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ^^ Die einfachste Variante ist, du benutzt nicht nur eine Studie, sondern idealerweise zwei bei denen die Auftraggeber gegensätzliche Argumente aus ihren Studien ziehen, dann schaust du die beiden Studien an und nimmst den Querschnitt. Oder du nimmst dir ein eigenes unabhängiges Institut, wenn du das nötige Kleingeld hast, aber dann wird dir auch nicht jeder Glauben, weil damit einfach zu viel Schindluder getrieben wurde.
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![]() _______________________________________________________________ "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799) "Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965) "Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982) Geändert von LordMordred (07-11-2007 um 11:19 Uhr). |
#11
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Zitat:
Hab dann auch mal 2 Frage an dich LoMo: Du fährst nun deine tolle Strecke wo man ja scheinbar so viel 180+ fahren kann und siehst dann ein 120 Schild. Wie schnell bist du da? Wie wirst du langsamer? Kurz danach könnt man dich ja theoretisch schon blitzen, anhalten, zur Seite bitten. Die zweite Frage ist, wieviel von dieser Strecke ist wirklich ohne Beschränkungen? Oder auch anders gefragt..Wie lang ist der Teil der Strecke der dann "nur" mit 130 befahren werden dürfte. Dann gibts ja auch noch die tolle Sache mit den 10% Toleranz. Man kann also auch 140 fahren und wird nicht sofort angehalten ^^. 140 dürfte nun wirklich über der Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Autobahn liegen. |
#12
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hier mal 3 Links die ich auf die schnelle gefunden habe...
http://www.im.nrw.de/pe/pm2001/pm2001/news_1299.htm http://www.koordination.ch/319.html http://www.vcd.org/fileadmin/user_up...tempolimit.pdf kann mir mal jemand einen andern Link zeigen wo steht, dass Geschwindikeit keinen signifikanten Einfluss hat auf CO2 Emmissionen oder die Anzahl und Schwere der Unfälle? Ich glaub ich dreh' hier langsam durch... |