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#1
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Die Kunststoffschicht wird gespritz. Die Datenschicht (Reflektionsschicht) wird im ersten Schritt aufgedampft und die eigentlichen Daten werden über eine Art Matrize (wie bei den Schallplatten) in die Schicht gepresst und danach wird das ganze mit einer weiteren, dünnen Kunststoffschicht versiegelt. Von daher heist es auch richtigerweise gepresst. ![]() EDIT: zum besseren Verständnis haben wir hier einen Link. Da soll mal einer Sagen "Die Sendung mit der Maus" sei nicht informativ. ![]()
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Gruß AMD-Powered Geändert von AMD-Powered (02-09-2005 um 13:25 Uhr). |
#2
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Ich kappier sowieso nicht, wieso in der Industrie damit heutzutage noch so'n Aufwand getrieben wird, anstatt dass sie die Daten auch einfach auf Rohlinge brennen, statt für jede CD so eine Matritze herzustellen. Außerdem müsste das theoretisch doch in 'nem Staubfreien raum passieren, bei diesen winzig kleinen Feinheiten.
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#3
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ich dachte immer die daten werden rein-gelasert.
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Charlie, look out for the Blebleble |
#4
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So ist das auch.
![]() Die Industrie bearbeitet die CDs eigentlich nur vor, dann kommen die Daten. ![]()
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MfG Amosh Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allem hat er eine Grenze gesetzt, nur der Dummheit nicht. - Konrad Adenauer (1876 - 1967)
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#5
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#6
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Sorry, aber das stimmt halt einfach nicht, das sagt sogar der Beitrag von dir ![]() Das, was in der Sendung mit der Maus als "Presse" bezeichnet wird, ist das Spritzgusswerkzeug. Wenn die Scheiben aus der Form entnommen werden (was im Übrigen wirklich in einer Reinraumumgebung geschieht), sind sämtliche Vertiefungen schon drin. Wie sollte denn eine "Presse" auch funktionieren ? Ein solches Verfahren wäre für jeden Massenartikel (und da gehört die CD aus Polycarbonat dazu) absolut unwirtschaftlich, von Nacharbeit, Verzug, Ausschuss usw. mal total abgesehen. Daher: Prinzipiell durchaus anders als bei Schallplatten, und der Begriff "Presswerk" ist nur noch historisch bedingt. Danach wird die Metallschicht (i.d.R. Aluminium) aufgedampft, und danach noch ein Klarlack drüber. Die Spritzgusswerkzeuge sind hochrein und poliert, da man natürlich jeden Staubpartikel bei der Laserabtastung hören würde. Wenns jemand interessiert, kann ich mal ein paar Bilder suchen, müsste mal meine Zeitschriften durchgehen, die stehen aber im Büro ![]() Ich bin übrigens Kunststofftechnik-Ingenieur und arbeite zwar nicht im Medienbereich, aber hatte schonmal eine Spritzguss-Maschine mit CD-Werkzeug als Thema eines Firmenbesuchnachmittags, und da ein ausgemustertes Werkzeug in der Hand. /edit: wegen der Zykluszeiten: nach der Quelle hier liegen die bei 10 Sekunden von Anfang Spritzvorgang bis Austrocknen des Lacks.
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Manche Leute sagen, Fußball ist ein Spiel auf Leben und Tod.
Ich mag diese Haltung nicht. Es ist viel ernster als das. Geändert von Narodnaja (02-09-2005 um 17:59 Uhr). |