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Diviner 29-08-2005 12:30

muster in cds brennen
 
hi
hab vor einiger zeit mal in nem pc-magazin gelesen, dass es programme gibt mit denen man muster auf cd´s brennen kann. wenn man ne cd z.b. halbvoll brennt sieht man ja bei vielen rohlingen das der innere bereich eine andere farbe hat als der äußere, also die stellen die schon bebrannt sind. jetzt soll es halt ein programm geben mit dem man statt solcher ringe halt richtige bilder in eine cd brennen kann. weiss jemand mehr darüber ? vielleicht wo ich das programm downloaden kann....

mfg

diviner

Firefly 29-08-2005 12:34

Ich würd sagen, das braucht man einen speziellen brenner für. schau die mal ne orginal Playstation cd an. da is immer das PS Logo draufgebrannt.

M8Schutz 29-08-2005 12:59

Ich bezweifle dass das geht und man dabei die Daten noch lesen kann. Auch die normalen Ringe entstehen ja nicht, weil sie schön sind, sondern weil es halt so kommt.

AMD-Powered 29-08-2005 15:32

Leute, immer das gleiche. :noe:
Benutzt doch für solche Dinge Google. Man gebe "DVD+Label+brennen" auf seiten in deutsch ein und bekommt an dritter Stelle diesen Treffer und hat alle Infos.

Das ganze hat es auch schon vor Jahren für die normalen CD-Rohlinge gegeben.

M8Schutz 29-08-2005 15:48

Ich glaube das ist es nicht was er meint. LightScribe brennt ein Bild auf eine spezielle Oberfläche. Was er möchte, ist eine Risszeichnung in die Datenschicht brennen, die von der Unterseite sichtbar ist.

Diviner 29-08-2005 16:44

Zitat:

Zitat von AMD-Powered
Leute, immer das gleiche. :noe:
Benutzt doch für solche Dinge Google. Man gebe "DVD+Label+brennen" auf seiten in deutsch ein und bekommt an dritter Stelle diesen Treffer und hat alle Infos.

kein wunder das ich nie was gefunden hab, ich hab immer sowas wie
cd muster brennen
eingegeben :D




Zitat:

Zitat von M8Schutz
Ich bezweifle dass das geht und man dabei die Daten noch lesen kann. Auch die normalen Ringe entstehen ja nicht, weil sie schön sind, sondern weil es halt so kommt.

ne, klar enthält die cd dann keine brauchbaren daten. ich will ja die daten nur so anordnen, dass sie ein schönes muster ergeben. ich stelle mir das ganze so vor (berichtigt mich wenn ich falsch liege):
daten bestehen ja nur aus einsen und nullen. und der brenner brennt dann angefangen in der mitte der cd wenn eine eins kommt eine vertiefung in die cd und geht dann wieder ein stück weiter und brennt dann wenn wieder eine eins kommt noch ne vertiefung. kommt ne null brennt er nichts sondern geht wieder ein stück weiter - immer im kreis, so dass er immer weiter nach außen kommt. wenn das ganze so läuft müsste es doch rein theoretisch möglich sein die einsen und nullen so anzuordnen das sie ein muster auf der cd ergeben (man kann damit dann zwar nichts anfangen weils einfach nur ein durcheinander von 1 und 0 ist, aber es sieht schön aus :) ).

es gibt ja auch rohlinge die man doppelseitig bebrennen kann. da würd ich dann auf eine seite die daten packen und auf die andere seite was schönes zur verzierung *g*

AMD-Powered 29-08-2005 16:51

Das was du meinst nennt sich Disc T@2 (sprich: Disc Tattoo), was aber nicht alle Brenner unterstützen.

Einer an den ich mich erinnere ist der Yamaha CRW F1 und dieser konnte das in Kombination mit Nero ab Version 5.5.2.9

M8Schutz 29-08-2005 20:13

Bei heutigen Rolingen kann man da allerdings manchmal kaum noch etwas erkennen. ;)

~Memento~ 29-08-2005 23:50

>>> Tech-Forum

Narodnaja 02-09-2005 11:50

Zitat:

Zitat von Diviner
ne, klar enthält die cd dann keine brauchbaren daten.

Da sagen die hier aber was anderes, das geht also wohl schon auch mit brauchbarem :)

Firefly 02-09-2005 11:57

Es muss irgendwie möglich sein ein muster auf brauchbare daten zu bekommen. wie gesagt, seht euch die ps2 CDs an. ich mach heut oder morgen mal ein bild von

AMD-Powered 02-09-2005 12:44

@Zero X: Du solltest dabei aber nicht vergessen das diese CDs industriell gefertigt werden, was heist das die CDs nicht gebrannt sondern gestanzt werden.
Generell gibt es bestimmt auch Möglichkeiten (in nicht ganz so professioneller Qualität) solche CDs mit den Heim-Brennern und der passenden Software zu erstellen, aber ich denke mir das diese von der Industrie einfach nicht erwünscht ist.
Wenn sich daraus ein profitabler Markt öffnen würde, wird die Indusitrie uns schon früh genug darauf aufmerksam machen. :D

Narodnaja 02-09-2005 12:56

wie oben verlinkt:
Es geht, es muss nur genügen Platz vorhanden sein. Wenn man den Rohling volbrennt mit Daten, dann hat kein Logo mehr Platz. Wenn man einen Streifen von 3 cm für das Logo oder sonstwas verbraten will, dürfen halt nur noch 300 MB oder so auf die CD.
Und dazu die Tipps vom Link beachten, also erst in Multisession die Daten oder Audiofiles brennen, anschließend das Logo und die CD damit abschließen.
So wie ich das verstanden habe, geht das aber nur mit einer speziellen Edition von Nero, die wohl bei dem Yamaha-Brenner dabei ist.

btw: Industriell hergestellte CDs werden nicht gestanzt und nicht gepresst, sondern gespritzt. Auch wenn sich der Ausdruck "pressen" noch erhalten hat.

AMD-Powered 02-09-2005 13:16

Zitat:

Zitat von Narodnaja
btw: Industriell hergestellte CDs werden nicht gestanzt und nicht gepresst, sondern gespritzt. Auch wenn sich der Ausdruck "pressen" noch erhalten hat.

Sorry, aber das muß man getrennt sehen.

Die Kunststoffschicht wird gespritz.
Die Datenschicht (Reflektionsschicht) wird im ersten Schritt aufgedampft und die eigentlichen Daten werden über eine Art Matrize (wie bei den Schallplatten) in die Schicht gepresst und danach wird das ganze mit einer weiteren, dünnen Kunststoffschicht versiegelt.

Von daher heist es auch richtigerweise gepresst. :twink:

EDIT: zum besseren Verständnis haben wir hier einen Link. Da soll mal einer Sagen "Die Sendung mit der Maus" sei nicht informativ. :D

M8Schutz 02-09-2005 13:38

Ich kappier sowieso nicht, wieso in der Industrie damit heutzutage noch so'n Aufwand getrieben wird, anstatt dass sie die Daten auch einfach auf Rohlinge brennen, statt für jede CD so eine Matritze herzustellen. Außerdem müsste das theoretisch doch in 'nem Staubfreien raum passieren, bei diesen winzig kleinen Feinheiten.

Firefly 02-09-2005 13:47

ich dachte immer die daten werden rein-gelasert.:confused:

Amosh 02-09-2005 15:32

So ist das auch. ;) Funktioniert wie bei uns mit den Rohlingen zu Hause. Bei den industriell gefertigten CDs passiert das allerdings in einem so rasenden Tempo, dass einige von den Datenträgern fehlerhaft werden.

Die Industrie bearbeitet die CDs eigentlich nur vor, dann kommen die Daten. ;)

Sven 02-09-2005 16:54

Zitat:

Zitat von M8Schutz
Ich kappier sowieso nicht, wieso in der Industrie damit heutzutage noch so'n Aufwand getrieben wird, anstatt dass sie die Daten auch einfach auf Rohlinge brennen, statt für jede CD so eine Matritze herzustellen. Außerdem müsste das theoretisch doch in 'nem Staubfreien raum passieren, bei diesen winzig kleinen Feinheiten.

Was meinst du denn wie lange so eine CD oder DVD Produktion so dauern sollte? Wenn die jede einzeln 'brennen' würden, bei einer Millionenauflage....

Narodnaja 02-09-2005 17:54

Zitat:

Zitat von AMD-Powered
Sorry, aber das muß man getrennt sehen.

Die Kunststoffschicht wird gespritz.
Die Datenschicht (Reflektionsschicht) wird im ersten Schritt aufgedampft und die eigentlichen Daten werden über eine Art Matrize (wie bei den Schallplatten) in die Schicht gepresst und danach wird das ganze mit einer weiteren, dünnen Kunststoffschicht versiegelt.

Von daher heist es auch richtigerweise gepresst. :twink:

EDIT: zum besseren Verständnis haben wir hier einen Link. Da soll mal einer Sagen "Die Sendung mit der Maus" sei nicht informativ. :D

*g*

Sorry, aber das stimmt halt einfach nicht, das sagt sogar der Beitrag von dir ;)

Das, was in der Sendung mit der Maus als "Presse" bezeichnet wird, ist das Spritzgusswerkzeug. Wenn die Scheiben aus der Form entnommen werden (was im Übrigen wirklich in einer Reinraumumgebung geschieht), sind sämtliche Vertiefungen schon drin. Wie sollte denn eine "Presse" auch funktionieren ? Ein solches Verfahren wäre für jeden Massenartikel (und da gehört die CD aus Polycarbonat dazu) absolut unwirtschaftlich, von Nacharbeit, Verzug, Ausschuss usw. mal total abgesehen. Daher: Prinzipiell durchaus anders als bei Schallplatten, und der Begriff "Presswerk" ist nur noch historisch bedingt.

Danach wird die Metallschicht (i.d.R. Aluminium) aufgedampft, und danach noch ein Klarlack drüber.

Die Spritzgusswerkzeuge sind hochrein und poliert, da man natürlich jeden Staubpartikel bei der Laserabtastung hören würde. Wenns jemand interessiert, kann ich mal ein paar Bilder suchen, müsste mal meine Zeitschriften durchgehen, die stehen aber im Büro ;)
Ich bin übrigens Kunststofftechnik-Ingenieur und arbeite zwar nicht im Medienbereich, aber hatte schonmal eine Spritzguss-Maschine mit CD-Werkzeug als Thema eines Firmenbesuchnachmittags, und da ein ausgemustertes Werkzeug in der Hand.

/edit: wegen der Zykluszeiten: nach der Quelle hier liegen die bei 10 Sekunden von Anfang Spritzvorgang bis Austrocknen des Lacks.


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