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#6
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Zitat:
War doch lustig. So ganz und gar undeutsch und unzeitgemäß! V-Effekt eben! Zum Untergang: ich sehe den Film als solides Schauspieler-Dokumentations-Kammerspiel. Alles, was in den Kritiken stand, war vollkommen falsch. Es gab keine klaustrophobische Bunkerathmosphäre, der Film war nicht packend und Ganz sah Hitler äußerst unähnlich. Gut waren einige Szenen mit den Sekretärinnen, die das alltägliche Element erfaßbar machten, so, als die Sekretärin sich bei der Einstellung verschreibt, oder als Eva Braun der Sekretärin kurz vor ihrem Exitus Plätzchen anbietet, wie beim Kaffeeklatsch. Es war ein Als-ob-Film, man spielte, als ob man jetzt Hitler wäre. Die autoritäre Athmosphäre der zeit wurde nicht erfasst, das Unverständnis für Begriffe wie Treue und Verrat war dem Film deutlich anzumerken. Insofern, ein solider handwerklicher Dokumentarfilm, ideal geeignet als Schulfilm und wohl auch so gedacht. Übrigens: warum sprach Goebbels mit ausländischem Akzent? Er war doch Rheinländer und hatte nun wirklich keinen Akzent. Nichtmal einen rheinischen. |