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#1
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Ich versteh nicht, unabhängig von dem Leid was sie damit schaffen, daß sie augenscheinlich nicht begreifen daß ein übermüdeter und ausgelaugter Mitarbeiter mehr Fehler macht... und somit im Grunde, trotz mehr Arbeit für wenig Geld, mehr Kosten erzeugt als ein ausgeruhter, motivierter.
Die nachträglichen Kosten für Fehlerbehebung sind immens hoch....
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#2
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Manager denken meistens kurzfristig.
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#3
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Außerdem dauert es ein paar Wochen bis der Arbeiter ausgelaugt ist. Und nachdem er nicht mehr arbeitsfähig ist, entsorgt man ihn einfach und besorgt sich einen neuen.
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#4
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der arbeiter muss sich aber auch einarbeiten und unkonzentriert wird man sehr schnell wenn ständig um seinen arbeitsplatz bangen muss.
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#5
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#6
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Also eine sehr große Zahl an Überstunden ist doch in sehr vielen Berufsgruppen durchaus üblich, in der Regel in Berufen in denen man feste Zeitpläne bei bestimmten Projekten hat.
z.B. Journalisten die eine Story rechtzeitig abgeben müssen, oder eben auch Programmierer die ihre Werke in bestimmten Fristen abliefern müssen. Oder auch Ingenieure, die haben in der Regel auch ein sehr hohes Überstundenkonto. Das ist eben was anderes als jemand der z.B an Ladenschlussgesetze gebunden ist. Oder jemand der in der Fertigung im Schichtbetrieb arbeitet. Da gibt es meistens feste Arbeitszeiten. Wenn ihr glaubt man könnte locker Informatik studieren und danach mit einer 35 Stunden Woche und einem dicken Gehaltsscheck heimkommen, habt ihr euch ganz schön geschnitten. Die Arbeitsstunden gehen da schon eher ans doppelte, in sehr vielen Berufen. |
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#7
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Übrigens, ganz so locker kann man Informatik wohl doch nicht studieren: Unsere Übungsgruppe in Höherer Mathematik ist von etwa 40 Leuten auf recht überschaubare 8 geschrumpft ![]()
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I ELUCIDATE THE TRUTH OF A CASE FROM NOW ON! |
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#8
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Gebe Sven 100% recht - was bringt es EA, die Arbeiter zu schikanieren, um ein schlechtes Spiel herauszubringen? Der einzige Vorteil ist, dass das Spiel schneller erscheint. Aber das ist ja gerade der springende Punkt heutzutage: Ich finde, je schneller ein Spiel erscheint, desto weniger Liebe für's Detail und Kreativität wurden da rein gesteckt...ich warte gerne 2-3 Jahre, wenn ich dafür was geboten kriege.
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#9
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Das mußt du aber relativ sehen. Die meisten Unis bieten den Studiengang 'Imformatik' zulassungsfrei an. Also wird dann dementsprechend schnell aussortiert. Wie ist meist Sache der Uni, entweder durch überspitzte Leistungsanforderungen, was idR die Ausnahme ist. Aber doch klagen dort nicht wenige über viel zu wenig Zeit für die Klausuren. Man muß halt das Angebot für den Arbeitsmark auf diese Weise ein bisschen steuern.
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![]() ![]() Wer spinnt, gewinnt !!! ![]() ![]()
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#10
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7 Tage die Woche ist in Deutschland afaik garnicht erlaubt, aber da bin ich mir nicht sicher. Mein vorheriger Post ist eher allgemein gehalten und nicht nur speziell auf den von Sven genannten Fall bezogen. Ich will EA auch nicht in den Schutz nehmen, aber es bleibt eben auch zu klären ob dies nur ein extremer Einzelfall, eine Übertreibung oder gängige Praxis ist. Informatik ist sicher nicht einfach, aber auch nicht schwerer als viele andere Studiengänge. Aber es gibt eben sehr viele Studienanfänger die sich sagen "ich studiere jetzt Informatik (oder was anderes) weil ich damit später bestimmt viel Geld verdienen werde." Die werden dann aber später von der Realität eingeholt, denn Überstunden sind einfach üblich, in Zukunft wahrscheinlich sogar noch mehr als heute. Zwar hat man afaik beim Berufseinstieg in der Regel einen 35 Stunden Vertrag (das hängt wohl vom Tarifvertrag ab), aber dieser wird oft recht bald auf 40 Stunden erweitert. Dazu kommen dann noch einige Überstunden im Monat. 20 - 40 Überstunden pro Monat sind nicht selten, in manchen Bereichen sicher noch mehr. Ob und wie das vergütet wird hängt wahrscheinlich vom Tarifvertrag und Arbeitgeber ab. Diese, je nach Beruf und Arbeitgeber durchaus unterschiedlichen, Arbeitsbedingungen sollten sich alle Studienanfänger bei ihrer Wahl des Studiums auch genau überlegen. Ich habe den Eindruck das wird von vielen vernachlässigt. |
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#11
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![]() In einer Branche in der es Arbeitslose gibt, kann man eine solche Politik ohne Probleme betreiben und den Profit noch maximieren. |
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#12
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...kommt hinzu das die allerwenigsten Core-Programmierer sind sondern irgendwelche Tester, Tuner, etc. welche es wie Sand am Meer gibt und die man sofort auswechseln kann (die haben sich auch dort im Forum gemeldet, und nicht die "High-End-Cracks").
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