|
#11
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Ich fühle besonders mit den Soldaten am Golf. Warum? Sie müssen an die Front, weil die Politik nicht mehr kann. Sie leiden und sterben, nicht die Politiker. Sie haben sich nicht freiwillig in den Irak gemeldet, sie wurden dort hingeschickt. Ein Soldat meldet sich zur Armee (üblicherweise, es gibt immer und überall Ausnahmen) weil er sein Land beschützen, sein Volk verteidigen will und helfen will, wo andere nicht mehr können (willst du Polizei in den Irak schicken?) und schwört einen Eid darauf. Ich selbst habe so einen Eid geschworen und würde auch in den Krieg gehen, wenn mich die Politik schickt. Einigen Leuten sind Begriffe wie Ehre, Treue, Kameradschaft, usw. noch nicht fremd! Werd erwachsen und lerne noch ein wenig, solche Aussagen beweisen dein Unverständnis für die Situation der Soldaten, deren Familien und Freunden. @rocco: Zitat:
Zitat:
Die einzige Möglichkeit Hussein loszuwerden ist eine Streitmacht zu hinterlassen (vgl. KFOR, IFOR, UNDOF, UNFICYP usw) um für Stabilität zu sorgen und eine Grundstruktur an Demokratie aufzubauen. Das ganze Projekt läuft natürlich über viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte. Also bleibt den Koalitionstruppen am Golf gar nichts anderes übrig als mit einer Streitmacht vorzugehen ... Abgesehen davon: wie willst du mit einer kleinen Truppe zu Saddam vordringen? Der Typ ist höchst paranoid (wer kanns ihm schon verübeln?). Ein derartiger Einsatz ist ein sicherer Fehlschlag.
__________________
We have killed, and will kill again to defend our destiny. We believe the ends will justify the means. ![]() Sie schreien nach uns um Hilfe, wenn ihnen das Wasser in das Maul rinnt, und wünschen uns vom Hals, kaum als einen Augenblick dasselbige verschwunden. - Prinz Eugen von Savoyen, 1704 |