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#2
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Nein, das Beispiel geht in eine ganz andere Richtung. Durch die Daten-CD wird niemandem geschadet. Man findet lediglich heraus, dass es sich um Steuerbetrüger handelt.
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#3
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Mir ist ja durchaus bewusst, dass ein Land egoistisch ist und sämtliche Völkerrechte, Genfer Konventionen usw. ignoriert wenn es seine Interessen durchsetzen will. Auch ist mir bewusst, dass mit zwei Ellen gemessen wird, wenn es um eigene Interessen geht oder um diejenigen anderer Staaten.
Ich finde es aber tragisch, dass die deutschen so versessen drauf sind, den Weg einzuschlagen der diplomatisch gesehen nur auf konfrontation ausgelegt ist. Ich mag nicht kommentieren oder hier diskutieren, ob die Steuerfrage Illegal war. Fakt ist - Bis vor die letzte Finanzkrise ham sich die Mächtigen nicht dran gestört, weil das eigene Geld ja auch da lag. Jetzt heisst es, die Steueroasen so schnell wie Möglich "Trocken" zu legen. Gerne, warum wird da nicht bei den Cayman Islands angefangen? Ach stimmt, gehört auch zu nem Mächtigen... Es ist richtig das die Steuerhinterziehung geahndet wird, je länger ich mir das anschaue desto eher bin ich auch klar dafür. Aber meine Güte, wir sind doch auf dem Weg dazu das ganze Diplomatisch zu lösen. Doppelbesteuerungsabkommen werden momentan im Wochentakt mit andern Staaten geschlossen, die Schweiz gewährt volle Amtshilfe, selbst auf ein Delikt das bei uns im Strafrecht nicht wirklich existiert. Aber nein, man nimmt lieber die Brechstange, zieht sie dem Schweizer Volk über die Rübe und erwartet dann auch noch das wir freundlich lächeln weil wir rechtsstaatlich handeln? Ich würd das vorpreschen ja verstehen, wenn wir hier von Staaten wie Lybien, Iran oder sonstwas reden... Aber ey, wir reden hier von der Schweiz und Deutschland. Ganz ehrlich, hätten wir ne CD in äquivalenter Form, hätten wir genug Stil und Vertrauen in die Deutsche Freundschaft, dass alles daran gelegt wird das ganze zu bereinigen - anstelle das die Raketen auf das Nachbarland justiert werden... |
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#4
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Und was ist mit den ganzen Finanzinstitutionen die nun Massnahmen ergreifen müssen, damit sowas in Zukunft nicht mehr möglich ist? Was ist mit dem Imageverlust? Der grösste Teil der Finanzinstitute hält sich an nationale Gesetzgebung. Wen das kein Schaden ist weiss ich auch nicht, da geht es sehr schnell um extrem viel Geld.
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#5
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Ja, der Imageverlust bei den Steuerbetrügern ist bestimmt groß. Gut so!
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#6
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Steuerhinterziehung ist ja der einzige Grund sein Geld in der Schweiz zu haben, nicht?
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#7
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Statistiken zufolge zumindest in 80% der Fälle, ja.
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#8
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Also.... ...den baden-württembergischen Behörden liegt ein Angebot zum Kauf von Daten über mutmaßliche Steuerhinterzieher vor. Hier sind Daten von Banken und Versicherungen hinterlegt. Sie werden zuschlagen.
Das Geschäft blüht!!!! Ich muss schon sagen, ganz schön gewitzt unsere Behörden. Guter Deal!!! Wie die Übergabe wohl stattfindet? Mal schauen was sie noch so für Geschäftchen machen. Ich muss schon sagen, das sind schon recht große Millionendeals. Und das so ganz ohne Erfahrung in der öffentlichen Krimilalität. Evtl. sollten sie sich von irgendner Russenmafia beraten lassen auf was sie zu achten haben... ...bei der Übergabe und so.... ...da wird nicht lang gefackelt bei solchen Verbrechern... ...da müssen unsere Beamten schon ganz andere Ausbildungen absolvieren.... ...da gehts zu Sache, ZACKZACK!!! ...ein paar Ex Knackis wären evtl. eine gute Idee - die haben auch gute Connections und können auch mal so richtig auf die Fresse schlagen wenns drum geht. Die Daten müssen her!!! Demnächst bekommt noch halb Deutschland den Führerschein entzogen weil ein Satz Daten von ärztlichen Unterlagen bei der Kripo landet von irgendwelchen Bürgern die mal am Joint gezogen haben. Ohmmann, Leuts, lang kann das nicht mehr gehen. Zeigt euch an!!! Der Fall Bawü bei Stern.de: http://www.stern.de/politik/ausland/...n-1541350.html Geändert von Naos (06-02-2010 um 01:14 Uhr). |
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#9
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Die Statistik möchte ich ja sehn.
In der Schweiz liegen übrigens 3'000 Mrd. Franken an ausländischem Geld, wie eine solche Menge bzw. 80% davon schwarz auf schweizer Konten liegen sollen ist mir ein rätsel ![]() Es ist nicht zu bestreiten dass in der Schweiz viel Schwarzgeld liegt, es ist unbestritten, dass der Zustand nicht haltbar ist... aber solche Behauptungen sind einfach nur Absurd. Geändert von Surli (06-02-2010 um 05:25 Uhr). |
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#10
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für mich ist der fall einfach. wenn ein hehler gefasst wird, wird ihm sein diebesgut doch auch nicht abgekauft. es wird alles konfisziert
es ist gestohlene ware, deshalb sollte man die cd in beschlag nehmen. bestraft werden dann zum einen die steuersünder, wegen steuerhinterziehung etc., aber zum anderen auch der Verkäufer, wegen datenausspähung und hehlerei. als drittes kann man dann noch die politiker verdonnern, wegen beihilfe und unterstützung bei einer straftat
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Charlie, look out for the Blebleble |
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#11
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)Und zu der ganzen Diskussion, ob ds ganze Hehlerei ist, oder nicht: Nunja, das hängt von den Definitionen der Gesetze ab - und je nachdem wie klar die sind, ist das ganze zudem Auslegungssache durch die Gerichte. Ich traue mir icht zu, dass besser als ein Jura-Professor zu bewerten... ABER: Falls, das ganze nicht als Hehlerei gilt (oder vergleichbares mit anderem Namen, sprich: Es nicht strafbar ist, geklaute Daten wissentlich zu erwerben), dann ist das in meinen Augen eine klare Lücke in den Gesetzen, die behoben werden sollte. Ob allerdings eine Regierung, die diese Lücke ausnutzt gesetzesentwürfe einbringt um sie zu beheben halte ich dann doch für zweifelhaft... |