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  #1  
Alt 19-01-2003, 23:35
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Uno und Nato

hmm für was sind die eigentlich ?? wäre doch besser wenn wir alle zusammen tun würden oda?
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  #2  
Alt 19-01-2003, 23:58
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http://www.un.org/
http://www.nato.int/

Der Name der NATO sagt eigentlich schon alles: North Atlantic Treaty Organization.

Die beiden haben nichts miteinander zu tun und haben daher beide eine Existenzberechtigung. Genaueres siehe obige Links.

Und Mods: ins Reallife-Forum?
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  #3  
Alt 20-01-2003, 01:33
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Re: Uno und Nato

Zitat:
Original geschrieben von SWIZZ_RULER
hmm für was sind die eigentlich ?? wäre doch besser wenn wir alle zusammen tun würden oda?
Das kann ich leiden... Anhänger der schweizerischen Faschisten, als solcher gegen euern UNO-Beitritt wettern bis zum Umfallen - und dann weißt du nicht mal, was die UNO überhaupt ist.
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  #4  
Alt 20-01-2003, 02:17
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Sorry, dass ich so direkt bin, aber du hast echt keine Ahnung. Wieso bist du gegen einen schweizer UN-Beitritt, wenn du noch nichtmal weisst, was das ist? Die UN(O) United Nations Organisation bleibt auch nach dem Beitritt mehr, oder weniger freiwillig. Es geht um die Durchsetzung des Weltfriedens, der Menschenrechte, allgemein um mehr Gerechtigkeit. Es gibt inzwischen zu fast allen Sektoren UN-Bereiche (WHO, UNICEF, Weltsicherheitsrat, Atomkontrolle, Weltbank, usw.) Diese Erfordern aber meistens noch extra Beitritserklaerungen.
Die NATO ist ein reines Verteidigungsbuendnis (und in letzter Zeit wohl auch ein Angriffsbuendnis ) Urspruenglich zur Verteidiung gegen die UdSSR gedacht. Der Verteidigungsfall wurde erst einmal nach dem 11. September ausgesprochen. Nach dem Ende des Kalten Krieges ist die NATO meiner Meinung nach nutzlos geworden und sollte lieber durch einen Zusammenschluss aller Rechtsstaaten und vor allem MIT Ruslland ersetzt werden. Der grosse Nachteil der UN ist , dass sie keine eigenen Truppen haben und immer auf die Blauhelme - die von den Laendern freiwillig gestellt werden - angewiesen sind, wodurch nie eine Wirkliche Druckposition durch die UN zustande kommen kann. Alles in allem zwei Grundverschiedene Dinge...
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  #5  
Alt 20-01-2003, 11:43
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Rakolnikow und Agent Lie:

Ihr kennti hn ja

Ich sag nur eines:
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  #6  
Alt 20-01-2003, 13:25
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Naja, links hast du ja jetzt schon bekommen. Mehr infos bekommst du bei www.google.de

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  #7  
Alt 20-01-2003, 14:43
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@Agent Lie:
Schön geschrieben ... aber ich glaube, der Verweis auf die Links der beiden Organisationen hätte gereicht. Soll er sich doch selber informieren, bevor er irgendwas in der Richtung postet ...

NATO als Angriffbündnis wohl eher nicht. Warum? Der Irak hat nichts mit der NATO zu tun.
Beim Verteidigungsfall war lediglich Afghanistan das Ziel gewesen.

Aber du hast Recht, daß die NATO sich wandeln sollte. Tut sie ja auch, man beachte die neuen Mitgliedsländer aus dem ehemaligen Ostblock. Das mit Rußland wird noch ein Weilchen dauern. Vor allem, weil sie wieder ein eigenes Bündnis aufziehen (wollen).
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  #8  
Alt 20-01-2003, 18:44
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Zitat:
Original geschrieben von Doc
NATO als Angriffbündnis wohl eher nicht. Warum? Der Irak hat nichts mit der NATO zu tun.
Beim Verteidigungsfall war lediglich Afghanistan das Ziel gewesen.
Kosovo war ein lupenreiner Angriffskrieg. Inklusive propagandistischer Fälschung von Beweisen für angeblichen Völkermord.
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  #9  
Alt 20-01-2003, 19:48
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Angriffskrieg ja
Fälschung von Beweisen für Völkermord nein

Das in Serbien eine systematische Vertreibung und Internierung von Kosovoalbanern stattgefunden hat, ist leider (mal wieder in Europa) geschehen. U.a. ein Grund dafür, dass einige leute vor dem Internationalen Gerichtshof stehen.
Wobei du in einem Punkt zum Thema verfälschung recht hast, man hat Informationen über den Verlauf des Krieges unterschlagen bzw. errst nach langem Zögern freigegeben (ich erinnere da an einen gewissen Personenzug).
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  #10  
Alt 20-01-2003, 20:23
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http://www.friwe.at/jugoslawien/krie...sen/loquai.htm
http://www.taz.de/tpl/1999/12/03.fr/...a1&qu=TAZ&mon=
Sicher?
Zitat:
Kosovo-Krieg
aufgedeckte Propagandalügen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 292 vom 15. Dezember 2000, Seite 47

Krieg nach Gefühl

Manipulation: Neue Zweifel am Nato-Einsatz im Kosovo

von DIETER S. LUTZ

Unbemerkt von den Medien hat die Parlamentarische Versammlung der Nato ? ein von der Nato unabhängiges Gremium, das als Bindeglied zwischen dem Bündnis und den nationalen Parlamenten fungiert ? vor wenigen Tagen einen "Generalbericht" verab-schiedet. Eigentlich hätte er einen Aufschrei provozieren müssen. Denn in diesem Bericht über "Die Folgen des Kosovo-Konfliktes und seine Auswirkungen auf Konflikt-prävention und Krisenmanagement" wird erstmals das Versagen der westlichen Politiker im Kosovo-Konflikt offiziell eingestanden. Mit Blick auf die "Befreiungsorganisation" UCK der Kosovo-Albaner wird unverblümt zugegeben, die UCK habe im Kosovo eine Verschärfung der Notlage angestrebt, um die Bevölkerung zum Aufstand für die Unabhängigkeit zu bewegen: "So nutzte die UCK das Holbrooke-Milosevic-Abkommen als Atempause, um ihre Kräfte nach den Rückschlägen des Sommers zu verstärken und neu zu gruppieren. Die serbischen Repressionen ließen unter dem Einfluß der KVM in der Zeit von Oktober bis Dezember 1998 nach. Dagegen fehlte es an effektiven Maß-nahmen zur Eindämmung der UCK, die weiterhin in den USA und Westeuropa ? insbe-sondere Deutschland und der Schweiz ? Spenden sammeln, Rekruten werben und Waffen über die albanische Grenze schmuggeln konnte. So nahmen die Angriffe der UCK auf serbische Sicherheitskräfte und Zivilisten ab Dezember 1998 stark zu. Der Konflikt eskalierte neuerlich, um eine humanitäre Krise zu erzeugen, welche die NATO zur Intervention bewegen würde."

Mit anderen Worten: Nach dem aktuellen Generalbericht der Parlamentarier-Versamm-lung der Nato und entgegen offiziellen Nato-Darstellungen, insbesondere vor dem Krieg, waren also nicht die Serben, sondern die UCK verantwortlich für die Konflikteskalation und die Erzeugung der Krise im Kosovo. Eine späte, eine zu späte Einsicht! Kritiker, die sie bereits vor und während des Kosovo-Krieges artikulierten, wurden als Verschwö-rungstheoretiker und Serbenfreunde bezeichnet (siehe F.A.Z. vom 18. Mai 1999) . Der einzige deutsche Soldat, der die Dinge beim Namen zu nennen wagte, hat dafür gebüßt: Brigadegeneral Heinz Loquai hat nach einer Intervention des Bundesverteidigungs-ministeriums seinen Posten bei der OSZE in Wien verloren, gegen den erklärten Willen der OSZE.

Und was ist mit all den Menschen, die als sogenannte Kollateralschäden ihr Leben verloren haben? Nimmt man das späte Geständnis der Parlamentarischen Versammlung der Nato ernst, wer trägt dann die Schuld für den Tod all der unschuldigen Menschen, die bei den Nato-Angriffen das Leben verloren? Wirklich der Dämon in Belgrad, wie uns die westlichen Demokraten glauben machten? Oder doch die demokratisch legitimierten Abgeordneten, Staatssekretäre, Minister, die einen Luftkrieg beschlossen, ohne daß die meisten von ihnen gewußt hätten, was "cruise missiles" oder "Kasetten-Bomben" sind?

Wer hätte sich vor dem Kosovo-Krieg vorstellen können, daß westliche Demokratien einen Krieg aus Gründen einer "humanitären Katastrophe" führen, vor den militärischen Aktivitäten aber keineswegs Vorsorge für die Opfer eben dieser humanitären Katastro-phe treffen, sondern, im Gegenteil, Lebensmittel und Zelte, Vorbereitungen für medizi-nische Versorgung und Wasseraufbereitung mit oder ohne Absicht einfach vergessen? Und vor allem: Wer hätte sich auszumalen gewagt, daß deutsche Demokraten dazu bei-tragen, Menschenleben zu vernichten, ohne die Fakten und Daten wirklich zu kennen, und dafür noch Applaus bekommen von Journalisten, Philosophen, Dichtern, Juristen, Friedensforschern?

Nach deutschem Verfassungsrecht ist die Entscheidung für Krieg ohne Kenntnis der Daten und Fakten verfassungswidrig. Artikel 26 Absatz 2 des Grundgesetzes verlangt vielmehr zweifelsfreie Gewißheit. Die Entscheidung der Nato, einschließlich Deutsch-lands, Jugoslawien zu bombardieren, basierte aber gerade nicht auf zweifelsfreier Gewißheit, sondern auf einem unbestimmten "Gefühl", wie die Parlamentarier-versammlung heute zugibt: "Mit dem bis heute nicht restlos aufgeklärten angeblichen Massaker von Racak entstand das Gefühl eines Handlungsbedarfs, das nach dem Scheitern der Rambouillet-Verhandlungen zu den von der UCK herbeigesehnten Nato-Luftangriffen führte.

Keine Massenflucht

Allerdings: Waren die Daten und Fakten vor Kriegsbeginn wirklich unbekannt? War der Kosovo-Krieg schon allein deshalb unvermeidbar, weil die Lageberichte der Ämter und Dienste gegenteilige Schlußfolgerungen ? oder auch gegenteilige Gefühle ? von vorn-herein nicht zuließen?

Klammern wir einmal die vielen "dirty secrets" wie das erwähnte "Massaker" von Racak oder das angebliche Massaker von Rugovo oder das angebliche KZ in der Fußballarena von Prishtina oder den selbstgezeichneten sogenannten Hufeisenplan und vieles Ver-gleichbare einfach aus. Lassen wir also all die bewußten Manipulationen zur Erzeugung von "Gefühlen" beiseite, die nicht nur von Nato-Strategen, sondern auch von deutschen Politiker betrieben wurden. Was besagen die vertraulichen ? der Öffentlichkeit nicht bekannten ? Lageanalysen der Dienste vor Kriegsbeginn? Entsprechen oder wider-sprechen sie dem Bild des Kosovo-Konfliktes und seiner Eskalation, das die Parlamen-tarierversammlung heute, zwei Jahre später, so unverblümt zeichnet?

Aus einer Lageanalyse des Auswärtigen Amtes vom 19. März 1999 geht hervor, daß die politischen Entscheidungsträger bereits vor dem Krieg Bescheid gewußt haben müssen. In der internen Vorlage, die wenige Tage vor Beginn des Nato-Bombardements vom 24. März angefertigt und an den Außenminister sowie an das Bundesverteidigungs-ministerium weitergereicht wurde, heißt es expressis verbis, daß der Waffen stillstand nicht allein von den Serben, sondern "von beiden Seiten nicht mehr eingehalten" wird. Als Ziele der Operationen der jugoslawischen Streitkräfte (VJ) werden ferner auch nicht Völkermord und Vertreibung angegeben. Ziel sei vielmehr, "durch gezielte Gelände-bereinigung sämtliche Rückzugsmöglichkeiten für die UCK zu beseitigen". Die Zivil-bevölkerung werde in der Regel sogar "vor einem drohenden Angriff durch die VJ gewarnt". Allerdings werde "die Evakuierung der Zivilbevölkerung vereinzelt durch lokale UCK-Kommandeure unterbunden". Nach Abzug der serbischen Sicherheitskräfte kehre die Bevölkerung meist in die Ortschaften zurück. Eine Massenflucht in die Wälder sei nicht zu beobachten. Und dann heißt es: "Von Flucht, Vertreibung und Zerstörung im Kosovo sind alle dort lebenden Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen. Etwa 90 vormals von Serben bewohnte Dörfer sind inzwischen verlassen. Von den einst 14 000 serbisch-stämmigen Kroaten leben nur noch 7000 im Kosovo. Anders als im Herbst/Frühwinter 1998 droht derzeit keine Versorgungskatastrophe."
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  #11  
Alt 20-01-2003, 20:24
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Zitat:
Kein Völkermord

Erhärtet wurde diese Lageanalyse des Auswärtigen Amtes vom 19. März 1999 durch den vertraulichen Lagebericht der Nachrichtenoffiziere des Verteidigungsministeriums vom "23. März, 15.00 Uhr". In diesem Bericht, erstellt einen halben Tag vor Kriegsbeginn, heißt es ausdrücklich: "Das Anlaufen einer koordinierten Großoffensive der serbisch-jugoslawischen Kräfte gegen die UCK im Kosovo kann bislang nicht bestätigt werden." Zu einer großangelegten Operation gegen die UCK im gesamten Kosovo seien die serbisch-jugoslawischen Kräfte nicht fähig. Schon damals formulierten die Nachrichten-offiziere eine Aussage, die sich beute auch im Generalbericht der Nato-Parlamentarier findet: "Die UCK ihrerseits wird wahrscheinlich weiter versuchen, durch die bekannten Hit-And-Run-Aktionen die serbisch-jugoslawischen Kräfte zu massiven Reaktionen zu provozieren in der Hoffnung, daß diese in ihren Ergebnissen hinsichtlich Zerstörungen und Flüchtlingen ein Ausmaß annehmen, das sofortige Luftschläge der NATO herauf-beschwört."

Wer diese Berichte erstmals liest, ist höchst erstaunt. Zum Beispiel über die Information, daß die Albaner von den serbischen Streitkräften vorab gewarnt wurden und dann auch wieder in ihre Dörfer zu-rückkehren konnten. Diese Information paßt so gar nicht in das Bild des seinerzeit Gehörten. Man ist ferner überrascht darüber, daß von Flucht, Vertreibung und Zerstörung im Kosovo alle dort lebenden Bevölkerungs-gruppen gleichermaßen betroffen gewesen sein sollen ? ist die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik doch stets davon ausgegangen, die Leidtragenden und Opfer seien zuallererst die Albaner. Mit Bestürzung liest man auch, daß lokale UCK-Kommandeure die Evakuierung der Zivilbevölkerung unterbunden" haben. Man fragt sich: Warum wurde der Öffentlichkeit dies alles bislang vorenthalten? Und schließlich fällt auf, daß das soeben Gelesene doch wohl eher die Lagebeschreibung eines Bürgerkrieges oder eines bürgerkriegs-ähnlichen Geschehens ist als ein Bericht, der es rechtfertigte, von Völkermord, Auschwitz, Konzentrationslagern, ethnischer Säuberung und systema-tischer Vertreibung zu sprechen.

Das Bild vom Kosovo-Konflikt ist vor allem durch die jugoslawische Unter-drückungspolitik seit 1989, durch die Manipulationen des Westen vor und während des Nato-Krieges sowie durch die Verbrechen an den Kosovo-Albanern nach dem Beginn der Nato-Luftangriffe im März 1999 geprägt.

Durch die Manipulation der öffentlichen Meinung vor und während des Nato-Bombardements erscheint die Entwicklung gemeinhin als Abfolge einseitig von der jugoslawischen Seite ausgehender Gewalt und verbrecherischer Handlungen, die geradezu zwangsläufig zum Eingreifen der Nato führen mußten, damit noch Schlim-meres verhindert werde. Ganz so klar lagen die Dinge indes nicht. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Zeiten, in denen es Chancen zur Verständigung gegeben hätte. Sie wurden jedoch nicht genutzt. Das gilt insbesondere für den Herbst 1998.

Diese Überlegungen sollen nicht darauf hinauslaufen, die Verbrechen der Serben an den Kosovo-Albanern in der Zeit vor dem Holbrooke-Milosevic-Abkommen vom Oktober 1998 und nach dem Beginn der Nato-Luftangriffe am 24. März 1999 zu verharmlosen oder zu entschuldigen. Der Punkt ist vielmehr dieser: Wenn die internationale Staaten-gemeinschaft, internationale Organisationen oder einzelne Staaten bereit sind, mit vermeintlichen oder tatsächlichen Rechtsbrechern Verträge und Vereinbarungen zu schließen ? das Dayton-Abkommen oder das Hoolbroke-Milosevic-Abkommen sind ebenso Beispiele dafür wie die entsprechenden Vereinbarungen mit Saddam Hussein ? , so sind danach alle Vertragspartner gleichermaßen verpflichtet, die Vereinbarungen auch einzuhalten.

Die einseitige Parteinahme zu Lasten eines Vertragspartners oder dessen Bevölkerung unter Verweis auf das Geschehen in der Zeit davor ist nach Abschluß der Vereinbarung jedenfalls nicht mehr erlaubt ? weder politisch noch rechtlich und schon gar nicht moralisch. Die Nato aber hat sich im Kosovo-Konflikt sehenden Auges zum Instrument der UCK machen lassen. Aus der Perspektive der Charta der Vereinten Nationen war es ein Völkerrechtsbruch mit unabsehbaren Folgen für die künftige Entwicklung der internationalen Ordnung. Aus der Sicht des Grundgesetzes war es ein verfassungs-widriger Angriffskrieg mit verheerenden Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit von Politik.


DIETER S. LUTZ, Kritiker des Nato-Einsatzes im Kosovo schon während des Krieges, ist Direktor des Instituts für Friedensforschung an der Universität Hamburg
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  #12  
Alt 21-01-2003, 00:02
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Ähm ... schon klar, daß du Anti-Westlich eingestellt bist, aber wo bitte siehst du darin Fakten, die einen Angriffskrieg bedeuten?

Es war teilweise falsche Schuldzuweisung, schon klar. In welchem Krieg ist das nicht so? Das weiß auch jeder, der im Kosovo oder im ehemaligen Jugoslawien im Rahmen von KFOR o.ä. gedient hat.
Aber das ganze da oben ist doch kein Beweis für einen Angriffskrieg. Ganz im Gegenteil. Es war eine Intervention aufgrund eines UN-Beschlusses! Also bitte ...
Ganz nebenbei bedeutet ein Angriffskrieg die Einnahme und das Besetzen von feindlichem Territorium, sprich: die "Übernahme" von Staatsgebiet. Und die Massengräber etc sind Fakten, die nicht verleugnet werden können. Also da unten gings schon ordentlich zu.

Gehört zwar nicht zum Topic, aber egal:
Wie verteidigst du die gezielte Zerstörung der tschetschenischen Infrastruktur und Städte sowie die Tötung von tschetschenischen Zivilisten? Da wäre ich mal neugierig ...
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  #13  
Alt 21-01-2003, 00:10
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1. Es gab gerade keinen UNO-Beschluss. Daher war die ganze Sache ja auch völkerrechtswidrig.

2. Wie kommst du darauf, ich würde Verbrechen in Tschetschenien rechtfertigen? Du bist ein bisschen voreilig. Auch bin ich nicht antiwestlich, sondern versuche lediglich, eine etwas distanziertere Haltung einzunehmen und nicht den Herrschaften in der Nato alles zu glauben... Ich bin übrigens genauso kritisch gegenüber Wladimir Wladimirowitsch Putin, keine Angst.

PS: Ich kann ja verstehen, dass man als Angehöriger der Streitkräfte eines NATO-Mitglieds zu einer gewissen Loyalität verpflichtet ist - ich als Kriegsdienstverweigerer bin es nicht...
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Geändert von Raskolnikow (21-01-2003 um 00:15 Uhr).
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  #14  
Alt 21-01-2003, 08:05
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"Alles begann mit einer Luege" war zu dem Thema eine sehr interessante Dokumentation. Zum Thema NATO: Ich waere fuer eine vollkommene AUfloesung der NATO und Neugliederung mit einer absoluten Gleichstellung aller Mitgliedsstaaten. Es sollten auf jeden Fall _alle_ G8-Staaten vertreten sein. In dem Sinne koennte man die NATO ruhig zu einem Organ der UN machen, denn die urspruengliche NATO ist wie gesagt ueberfluessig geworden...
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  #15  
Alt 21-01-2003, 11:04
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ob UNO oder Nato beide Organisationen werden mehr oder weniger von den USA beherrscht... viel ausrichten kann man also in der UNO nicht (Druck auf Israel --> Veto der USA)...
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  #16  
Alt 21-01-2003, 13:52
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Zitat:
Original geschrieben von Raskolnikow
1. Es gab gerade keinen UNO-Beschluss. Daher war die ganze Sache ja auch völkerrechtswidrig.
Okay, da habe ich mich geirrt. Ich gebs zu
Du hast Recht. Allerdings: einen Grund muß es gegeben haben, welcher wird es deiner Meinung nach gewesen sein?
Ich kann mich daran leider nicht mehr so gut erinnern, ist schon ein Weilchen her. Ich denke mir, weil der Krieg in Form von unkontrollierten Flüchtlingsströmen auf das restliche Europa übergegriffen hätte. Und das hätte es nicht verkraftet ... ist also ein rein europäisches Problem. Aus diesem Grunde propagiere ich auch ein militärisch starkes Europa, denn das hätten wir intern lösen sollen.

Zitat:
2. Wie kommst du darauf, ich würde Verbrechen in Tschetschenien rechtfertigen? Du bist ein bisschen voreilig. Auch bin ich nicht antiwestlich, sondern versuche lediglich, eine etwas distanziertere Haltung einzunehmen und nicht den Herrschaften in der Nato alles zu glauben... Ich bin übrigens genauso kritisch gegenüber Wladimir Wladimirowitsch Putin, keine Angst.
Das freut mich zu hören
Dann tust du das ganze genau richtig. Abgesehen davon kann man mit dir wunderbar diskutieren, du hast Ahnung

Zitat:
PS: Ich kann ja verstehen, dass man als Angehöriger der Streitkräfte eines NATO-Mitglieds zu einer gewissen Loyalität verpflichtet ist - ich als Kriegsdienstverweigerer bin es nicht...
Ich bin Österreicher

@cractus01:
IMHO gehören die UN umstrukturiert, Stichwort eben dieses Vetorecht.
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  #17  
Alt 21-01-2003, 16:14
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also meintwegen könnte man die nato auflösen wenn es dafür ein neues un organ geben würde was eben die aufgaben der nato über nimmt und die eine eigenständige armee bekommen würden die jederzeit und unabhänig handel kann. und es müsste eine neue art von nato sicherheits rat gebildet werden mit einbezug russlands
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  #18  
Alt 21-01-2003, 16:46
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  #19  
Alt 21-01-2003, 16:52
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Kann sein, dass ich mir irre, wenn ja korrigiert mich, aber soweit ich weß, hat sich Österreich nach 1945 zur Neutralität verpflichtet. Ein Grund dafür, dass Österreich nicht dasselbe Schicksal erlitten hat wie Deutschland (Besatzungstatut, Teilung).
Da össterreich keinen (Militär-) Bündnis angehörte, haben sich die UdSSR und die USA als Schutzmächte für Österreich verstanden. Es kann natürlich sein, dass dieser Vertrag veraltet und nicht mehr existent ist.
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  #20  
Alt 21-01-2003, 17:22
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Wir waren immer nur pro forma Neutral. Nach WKII haben die Amis bei uns Waffen für etwaige Widerstandskämpfe mit Wissen der damaligen Regierung versteckt. Wir waren also eigentlich immer pro westlich ausgerichtet.

Zudem wurde unsere Neutraliät mittlerweile so weit ausgeholt, dass sie eigentlich nur mehr auf dem Papier besteht. Ich wär dafür, wenn wir uns Bündisfrei nennen könnten. Dazu müsst allerdings erst mal Russland zustimmen und die haben nicht wirklich ein Interesse daran.
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  #21  
Alt 21-01-2003, 23:52
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So ist es. Eigentlich sind wir seit dem Beitritt zur UN nicht mehr neutral, sondern nur mehr bündnisfrei.

Das sicherheitspolitisch Beste wäre für uns natürlich eine EU-Armee (für wen - außer USA und Kanada - nicht?). Ein NATO-Beitritt gehört auch überlegt, wär sicher auch nicht so falsch.
Daher bewundere ich die Aussagen der ÖVP, daß die Neutralität absolet ist und ein NATO-Beitritt zur Diskussion steht. Daß sie sich in unserem (sicherheitspolitisch stümperhaften) Land das trauen, ist schon eine Leistung. Sie haben auch Recht, nur der Durchschnittsbürger hat keine Ahnung davon, und will lieber die Neutralität (die allerdings nicht mehr existiert) ...

@veggeto:
Die NATO hat mit der UN nichts zu tun ... daher kannst du nicht das eine auflösen um es ins andere zu integrieren.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, während die UN eine friedenssichernde Vereinigung ist. Wenns mal nötig ist Truppen zu stellen, fragt die UN ganz brav bei ihren Mitgliedsstaaten an, ob sie nicht vielleicht wenn sie so freundlich wären ein paar Soldaten stellen könnten. Daß da andere NATO-Länder mitmachen ist lediglich ein Solidaritätsbeitrag und hat wie gesagt nichts mit dem NATO-Bündnis ansich zu tun.
__________________
We have killed, and will kill again to defend our destiny. We believe the ends will justify the means.

Sie schreien nach uns um Hilfe, wenn ihnen das Wasser in das Maul rinnt,
und wünschen uns vom Hals, kaum als einen Augenblick dasselbige verschwunden.

- Prinz Eugen von Savoyen, 1704
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  #22  
Alt 22-01-2003, 09:51
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Purple_Alien Purple_Alien ist offline
Tanyas Butler

 
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Was mir bei unseren Politkern auf den Keks geht, ist das keiner sagt "so schauts aus und dort woll ma hin". Die Sozis halten an einer Neutraliät fest, die es nicht mehr gibt und Geld fürs Militär gibts auch keines. Die Schwarzen wollen eigentlich in die Nato, traun sich das aber auch nicht sagen. Alle machen nur bla, bla, bla

Das nervt ganz schön
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  #23  
Alt 22-01-2003, 11:46
Doc Doc ist offline
Overlord

 
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Das ist richtig ... erinnert mich auch an diese populistische Abfangjäger-Diskussion. Was gibts da zu diskutieren? Die gehören gekauft und aus ... was für ein Staat gibt freiwillig einen Teil seiner Souverenität auf - und was sind das für Parteien, die das noch dazu propagieren!?

Die Schwarzen haben zumindest gesagt, daß die Neutralität defakto nicht mehr existent ist, und daß ein NATO-Beitritt zur Diskussion stünde. Das ist bei uns schon eine große Leistung
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