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#1
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achja moore das kleine beleidigte kind ich werde mir den film evtl. angucken aber viel intersanter finde ich den http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,310795,00.html besonders gut finde ich den letzten absatz
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Protektorat von Psycho Joker Ob ich dich liebe, weiß ich nicht. Seh ich nur einmal dein Gesicht, Seh dir ins Auge nur einmal, Frei wird mein Herz von aller Qual. Gott weiß, wie mir so wohl geschicht! Ob ich dich liebe, weiß ich nicht. J.W Goethe
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#2
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Guter Artikel. Gerade der Teil zu der Szene mit Bush in der Schule fand ich treffend. Ich hab die Szene mal geshen und finde nicht dass Bush da irgendwie Ratlosigkeit ausstrahlt. Ich habe da eher einen Mann gesehen, der tief betroffen war und mit isch selbst um eine Entscheidung gerungen hat.
Was hätte Bush denn eurer Meinung nach tun sollen??
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ΑΓΕΩΜΕΤΡΗΤΟΣ ΜΗΔΕΙΣ ΕΙΟΙΤΩ. BERGE BRAUCHEN KEINE MENSCHEN!
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#3
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Einen kurzen Moment Betroffenheit oder Ratlosigkeit möchte ich ihm ja zugestehen aber nach eben jenem Moment muss er diesen unwichtigen Fototermin abbrechen und sich genau informieren lassen und dann eine Entscheidung treffen. Ich bezweifle ernsthaft das man ihm in den 2 Sekunden begreiflich machen konnte was gerade vor sich geht, daher muss er sich näher informieren.
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#4
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Es gibt eine Art der politischen oder privaten Gegnerschaft, die stets alles, was der Gegner tut und sagt, gleich was es sei, für schlecht hält.
Von dieser Art ist zum Beispiel die Opposition Angela Merkels. Ihr geht es nicht um Inhalte. Selbst wenn sie in der Sache zustimmt, wird sie es doch immer feindlich formulieren, z.B. daß sie die Einhaltung der Maßnahme genauestens beobachten wird. Sie wird nie sagen, ich stimme zu. Und genau das ist die intellektuelle Unredlichkeit. Es geht nicht mehr um die Sache, es geht nur noch um die Macht, oder, wie hier im Falle Bushs, um die Person. Die Kritik ist praktisch apolitisch geworden. Man ist Gegner, wie man etwa Gegner eines Fußballvereins ist. Und eben von dieser Art ist auch die Gegnerschaft Redbastis gegenüber Bush: irrational. Es wäre wünschenswert statt irrationalem Tralala zu einer politischen Beurteilung zu gelangen, die sich auf die Sache bezieht, aber nicht alles für falsch hält, weil eine bestimmte Person es tut. Das ist letztlich kindisch und nicht ernst zu nehmen. |
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#5
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Na gut, dann eben anders:
- internationale Beziehungen aus dem Gleichgewicht gebracht - Staatshaushalt ruinert - den Terror durch den Irak Krieg gefördert - Lügen verbreitet (siehe WMDs im Irak) Und man könnte bei jedem Punkt noch sehr lange ins Detail gehen und viele weitere Auflisten. Die persönliche Abneigung ist ein Resultat seiner schlechten Politik und daher auch politisch vertretbar, solange gute Entschlüsse gewürdigt wären. Allerdings ist mir bis heute bis auf dieses Gesetz gegen Spam (siehe Naos Sig) nicht eine brauchbare Aktion von ihm untergekommen. Daher ist meine Gegnerschaft nicht irrational sondern eine wohlüberlegte Haltung, die auf einfachen politischen Tatsachen basiert. Völlig irrational hingegen ist deine und Veggetos Haltung zum Irak-Krieg. Was sich mit Argumenten nicht schön reden lässt wird paraphrasiert (bzw. munter weiter Blödsinn gequatscht).
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#6
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Zitat:
Amerika ist ein solches Schwergewicht, daß eher die Welt auf seinen Kurs einschwenken wird, als Amerika auf den Kurs der Welt. Auch Churchill stand in der Vorkriegszeit allein mit seiner Forderung nach Aufrüstung und keinen Verhandlungen mit Hitler. Hat er deshalb damit nicht recht gehabt? Genau so ist es hier. Merke: wer allein steht, hat deshalb nicht unrecht! Zitat:
Zitat:
Aber das ist so, wie dasselbe von einem Elefanten zu verlangen. Amerika ist nun einmal ein Imperium und daher muß es als solches handeln. Der Irakkrieg war sehr weitsichtig. Er beseitigt nicht den Terrorismus. Hatte mit Terrorismus auch nichts zu tun, das war nur eine weitere Propagandalüge für Dummköpfe. Aber er beseitigte einen Diktator, der Amerika gefährlich war und noch gefährlicher hätte werden können. Und der die gesamte Region negativ beeinflusste. Vielleicht kommst Du ja einmal aus Deiner Sphäre der präpotenten Kritik heraus und entwickelst, wie Amerikas Weltaussenpolitik nach dem 11.9.2001 denn Deiner Meinung nach hätte aussehen sollen. Deiner Meinung nach hätte Bush vermutlich barfuß zu Bin Laden pilgern und um Gnade winseln sollen? Oder was sonst? Ich bin schon sehr gespannt auf Deine Vorschläge! Zitat:
Zitat:
Du kannst ja nun dagegen sein und sagen: nein, ich liebe Diktatoren und Massenmord und deshalb war ich dafür, daß Hussein auf ewig im Amt bliebe. Aber deshalb ist meine Auffassung nicht irrational. Es ist dabei für mich auch irrelevant, mit welchen Worten und teilweise vorgeschobenen Gründen dies geschah. Nur auf die Tat kam es an, und die war richtig. "Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es." (Kästner) Geändert von Churchill (06-08-2004 um 09:24 Uhr). |
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#7
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Der Irakkrieg hat die Region nicht beruhigt, eher im Gegenteil.
und was ist mit all den anderen Diktatoren die noch gemütlich vor sich hin diktieren, zB in Nord-Korea, China, Kuba, Lybien, uvm.? oder wenn wir schon dabei sind, nehmen wir auch noch gleich die Monarchien mit ins Boot, zB Saudi Arabien, sind im Grunde ja auch nur Diktatoren, nur mit anderer Legislation. müssen die nun auch fürchten wahllos von den USA zugebombt zu werden, nur weil sie eine andere (nicht zwangsläufig schlechtere) Regierungsform haben? |
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#8
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Zitat:
@Topic Andererseits war er ein Diktator und hat sein Volk unterdrückt. Aber das gibt einem Drittland nicht das Recht, dort einzumarschieren und alles platt zu machen. Als Vergleich: In der Türkei wird die kurdische Minderheit ja auch nicht gerade mit Liebe überhäuft, sondern schon eher unterdrückt. Gibt diese Situation bspw. Nordkorea oder China das Recht, in einer humanitären Befreiungsaktion mal eben so in der Türkei einzumarschieren um den Kurden zu ihrem Recht zu verhelfen??? Ich denke nicht. Die Türkei ist Natomitglied, von daher ist mein Beispiel etwas unglücklich gewählt, da ein Angriff auf die Türkei nem Angriff auf die Nato gleichkommt. Aber das Prinzip dahinter ist durchaus richtig, und ich denke ich habe auch verständlich gemacht worum es mir geht. Der Film selbst ist einfach nur billige Propaganda, hab ihn mir gestern angesehen. Und ich muß sagen, nach nur 20 Minuten geht einem diese Litanei - Bush bad, Moore good - doch schon gehörig auf die Düse. Trotz vieler interessanter Fakten. |
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#9
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Zitat:
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