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  #1  
Alt 05-11-2007, 14:26
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raptorsf raptorsf ist offline
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die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen ist eine simple, effektive, kostengünstige und einfach kontrollierbare Methoden, um die Anzahl und Schwere von Unfälle zu minimieren.

Nicht mehr und nicht weniger - es ist kein Allerheilmittel, habe ich auch nie behauptet. Geschwindikeitslimiten helfen nicht gegen notrische Linksfahrer, Drängler und Baustellen, auch nicht gegen Prostatakrebs und HIV - das ist auch nicht der Sinn davon (ich hoffe ihr versteht mich).

Das Ziel sollte tatsächlich sein: 0 Verkehrsopfer. Realistisch ist das zur Zeit natürlich nicht, aber irgendwann muss man beginnen und ein einfacher Schritt wäre eben die Einführung eines solchen Limits (und zusätzlich natürlich der Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur, Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit in den Autos, bessere Verkehrsschulung etc.) Aber eine Methode macht ja die andere nicht obsolet, nur durch eine Bündlung von Massnahmen ist das grosse Ziel erreichbar. Aber eben, die andern (Industrie, Landwirtschaft, Flugverkehr....) sind ja immer viel schlimmer, zuerst sollen die anderen mal etc. etc. - so argumentieren alle schlechten Politiker und Lobbyisten

LordMordered: Betreffend deiner Statistik mit Prozenten: kannst Du mir mal sagen wieviele Unfallopfer das in Zahlen sind? Wieviele wären da also eventuell vermeidbar gewesen? Wieviele Angehörige hätten damit vielleicht noch ihren geliebten Sohn/Tochter/Vater etc. noch unter sich?
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Geändert von raptorsf (05-11-2007 um 14:29 Uhr).
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  #2  
Alt 05-11-2007, 14:30
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Ein absolutes Überholverbot für alles über 3,5- 4,8t auf Autobahnen ist genauso einfach einzuführen und zu kontrollieren. Noch dazu würde es den Verkehrsfluss erhöhen, also den Sinn von Autobahnen unterstützen.
Warum habe ich darüber noch nie jemanden sprechen hören, immer wird gleich mit der Tempolimitkeule zugeschlagen.

Edit: also wenn man mal von meiner Annahme ausgeht und zu Grunde legt, 811 Tote 2003 auf den Autobahnen waren, davon 30% nicht in schon begrenzten Abschnitten ums Leben kamen 243,3. Ob diese alle verhindert worden wären, weil jemand mit 130 oder mit 180 einen Reifenplatzer hat oder in ein Stauende rast, sei mal dahingestellt.
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"Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll."(Georg Christoph Lichtenberg *1742 †1799)
"Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen." (Winston Churchill *1874 †1965)
"Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion." (Charles Tschopp *1899 †1982)

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  #3  
Alt 05-11-2007, 16:37
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243,3 ist etwas schwierig, weil Menschenleben kann man schlecht teilen. Also runden wir mal auf 243 Personen ab.

Für mehr als die Hälfte von denen wäre sicherlich auch mit 130 km/h jede Hilfe zu spät gekommen - also landen wir bei 121,5 äh 121. Bleiben wir fair und runden nochmals gut auf 100 runter...

100 Personen also - Bluttszoll - pro Jahr - soviel ist man bereit zu zahlen. Die welches es trifft hatten halt Pech, jeder muss halt Opfer bringen. Habe ich Dich korrekt zusammengefasst LordMordred?
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  #4  
Alt 05-11-2007, 17:02
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Es wird hier viel darüber geschrieben das Deutschland das einzige Land wäre das bis jetzt ein generelles Tempolimit nicht umsetzt-soweit richtig-aber meine Frage dazu wäre : Warum denken Italien und Österreich, in denen ein Tempolimit schon gilt, über eine Aufweichung des Tempolimits nach!? In Österreich sind schon Versuche dazu am laufen.
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  #5  
Alt 05-11-2007, 17:09
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mein Link betrachtet? In den USA wurde zum Beispiel die Geschwindikeit erhöht mit dem Effekt, dass es wieder mehr Unfälle gab (und somit auch mehr Verletzte und Tote).

Natürlich gibt es praktisch überall Leute, die höhere Geschwindigkeiten wollen. Die Argumente sind immer die selben: Mehr Freiheit, schnelleres Ankommen, die Technik richtet es dann schon...

Die Realität ist eben anders, oder umgekehrt gefragt: Wieso gibts dem Geschwindigkeitslimiten in Deutschland Innerorts und Ueberland? Wenn man konsequent sein sollte müsste man auch die aufheben (zumindest nachts, auf geraden Strecken, wenn man ein neues Auto hat... blablabla)
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  #6  
Alt 05-11-2007, 20:15
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ok Junker so kann ich deinen Beitrag durchaus nachvollziehen. Nur ich verbringe jeden Tag ca. 200km auf den Straßen nur um zur Arbeit zu kommen und wieder nach Hause, mal davon abgesehen, dass ich ab und an eben ca 700 km nach Augsburg fahre und wieder 700 km zurück. dann sieht das ganze doch etwas anderst aus

Warum Geschwindigkeitsbegrenzungen in Ortschaften? raptorsf, schonmal deinen Link angeschaut? Weil man die Straßen differenziert betrachten sollte. Landstraßen und Zubringer sind einfach nicht auf mehr Geschwindigkeit ausgelegt, mal davon ab, dass dort auch Fußgänger, Radfahrer u.ä. unterwegs sind und in den Wohngebieten auch Kinder auf und an der Straße spielen.
Du hast mich gefragt ob ich 100 Tote als Verkehrsoper eine annehmbare Zahl finde. Zunächst muss ich mal sagen, dass von diesen 100 Toten, die auf völlig fiktiven Zahlen meinerseits und wahrscheinlich auch deinerseits basieren, ich maximal die Hälfte als Opfer betrachte, mind. die andere Hälfte betrachte ich als natürliche Selektion. Und ja ich empfinde das nicht als unakzeptablen gesellschaftlichen Verlust.
Es gibt wahrscheinlich nur sehr wenige, die nicht schon irgendeine Erfahrung mit einem Verkehrsunfall haben, bei vielen geht es halbwegs glücklich aus, bei anderen leider nicht. Ja es tut mir leid um einige Leute, vor allem um die die nichts dafür können, das sind die wirklichen Opfer.
In jemanden der mit 80 keine 10m hinter einem LKW auf der Autobahn herfährt und dann hinten reinkracht, tut mir leid, darin sehe ich nur natürliche Selektion. Jemand der mit über 200 an mir vorbeizieht um dann in die Eisen zu steigen, um wenigstens halbwegs auf eine Geschwindigkeit zu kommen die in einer Kurve auf der Autobahn(z.B Kassler Berge) zu beherschen ist. Sorry, mit dem hab ich kein Mitleid, denn da ist es eine Frage der Zeit bis er die Kontrolle verliert und Flipperkugel zwischen den Leitplanken spielt. Um so etwas zu wissen, brauch ich keine Geschwindigkeitsbegrenzung.
Die einzigen die mir Leid tun, sind Unbeteiligte, die dann erwischt werden, wenn sie von so jemanden mit gerissen werden. Aber wie schon gesagt ich sehe das nicht als unersetzlichen Verlust an. Und da ist mir egal wer das ist.
Jetzt mal ehrlich, wen würde es interessieren, wenn es mich morgen zerlegt. Ok, meine Frau, meine Schwester, meine Mutter, meinen Neffen und meine Nichte. Und dann noch meinen Chef bis er nach ca. 3 Monaten nen Ersatz hat. Dann vielleicht noch ein paar Leute etwas weniger, weil sie nicht direkt davon betroffen sind. Aber das alles hat nichts damit zu tun, dass ich an einem Autounfall gestorben bin, sondern weil ich nicht mehr da bin, wegen was ist da zweitrangig. Und es wird sich nach einigen Monaten wieder von selbst regulieren. Dann wird noch ab und an an mich gedacht, aber jeder hat sich eingerichtet ohne mir klarzukommen.
Ergo, bin ich nicht unersetzlich. Genausowenig sehe ich eine Unersetzlichkeit bei irgendwem anderst.---> akzeptabler gesellschaftlicher Verlust
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  #7  
Alt 05-11-2007, 20:48
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Vielleicht sollte man bei Angaben zu Verkehrstoten auf Autobahnen auch mal untersuchen wie viele dieser Toten durch LKW Fahrer (sei es, dass sie übermüdet sind, sich gerade einen runterholen oder schlicht Zeitung lesen) verursacht werden?

Es ist nämlich, das ist nur ein persönliches Gefühl, bei den Berichten zu schweren Autounfällen auf den diversen Autobahnen, fast immer ein LKW beteiligt...
__________________
Zitat:
Wir sind im Augenblick dabei, zu prüfen, ob es im öffentlichen Interesse liegt, ihnen mitzuteilen, ob wir die Informationen haben, die Sie erbitten, und ob es, sollte das der Fall sein, im öffentlichen Interesse liegt, Ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.
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  #8  
Alt 05-11-2007, 20:51
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ok Junker so kann ich deinen Beitrag durchaus nachvollziehen.
Ich hab grad keine Zeit, aber eins wollte ich (nochmal! ) klarstellen: Ich bin nicht Junker, sondern Klaus
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  #9  
Alt 05-11-2007, 21:20
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die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen ist eine simple, effektive, kostengünstige und einfach kontrollierbare Methoden, um die Anzahl und Schwere von Unfälle zu minimieren.
1.) Zeig mir doch mal bitte in irgendwelchen Stats ( von mir aus deinen eigenen ) das ein Tempolimit irgendwelche besseren Werte schafft.

Um das Ganze ein wenig abzurunden hätte ich natürlich auf den Autobahnen gleichviel Fernverkehr inform von Sattelschleppern usw.
Weiterhin möchte ich natürlich das auch die Zeiten , nach denen man endlich verreckt sein muss um in die Stats zu kommen, überall gleich behandelt werden.
Nicht wie in der Schweiz 12 Tage während sie in Deutschland bei 30 Tagen liegt.

2.) Zeig mir irgendein Auto, in dem du mit 130 Km/h einen Frontalaufprall auf einen x-beliebigen Gegenstand überlebst.. geschweige denn Gegenverkehr.

Die Tests bei diesen Geschwindigkeiten sind durch die Bank weg eins... Tödlich außer du hast 2085833253 Schutzengel und selbst dann gehst du sicherlich nicht ohne Lebenslange Körperliche und ggfs Geistige Behinderungen aus der Sache hervor.

Übrigens einer der Gründe warum der ADAC z.B. Frontal nur mit ~64km/h testet.

3.) Zum Thema Klimaschutz usw... sie sollen erstmal wirklich neutrale Studien anfertigen.. sie sollen nicht son schmarn behaupten "die antarktis wird immer wärmer blabla" ... ( außen ok es is was wärmer geworden, auf dem eigentlichen Kontinent ists die letzten jahre sogar kälter geworden... )
"Alle Gletscher schmelzen ab" stimmt nicht... von ~12.000 bekannten Gletschern sind nur ~1000 am abschmelzen, die restlichen Wachsen sogar eher...
"Der Meeresspiegel steigt an" ... ok die Arktis ist fast kompett weg gewesen dieses Jahr.. der Meeresspiegel ist um was angestiegen ?
Oh... naja.. nicht messbar ob nen Unterschied zu vor 5 Jahren existiert...
Es ist wärmer als vor 100 Jahren... aha... wie hat man vor 100 Jahren den Durchschnitt gemessen ?
Einer ist irgendwohin gegangen und hat von nem "billigem" Quecksilberthermometer was abgelesen.
Hat er das regelmässig gemacht oder war er vllt mal krank so das sich die Temperatur geändert hat ?
Wurde damals in der Wärmeinsel ( Stadt ) gemessen wie es ja heutzutage gerne gemacht wird oder wars eher ländlich ?
Usw... es gibt soviele möglichkeiten dies für seine Zwecke auslegen zu können.. und ich weiss, wir als Deutsche sollten uns doch gar nicht beschweren
Schliesslich verkaufen wir dem rest der Welt und vor allem unseren dummen Europäischen Nachbarn doch Spitzentechnologie in sachen Solarzellen
Ansonsten wenn irgendwer dran glaubt, sollten wir das Fliegen subventionieren.
Schliesslich entsteht durch den Feinstaub doch das Global Dimming "Problem" welches doch gleichzeitig die Globale Erwärmung wirkungsvoll bekämpft...
Also was solls ?
Machen wir die Autobahnen dicht und fliegen lieber

( Und jetzt biiiiiiiiiiiiiitte keine Studien die von irgendwelchen Alternativ Energie Lobbys finanziert wurden, davon hab ich genug gelesen und genug den Kopf geschüttelt was sie als zuverlässige Quellen angaben.. z.B. schätzungen von vor 10 Seiten usw... ja ne is klar... wir schätzen 20 mal und haben dann ne zuverlässige Schätzung die auf Fakten basiert oO außerdem wäre das eh offtopic Wenn wer über diesen Punkt diskutieren möchte, der doch nur dazu dient den dummen Bürger wieder in Angst zu versetzen um ihn kontrollierbarer zu machen, kann das gerne in nem neuen Thread machen.)
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  #10  
Alt 05-11-2007, 23:16
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selbst wenn dann NICHT der flugverkehr ansteigen würde, wäre die co2-ersparnis derart LÄCHERLICH gering, dass sie kaum der diskussion würdig ist. hab die zahlen leider nicht mehr im kopf, die ich dazu letztens noch in der presse gelesen hab, aber es war quasi... nichts.

ich persönlich halte nichts von generellen höchstgeschwindigkeiten. das system, das wir haben, ist prinzipiell ok. nen großteil der strecken ist sowieso begrenzt, wegen erhöhter unfallgefahr dort. auf vielen strecken stehen anzeigetafeln, bei denen je nach verkehrsaufkommen die geschwindigkeit limitiert wird. und die wenigen strecken, die noch freigegeben sind, sind zu 99% kerzengrade, dreispurig und absolut übersichtlich. und wenn da viel los ist, kann eh kein arsch schneller als 120-130 fahren, weil es einfach nicht MÖGLICH ist. und wenn er es doch versucht, wird er schnell ne anzeige wegen nötigung kriegen.

nur: warum sollte ich nachts um 3 auf einer vollkommen leeren autobahn 130 fahren? welchen SINN macht das?

auch dieser punkt "verkehrsberuhigung", den raff ich ned. die vollidioten von raser, die immer wie blöd über die bahn bügeln, drängeln, uswusf - denen sind geschwindigkeitsbegrenzungen doch meistens eh vollkommen egal. die hacken auch jetzt scho da, wo begrenzt is, da würde auch nen generelles 130 NICHTS ändern. dann lieber dichtere kontrollen da, wo eh schon begrenzt ist, aber nicht diese scheinheiligkeit "tempo 130 löst all unsere probleme" - da krieg ich brechreiz.
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  #11  
Alt 06-11-2007, 10:49
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@ LordMorderd: Du opferst ein paar Menschenleben für höhere Limits. Auch wenn ich die Einstellung nicht teile und nicht nachvollziehen kann bist Du zumindest ehrlich und konsequent.
@ sven: ja, die andern sind immer schlimmer... (tolles Argument, zum Besipiel auch Online-Cheater kommen immer mit dem wenn sie keine andern Argumente mehr haben )
@ apokus:
1) hast Du meinen Link gelesen, die wissenschaftliche Studie? Abgesehen davon reicht aber auch ein gesunder Menschenverstand um das zu begreiffen oder du kannst auch Einsteins bekannteste Formel verwenden um dies zu beweisen...
2) niemand spricht von Frontalkollisionen (stelle ich mir auch schwierig vor auf Autobahnen...)
3) Ueber Al Gore kann man denken was man will (bin kein Fan von ihm), aber der UNO Bericht bzw. deren Resultate kann wohl niemand negieren

Aber ich sehe schon, ist ein Kampf gegen Windmühlen hier in einem Deutschen Forum. Mir bleibt nur ein Trost: Die Frage ist nicht ob es allgemeine Geschwindikeitslimiten auch auf Deutschen Autobahnen geben wird, die Frage ist nur wann
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  #12  
Alt 06-11-2007, 23:15
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@ apokus:
1) hast Du meinen Link gelesen, die wissenschaftliche Studie? Abgesehen davon reicht aber auch ein gesunder Menschenverstand um das zu begreiffen oder du kannst auch Einsteins bekannteste Formel verwenden um dies zu beweisen...
2) niemand spricht von Frontalkollisionen (stelle ich mir auch schwierig vor auf Autobahnen...)
3) Ueber Al Gore kann man denken was man will (bin kein Fan von ihm), aber der UNO Bericht bzw. deren Resultate kann wohl niemand negieren
1) Die Wissenschaftliche Studie geht eben nicht hin und gleicht die Werte an, zumal die Quellen ( die Paar welche genannt werden ) nicht wirklich aussagekräftig erscheinen.
2) Es gab letztes Jahr z.B. in Deutschland 81 Tote durch Geisterfahrer
102 Tote weil sie z.B. in Fixe Punkte gefahren sind ( Stauende , Brückenpfeiler usw )
Interessant sind dann vielleicht noch die 90 die zu Tode kamen weil LKWs involviert waren ( welche ins Stauende gefahren sind, beim Überholen fehler machten usw )

3) Ists der gleiche UNO Bericht der letztes Jahr dann auch innerhalb der EU und Deutschland für "Aufregung" gesorgt hat ?
Oder der, von vor ~4 1/2 Jahren ?
Finanziert wurde der aktuellste (jedenfalls wenn in den letzten 14 Monaten nix neues kam) z.B. von Q-Cells und Aleo Solar... im Gegenzug hat dann RWE studien und Wissenschaftliche Berichte hingelegt die ihnen direkt erlaubten insgesamt 7 Braunkohle Kraftwerke zu basteln die allesamt die gleichen CO² Produktionswerte haben wie die alten.. lediglich wirds n bisl anders gerechnet ums zu schönen
Schliesslich war dort ja der Klimawandel kein Problem... geschrieben von Professoren vom Max Planck Institut...

Das Ergebnis von solchem Blabla ist doch nur davon Abhängig wers in Auftrag gab ... schliesslich sind auch Wissenschaftler nur Menschen.. und diese wissen ebenso, das zufriedenstellende Berichte auch neuere Aufträge bedeuten..
Wenn du wirklich "neutrale" Berichte willst sorg dafür das niemand erfährt wer ihn bezahlt, dann muss niemand nach dem Mund seines Arbeitgebers schreiben
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  #13  
Alt 07-11-2007, 10:28
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Zitat von MasterLow
...Wenn die Autobahn nun stark befahren ist, man selber ein schwaches Fahrzeug hat, welches aber gut 50-60km/h schneller fahren kann als der LKW vor einem wird man rausziehen....
ähm genau das ist gefährlich, wenn die Autobahn so stark befahren ist, dann ist die linke Seite auch nicht viel schneller als 120 und um von 80 auf 120 zu beschleunigen reichen auch einem untermotorisierten Fahrzeug ca 40 m (10s von 80 auf 120) mehr Abstand zu dem LKW. Idealerweise setzt du dann beim Beschleunigen gleich noch den Blinker, denn das Ding soll einen bevorstehenden Fahrstreifenwechsel anzeigen, so dass sich die anderen darauf einstellen können. ---> ungefähre Geschwindigkeit links 120 deine ungefähre Geschwindigkeit 110-120 und auch noch auf deinen Wechsel vorbereitete Autofahrer, was meist zu einem reibungslosen Überholen führt. Dann reicht auch ne Lücke von ca 200m, wenn du die Mitte nimmst.
Mir ist durchaus klar, dass dein Blinker bei einigen Leuten das Betätigen des Gaspedal hervorruft, aber bisher habe ich auf diese Weise immer noch eine Lücke bekommen, denn wider Erwarten gibt es viele Autofahrer, die dann kurz vom Gas gehen, um dir Platz zum Luftholen zu geben.

Wenn die linke Spur mit 200 dahinfließt, dann kann die Autobahn nicht voll sein. Und du wirst es wohl erwarten können, dass mal eine Lücke von mehr als 500m, und auch dann, erstmal auf den LKW zu beschleunigen und Blinker setzten. Woher soll der von hinten kommende sonst erfahren was du vor hast? Und schon wirst du feststellen, das viele von denen einfach kurz vom Gas gehen und dir gerne die 20s lassen, dass du ohne Probleme den LKW überholen kannst.

Sicher gibt es unverbesserliche Raser und Drängler, aber deswegen muss nicht jeder der mal schneller Fahren will, in diese Schublade geschoben werden.

Soo, und nur weil ich kein Tempolimit will und auf freier Autobahn auch gern mal schneller als 180 fahre, sehe ich in mir keinen Raser tut mir leid. Im Gegenteil: Ich fahre auf Landstrassen meine max. 100-115, bei Geschwindigkeitsbegrenzungen maximal x+15 und halte mindestens 50-100m Abstand auch wenn mein Vordermann mit 60 auf der Landstrasse fährt, außer ich setzte zum Überholen an, was mir dann aber bitte auch gestattet sei(klar bin ich dabei am rummaulen, aber das hat nichts mit meiner Fahrweise zu tun). Ich bin auch einer derjenigen, die diejenigen auf Strich vorgeschriebene Geschwindigkeit ausbremst, wenn ich das Gefühl habe, dass er bei geöffnetem Kofferraum bei mir einparken will(das kann ich einfach nicht ab). Entweder er soll überholen oder er fährt angemessen weit hinter mir, wenn ich bremsen muss, dann hängt er mir drauf(und ich hab keine Zeit für so einen Sch***), sofern er unerwarteter Weise nicht über hellseherische Fähigkeiten verfügt.
Und ja ich fahre meinen 2,4l Diesel-Motor mit ca 7,5-8 l/100km Verbrauch, was mir irgendwie nicht so ganz verträglich mit dem Wort Raser erscheint. Wenn ich nachts auf eine Autobahn fahre, und in 4-5 Stunden meine 700 Kilometer Hausstrecke runterreiße, gebe ich unverwunden zu, dass mein Verbrauch auf ca. 10l auf 100km steigt. Der Verbrauch bei 130 müsste dann dazwischen liegen und sehr wahrscheinlich eher an 10l und da frage ich mich wo ich massiv CO2 oder anderes Zeug einsparen soll.
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  #14  
Alt 06-11-2007, 11:55
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Die ganze Diskussion Pro/Kontra 130 Limit ist milde ausgedrückt doch Blödsinn, dem Klima wird nicht wirklich geholfen und die Unfälle würden dadurch auch nicht nachweislich reduziert.

Ein flächendeckendes (nicht nur Autobahn bezogenes) Verkehrsleitsystem (ich denke da z.B. an ein Funk- und Navigationssystem) wäre das effektivste, (Voraussetzung hierzu wäre aber eine einheitliche Technik in allen Fahrzeugen) die einen optimalen Verkehrsfluss selbst erkennt und regelt. Alle Fahrzeuge haben eine Box in der spezifische (Fahrzeug bezogen) und variable (Fahrer) Werte enthält und an das System übermittelt und zusätzlich tauschen die Fahrzeuge untereinander automatisch ihren Sicherheitsabstand aus.

Beispiel: Normaler PKW (Fahrzeugwert) z.B. max. Geschwindigkeit 190 Km/h + variabler Wert (Fahrer) max. Geschwindigkeit 160 Km/h. Der Fahrer gibt über sein Navi sein Ziel ein und das Verkehrsleitsystem (berechnet) automatisch die schnellste (wahlweise) ökologischste Streckenführung unter Berücksichtigung der variablen Geschwindigkeit. Somit wird das komplette Verkehrsaufkommen erfasst und das System überträgt immer die optimalen Daten an die Fahrzeuge, welche sich dann automatisch den Gegebenheiten anpassen (Erhöhung/Reduzierung) der Geschwindigkeit je nach Verkehrsaufkommen.
Für Krafträder/Trikes und Quads müsste es selbstverständlich auch eingesetzt werden.

Alias: Drive over IP

Und so ganz nebenbei könnten dann auch LKW´s evtl. ganz offiziell auf 90-100 Km/h erhöht werden. (Ausgenommen Schwerlast-Transporte)


Natürlich räume ich ein das dies die individuelle Fahrweise des einzelnen beschränkt (da das Tempo vom Verkehrsleitsystem reguliert wird) aber wenn man es realistisch sieht ist es so für alle das beste, ökologischste und würde Unfälle am effektivsten reduzieren.


Da so ein System (rein technisch) zwar schon realisiert werden könnte aber Vater Staat und die dafür notwendigen Industrien und Firmen sich (in absehbarer Zeit) bestimmt nicht darauf einigen können, bleibt es wohl so wie es ist. Schade, Schade.
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Gruß AMD-Powered
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  #15  
Alt 06-11-2007, 12:07
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Alle Fahrzeuge haben eine Box in der spezifische (Fahrzeug bezogen) und variable (Fahrer) Werte enthält
ich könnte mir gut vorstellen das sich da Menschen aufregen würden da ihr fahrprofil in dieser Box ist und dann ganz speziell von der Polizei öfters kontrolliert werden würden.

Ansonsten hört sich das natürlich sehr gut an nur wer bazahlt den Umbau an alten Fahrzeugen?

der Besitzer ganz bestimmt nicht da würde er wahrscheinlich eher mit der Bahn oder Fahrrad fahren.
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  #16  
Alt 06-11-2007, 13:13
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Das Fahrprofil bezieht sich darauf das der Fahrer selbst Einfluss darauf hat, welche Höchstgeschwindigkeit ihm beliebt, es ist nicht für Kontrollzwecke von mir angedacht gewesen. Zudem würde ein solches System die Geschwindigkeitsschilder und Kontrollen überflüssig machen. Die Polizisten die dann "arbeitslos" werden würden, dem Zoll überstellen und mehr Eingangskontrollen und Fahrzeug Sicherheits und Ladungssicherung Überprüfungen durchführen lassen.


Was die Kosten für die Fahrzeuge für Ein- und/oder Umbau betrifft:

Fahrzeuge die schon mit Tempomat und Navi ausgestattet sind: ca: 100,00€
Fahrzeuge ohne alles, ca: 500,00€
Fahrzeuge die Teil Voraussetzungen mitbringen liegen dazwischen.

Zum anderen kann sich die gesamte Automobil Industrie ihre Forschungen/Entwicklungen für noch mehr Fahrzeugsicherheit und damit verbundenen elektronischen Systeme wie z.B. Brems-Assistenten usw. sparen, dass sind bei allen zusammen einige Milliarden und mit dem eingesparten Geld werden die Umrüstsätze finanziert.

Und um eine Kontrolle zu haben das es auch alle Fahrzeuginhaber machen/gemacht haben: ABE + Einbau-Bescheinigung durch die Werkstadt, mit diesen zur Zulassungsstelle und im KFZ-Brief eintragen lassen. Fertig!
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Gruß AMD-Powered

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  #17  
Alt 06-11-2007, 13:24
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sorry ich hab wohl etwas weiter gedacht.

ja wen das so ist könnte man das durchaus bezahlen bleibt nur noch die frage woher man ein flächendeckenes Funksystem herbekommt da wenn jedes fahrzeug sowas haben würde könnte das wohl kaum per satellit oder den bisherigen funkmasten wohl kaum bewältigt werden.
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