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#1
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man muss halt einfach davon ausgehen, dass auf dieser Welt niemand perfekt ist. Weder Eltern noch deren Kinder. Schlussendlich wählt man sich ja die Eltern bzw. Kinder nicht selbst aus, sondern sie sind halt einfach da. Eine Ausbildung zum perfekten Kind oder Vater/Mutti gibts ja auch nicht.
Da muss man sich halt irgendwo organisieren und auch mal über ein paar Dinge hinwegsehen (beidseitig). Und in der Pubertät ist es natürlich speziell schwierig, da versucht man (speziell die Kinder) die Grenzen auszuloten. Einfach etwas mehr mit Freunden unterwegs sein und den Eltern ein wenig aus dem Weg gehen kann auch schon helfen - so habe ich es zumindest relativ erfolgreich geschafft den Konflikten aus dem Weg zu gehen ![]() |
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#2
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Wichtig (und sicherlich förderlich) ist auch, sich nicht wie im Hotel Mama zu verhalten sondern die Eltern auch im Haushalt etc. aktiv zu unterstützen.
Wirkt Wunder wenn man Wäsche aufhängt, Spülmaschine ausräumt oder sich einfach mal den Sauger schnappt und die komplette Wohnung durchsaugt. ![]()
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Zitat:
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#3
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Da hat Sven völlig recht. Ich mache das immer so, wenn ich an den PC will, aber merke, dass meine Mutter was dagegen hat. Schnell die Wohnung staubsaugen oder Spülmaschine auräumen und alles ist palletti
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#4
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Und ja es gibt sie, die notorisch schlechten Eltern. Gott sei dank gehören meine nicht dazu aber bei einem Kumpel konnte ich das sehr gut beobachten. Dort gilt das Gesetz der Eltern, uneingeschränkt, Kritik ist verboten und wird bestraft. Der Junge ist 20 und bekommt für Banalitäten noch immer ein Internetverbot und ist dann teilweise eine Woche lang nicht online erreichbar. Auflehnen tut er sich auch nicht, denn er hat nie gelernt wie man sich mal ein wenig Freiraum verschaffen kann. Diese Erziehung führt jedoch dazu, dass er sich unter Gleichaltrigen auch nicht durchsetzen kann und sich so ziemlich alles gefallen lässt. Noch schlimmer ist jedoch die Bevorzugung seiner kleinen Schwester. Er hat zu Weihnachten einen Rechner geschenkt bekommen und muss diesen dann später täglich stundenlang an seine Schwester abtreten, weil "Die Sims" auf deren Rechner nicht vernünftig lief. Und die ganzen Sims Addons zwangen ihn dann auch noch irgendwann seine eigenen Sachen zu löschen um Raum zu schaffen. Beide Elternteile haben versagt, auf ganzer Linie. Ich habe besagtem Kumpel mehrmals geraten auszuziehen und gerichtlich Unterhaltsansprüche geltend zu machen. Das war jetzt mal ein Extrembeispiel. Jetzt jedes Detail aufzulisten wäre mir zu viel, daher habe ich es mal abgekürzt wiedergegeben. Das es natürlich noch andere Faktoren für den Werdegang eines Kindes gibt als die elterliche Erziehung ist logisch, aber dennoch nehmen die Eltern einen großen Raum ein.
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#5
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Ok, ist aber ein 20-jähriges Extrembeispiel. Ich wär längst ausgezogen.
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#6
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), ziehe die Betten regelmäßig ab und auch auf, räume die Spülmaschine aus, fülle unseren Kühlschrank für Getränke, wenn auch unregelmäßig, nach. Ebenso helfe ich im Garten, letztes Jahr z. B. habe ich 60 Blumenzwiebeln in einem... sagen wir... maximal 2m² großem Beet untergebracht...Ist also nicht so, dass ich nichts tue. ![]()
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MfG Amosh Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allem hat er eine Grenze gesetzt, nur der Dummheit nicht. - Konrad Adenauer (1876 - 1967)
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#7
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Denk einfach dran, daß ihr da mit mehreren Leuten in einem Haushalt lebt und ab einem gewissen Alter auch die Kinder Aufgaben der Allgemeinheit übernehmen sollten (und nicht nur für's eigene Zimmer).
![]() Aber wenn du es eh schon machst....
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#8
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Das Problem ist ja eigentlich immer sich mit den Eltern zu arrangieren, bzw. die Eltern mit ihren Kindern. Und deine Situation ist wirklich nicht ungewöhnlich; ich mein ich hab mir in deinem Alter wirklich unzählig viele Moralpedigten wegen Lernen und Schule anhören dürfen; Das mit Zimmer aufräumen war bei mir nie extrem, bzw. teilweise ist ein Elternteil reingekommen "ZIMMER AUFRÄUMEN" - "guck erstmal, ist doch aufgeräumt
"Diskussionen helfen: meistens findet sich immer ein Konsens, mit dem alle gut leben können, wenn denn alle ehrlich sind und dann alles in die Tat umgesetzt wird. Wenn solche Übereinkünfte übergangen wird gibt's grundsätzlich Stress. Bei mir hat das eigentlich immer ganz gut geklappt, aber eine Schwester hat dadurch richtig erst richtig Stress bekommen, eben weil sie alles sabotiert hat. In meinem Freundeskreis gibt es auch jemanden(Alter: 20), der jetzt 200m von mir weg wohnt, den hab ich seit nem guten Monat nicht mehr gesprochen (Telefon) geschweige denn gesehen. Schulkameraden erreichen den irgendwie auch nicht mehr bzw. geht keiner ans Telefon. Ich befürchte, dass der zum Lernen(Abitur) mittlerweile einen absolutes Hausarrest incl. Kommunikationsstop verordnet bekommen hat. Mal nebenbei bestanden seine letzten Sommerferien zur zweiten Hälfte nur aus lernen. => Was lernen wir daraus? Immer zurückstecken bringt nix, aber der Ton macht die Musik; Anschreien ist nicht die Basis für ein Gespräch, man könnte vermuten, dass da sonst was nicht stimmt, was du nicht direkt siehst (vll. weil du zu jung bist) aber dann dafür sorgt, dass du zur Zielscheibe wirst, bzw. für dich einfach nicht genügend Zeit da ist, zB. zum Reden. Egal was du versuchtst - erwarte keine Änderungen von einem Tag auf den Anderen! Wenn das passiert hält's wahrscheinlich nicht besonders lange...kontinuierliche Veränderungen sitzen sehr viel sicherer. ![]()
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Nach der GetBoinked5 von [Unbekannt]: "Ich hab aus Gewohnheit und Versehen zu meiner Freundin gesagt: Thekenschlampe bring mir noch n Bier" |