|
|
|
#1
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Sadam Hussein wurde durch Amerika u. der CIA an die Macht gebracht genau so wie die Taliban, dass weiss jetzt jedes Kind.
__________________
mfg iCe |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Ich will gar nicht viel dazu sagen, hab zwar die Ganze Diskussion ein bisschen verfolgt doch will ich mich da nicht gross einmischen
![]() Nur zwei kleine Dinge: 1. Die Taliban wurden durch die CIA unterstützt, aber sie hatten auch breite Unterstützung durch das Volk. Als die Taliban an die Macht kamen war Afghanistan zerstritten und hatte keine richtige Führung. Es gab Stammeskriege(oder wie man das auch nennen will). Auf jeden Fall war die Bevölkerung damals froh um eine starke Regierung die das Land kontrollieren kann. 2. Beim Thema Afrika hat PJ absolut recht und wenn du sagst dort haben die, die gleiche Einstellung ist das eine unbegründete Behauptung, wenn nicht musst du schon sagen wo du warst dass du auf diesen Schluss gekommen bist. Ich war in Afrika und nicht nur in Nairobi am Flughafen und Zanzibar in den Touristen Hotels am Strand . Die meisten Leute haben da überhaupt keine Probleme mit dem Westen, viele orientieren sich sogar danach. Ein gewisser Argwohn ist natürlich vorhanden da der Westen einfach so unvorstellbar viel reicher ist, aber ausser ganz wenigen Ausnahmen führt das nicht zu Hass dem westen gegenüber.Eines haben da die meisten begriffen, auch wenn sie nicht verstehen weshalb der Westen so reich ist und sie so arm, bringt ihnen hass nichts(vertreibt höchstens die Touristen auf welche sie angewiesen sind). Ich muss zugeben ich war nie in den Slums der Grossstädte, da mir das schlicht zu gefährlich war, doch wenn man die Bilder im nahen Osten anschaut handelt es sich da mit sicherheit nicht ausschliesslich im leute aus "Slums" sofern es sowas in dem Stil wie in Afrika da überhaupt gibt(weiss ich leider nicht genau) |
|
#3
|
||||
|
||||
|
ich grab das Thema mal wieder aus , aus aktuellen anlässen .
Zitat:
Ebenso will der iranische Präsident zur WM kommen (Iran spielt ja mit ) was wiederum für Zündstoff sorgt.
__________________
- SC Freiburg - |
|
#4
|
||||
|
||||
|
Natürlich werden sie keine atomaren Bomben einsetzen.
Aber es ist klug, solches anzudrohen und sich die Möglichkeit immer offenzuhalten. Denn wenn der Gegner erkennt, daß die USA ihre Atombomben nicht einzusetzen bereit ist, wäre ihre abschreckende Wirkung verpufft. Deshalb muß der Einsatz von Atomwaffen immer glaubwürdig angedroht werden. Heute würde man sie aber wohl erst sehr spät einsetzen, vornehmlich nach dem gegnerischen Einsatz solcher Bomben. Im übrigen ist das amerikanische Feldheer zur Zeit unbesiegbar. Im Krieg kann der amerikanische Soldat seine militärisch-technisch-ausbildungsmäßige Überlegenheit voll ausspielen, Atomwaffen sind daher nicht nötig. Er hat eher Schwierigkeiten damit, ein Land nachher zu befrieden, zu verwalten und unter Kontrolle zu halten, denn dafür ist er nicht ausgebildet und das ist eigentlich nicht die Aufgabe des Soldaten. Gegen einen unsichtbaren, allgegenwärtigen Feind zu kämpfen, ist schwer, in offenem Kampf gegen ein reguläres Heer zu ziehen, das haben sie gelernt. Wenn es zum Krieg gegen den Iran kommt, ist der amerikanische Sieg gewiß. |
|
#5
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Jeder Kampf muss zuerst geführt werden, bevor man den Sieger ermitteln kann. Im Krieg ist überhaupt nichts sicher - im schlimmsten Fall gibts es sogar mehr als einen Verlierer... Aber ich denke, dass ganze hast Du nur ironisch bzw. scherzhaft gemeint, oder? ![]() |
|
#6
|
||||
|
||||
|
Als Generalfeldmarschall und Chef des großen Generalstabs scherze ich grundsätzlich nicht!
Als Sieger gilt, wer seine Position auf dem Schlachtfeld halten kann. Die Amerikaner haben zweifellos das irakische Heer geschlagen. Vom ehemaligen irakischen Heer ist nichts mehr übrig. Die Verwaltung und Sicherheit eines besetzten Landes ist im Grunde eine Polizeiaufgabe, nicht die Aufgabe einer Armee. Diese ist dort nur noch übergangsweise, bis die irakische Regierung diese Aufgaben vollständig selber übernehmen kann. Das heißt, man hat Hussein beseitig, seine Regierung beseitigt, die Baath-Partei beseitigt, die ehemalige Armee beseitigt und dafür eine Regierung, wie man sie haben will und eine neue Armee etabliert. Wenn das kein Sieg ist, weiß ich auch nicht. Daß es da Anschläge gibt, ist zwar richtig, aber dann könnte man ja auch sagen, die Israelis haben den Sechstagekrieg nicht gewonnen, weil es da Anschläge gibt. Anschläge aber kann man niemals vollständig ausschließen. Auch in der BRD gab es Anschläge, hat die BRD deshalb irgendeinen Krieg verloren? |
|
#7
|
||||
|
||||
|
das ganze ist wohl eine Definitionsfrage. Für mich bedeutet Sieg, dass man die Kampftruppen nach erfolgter Schlacht abzieht, dass man Ruhe und Ordnung reinbringt, das Land wieder aufbaut und das die Zivilbevölkerung nicht mehr in Angst und Schrecken leben muss und wieder Perspektiven hat.
Es ist wohl unbestritten, dass dies in keinster Weise der Fall ist. Wann hat Bush den Sieg über den Irakischen-Staat bzw. dessen Regime ausgerufen? Seither sind mehr GIs gefallen als während des gesamten "offiziellen" Krieges - ob das ein Sieg bzw. gar ein Erfolg war wage ich zu bezweifeln. Allein schon das regelmässig Offensiven mit Kampftruppen (Heer, Luftwaffe) durchgeführt werden zeugt nicht gerade von Frieden - oder ist die USAF auch in Deutschland noch aktiv und bombt feindliche Stellungen nieder? |