#1
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Interpretation poetischer Bilder....
Es ist erstaunlich, welche Bilder und Geschichten sich aus dem Lesen poetischer Worte entwickeln, wenn die Worte durch den Filter der eigenen Gedanken- und Empfindungswelt wahrgenommen werden...
Was seht ihr, bei den folgenden Zeilen? Welche Bilder, welche Geschichte formt sich in eurer Phantasie? Zitat:
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Danke Junker: Zitat:
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#2
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![]() ![]() ![]() Wacka acka ugga! |
#3
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Ich sehe Hitler, wie er mit seinen Deutschen Soldaten jegliche Juden auf diesem Planeten auszurotten, bis er dann letzten Endes seine Arische Rasse betrachten kann (seine Blume). Er tut alles, um dem Ziel näher zu kommen.
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be water my friend |
#4
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Zitat:
![]() nein crash, durchaus ernstgemeint... ![]()
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Danke Junker: Zitat:
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#5
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@Smittie: Hui, ganz schön heftig.
![]() Da isses bei mir schon etwas fantastischer: Ich sehe eine mittelalterlich anmutende Stadt... hohe Festungsmauern, riesige Türme. Es ist stockdunkel und die Stadt brennt lichterloh. An den Toren vor der Stadt ertönt Schlachtenlärm. Am nächsten Tag dann liegt die Stadt in Trümmern, aus denen pechschwarze Rauchsäulen gen Himmel ziehen. Man sieht die Ruinen um das Stadttor... überall Pferde-Kadaver, Tote, zersplitterte Speere, Schwerter und Rüstungen. Irgendwo dazwischen schlendert ein einzelner Soldat in verbeulter und blutbeschmierter Rüstung durch die Toten. Er durchschreitet das, was vom gigantischen Tor noch übrig ist. Der Soldat hält sich mit der rechten Hand eine Wunde an der linken Seite zu, er blutet. In der Linken hält er ein Schwert. Er durchstreift die zerstörte Stadt, geht vorbei an rauchenden Trümmern und unzähligen Toten. Irgendwann gelangt er an eine grüne Wiese im Zentrum der Stadt. Er bleibt stehen, nimmt das Schwert in beide Hände und rammt die Klinge in den Boden. Dann kniet er sich hin, die Hände imemr noch am Griff des Schwertes. Und erst jetzt sieht man, dass er vor einer weißen Rose kniet. Etwas wörtlich übernommen, aber was soll's. ![]()
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ΑΓΕΩΜΕΤΡΗΤΟΣ ΜΗΔΕΙΣ ΕΙΟΙΤΩ. BERGE BRAUCHEN KEINE MENSCHEN!
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#6
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DA muss ich auch noch mal was zu beilegen. Ich geb mal nur die Interpretation, wer das Bild kennt, bitte nicht verraten, es zu dämlich...
"Schon alleine durch die pure Existenz kratzt dieses Bild neckisch an den Stützpfeilern unserer Gesellschaft. Es zeigt durch nicht nur den inneren Charakter der Menschheit auf, es vereint auch in sich die kosmische Harmonie, die von jedwedem Wesen angestrebt wird. Dieses wird noch durch die Simplizität verstärkt, welche..." Und zu deinem Bild: Wenn ich das zu malen müsste... ein Krieger in mattsilbriger Rüstung, ein bluttriefendes Schwert in der Hand, vor einem Thron, in welchem ein erschlagener, dicker Mann sitzt. Er trägt eine Krone, und hinter dem Thron sind verschiedene Reichtümer gestapelt, während man im Vordergrund und durch Fenster Bauern und Arbeiter sieht, müde und krank, mit zerrissener, einfacher Kleidung, die angstvoll ihrem Tagewerk nachgehen und kaum die Kraft besitzen, frei zu atmen, ihren Willen auszudrücken, ihre Stimme ertönen zu lassen. Doch halt! Über dem Erschlagenen, der in seinem eigenen Blute liegt, sammeln sich die Schatten die so lange Farbe und Leben aus dieser Welt gesaugt haben, und verschwinden in sich selbst, hinterlassen ein Land, das, befreit vom Tyrannen, seinen eigenen Geist ausleben kann und seine Freihet zelebriert. Ein Land, das nach äonenlanger Knechtschaft aufatmen kann, seine Liebe und seinen Gemeinsinn, sein Wissen und seine Begabung, sein Talent und seine Kunst nun endlich wieder entfalten kann, voll Freude und doch immer überschattet vom mahnenden Finger, der ewig erinnert: Es hätte anders sein können... hätte der Krieger... gezögert... verneint... abgebrochen... erinnert.. ewig... Knechtschaft... Blut, hinfortgewaschen von Blut? (Ich glaube, ich habs schon wieder übertrieben...)
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I ELUCIDATE THE TRUTH OF A CASE FROM NOW ON! |
#7
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wow *schauder*... bah Mosch, warn mich, bevor ich das mit Kerzenlicht lese..
btw: um welches Bild handelt es sich bei deiner Interpretation? *ahnungslosbin*
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Danke Junker: Zitat:
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#8
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hmm..ich habs mir jetzt nur 1 mal durchgelesen....
und dabei denk' ich an irgendeine Person (kurze, schwarze Haare, nach oben gerichtet, die in eine zertrümmerte stadt geht(neuzeit, 20 Jhdt), man sieht die person von hinten über die schulter... dann geht der kaputten straße entland, auf einen Stahlbetonbrocken zu, räumt den weg, und holt die Roser hervor....
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Cu Gizmoo meine Homepage ![]() ![]() "das Böse triumpiert nur weil gute Menschen nichts dagegen unternehmen" |
#9
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Erstaunlich!
.... ein Mann macht sich auf, den inneren Dämon der Vergangenheit zu Vertreiben. Ein liebende Frau ist es, die sein Herz und seine Seele von den Qualen der Kindheitserinnerung heilen könnte, doch um zu ihr zu gelangen, müsste er alles hinter sich lassen, was sein derzeitiges Leben ausmacht. Und er hat keine Garantie, dass er geheilt und gestärkt werden kann.. Als er für die eventuelle Möglichkeit eine ganze Stadt (versinnbildlicht: sein Leben) zerstört hat und diese Frau erreicht (versinnbildlicht: die Rose), muss er feststellen, dass er auch ihr bisheriges Leben zerstören würde (versinnbildlicht: .. der gepflückte Tod), wenn er zulassen würde, dass sie ihn zu Heilen versucht... ...ein kleines alltägliches Drama, welches das Leben im kalten Licht der Realität schrieb...
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Danke Junker: Zitat:
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