Zitat:
Zitat von Darkrush
Mein Vorschlag um den Tschetschenien Konflikt endlich zu lösen basiert auf der "Feind im eigenen Land"-Theorie. Das heisst das die (*ach so nutzlose*) UNO eine grosse Anzahhl an Soldaten in die Region schicken muss, Russland muss im Gegenzug seine Truppen abziehen und das militärische vollkommen den Blauhelmsoldaten überlassen, den mit zwei verfeindeten Volksgruppen lässt sich in ein militärischen Frieden schlecht durchsetzen!
Die Tschetschenen sollen ihr eigenes Land und ihre gewählte Regierung bekommen, der Ablauf muss von der UNO überwacht werden. Im Gegenzug dazu müssen die islamistischen Gruppen strafrechtlich verfolgt, schlimmstenfalls "gejagt" werden um endlich eine realtive Sicherheit für Russland zu gewähren!
Das alles ist natürlich Wunschdenken, aber Ansätze davon (und leider bezweifle ich das sie unter der Regierung Putin zustande kommen) sind immer noch besser als eine Mauer zu bauen die aus humanitären Gründen eine Katastrophe darstellt!
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Die UNO ist dazu nicht imstande, weil sie schlichtweg unfähig ist, Konflikte zu bewältigen; so war es in Ruanda und so ist es auch jetzt wieder im Sudan. Desweiteren würde der Kreml niemals eine Intervention der UNO akzeptieren - wieso auch? Tschetschenien ist schon seit einigen Jahrhunderten eine Region der Russischen Föderation (bzw. des Russischen Reiches und der Sowjetunion). Auch sehe ich ich diese Region momentan nicht in der Verfassung, um sie in die Unabhängigkeit zu entlassen.
Wie sich ein Mauerbau auswirken würde, kann man momentan noch nicht einschätzen; sobald der Grenzzaun in Israel fertiggestellt wurde, sind wir sicher um einiges schlauer.
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Die Welle sprüht, und staut zurück und weichet,
Und schwillt bergan, sich immer selbst zu trinken;
Gehemmt ist nun zum Vater hin das Streben.
Sie schwankt und ruht, zum See zurückgedeichet;
Gestirne, spiegelnd sich, beschaun das Blinken
Des Wellenschlags am Fels, ein neues Leben.
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