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maxl 31-07-2002 00:45

Eigenartig fand ich auch, dass ständig eine Warcraft-Hülle und auch AoE2 mal zu sehen war, darüber aber kein Wort verloren wurde.
Recht objektiv war der Bericht nicht... wenn ich's mir so überlege, dann hatten ein paar CS'ler die Chance ein verlorenes Spiel nochmal zu spielen und eventuell niedriger zu verlieren :/

m1a22 31-07-2002 00:54

Hm ganz so schlimm wie ich's erwartet hab, isses dann doch nicht geworden. Wenigstens sind auch mal Kommentare von Eltern gezeigt worden, die ausnahmweise mal die Spieler verteidigt haben. Auf den Spielen wurde diesmal nicht rumgehackt, wie in den Dokus und Reportagen nach Erfurt. Fands halt auch nur schade, dass man sich nur mit CS beschäftigt hat, denn unter Kriegspiele versteh ich kein CS. Wär mir auch lieber gewesen, sie hätten sich m,it den RTS befasst. Aber wenigstens wars diesmal keine Hetzkampange.

Sven 31-07-2002 01:01

Zitat:

Original geschrieben von m1a22
... denn unter Kriegspiele versteh ich kein CS. Wär mir auch lieber gewesen, sie hätten sich m,it den RTS befasst. Aber wenigstens wars diesmal keine Hetzkampange.
Naja, ist eben so selten daß sich ein paar Leute ein paar Panzer krallen und in's feindliche "Dorf" fahren :D
Das würde die Öffentlichkeit zwar unglaublich interessieren und eine Menge Berichte in der Presse folgen lassen daß RTS Spieler ja viel schlimmer als Shooterzocker sind - das Problem ist daß es nicht passiert :eg:

Warum sollte also eine Dokumentation zu RTS laufen?

m1a22 31-07-2002 01:03

Mir schon klar was du meinst Sven, auf jeden Fall war dann der Titel ungerechfertigt. Denn wie gesagt unter kriegspiele versteh ich was anderes.

RedBasti 31-07-2002 08:28

Also ich hab mir das auch angesehen.

Angenehme Überraschung: Keine Hetzkampagne
Und besonders Angenehm das man die Entscheidung der BPjM nicht kritisiert hat.

Dafür hat man wenig Wert auf Verständnis gelegt. Teilweise hat man 'Bild und Ton wahllos zusammengeschnitten ohne Sinn und Verstand. Und man hat ein ziemlich düsteres Bild der Jugend erzeugt. Als würden wir alle den ganzen Tag nur am Rechner hängen und uns am Dröhnen einer AK47 erfreuen oder mit anderen chatten bis 5 Uhr Nachts.

Und vorallem: In allen Sendungen über CS werden nur Deppen interviewt. Die können nicht mal ihre Meinung anständig vertreten.
Beispiel: Sie wollen ausdrücken das Schröder falsch liegt, also schreibt er einfach "er hat das Amt nicht verdient" oder so ähnlich.

Ich hätte vor der Kamera gesagt das er keine Ahnung davon hat weil er sich nicht damit Beschäftigt. Er zieht mit Verbotsforderungen viele Wähler auf seine Seite, da die genauso unwissent in der Hinsicht sind und dank des Fernsehns PC-Spiele
für ein dämonisches Machwerk halten. Und ob es nicht unlogisch ist eine Behörde die speziel für diese Aufgabe unter seiner Regierung gebildet wurde jetzt als Unwissender zu kritisieren.

Man hätte aber auch andere gute, friedliche Spiele als Kontrast zeigen können. Roller Coaster Tycoon z.B

peter8402 31-07-2002 08:49

Ich fand den Film recht gut. Es hat halt grösstenteils nur Interviews der CS-ler gegeben, auch mit den Eltern, aber was sollen die Ausschnitte aus der Schule? diese ganzen Sequenzen? oder überhaupt diese Steffi?total am Thema vorbei ,an der Stelle hätte man mal über andere "Kriegsspiele" berichten können oder mal was zu dem AoE sagen können, was die da ja auch gespielt haben. Ganz lustig fand ich die eingeblendeten Legenden wie CW=Clankrieg, so dass auch alle die Fachsprache verstehen können:cool:
Ich hab ja selber mal CS gespielt, aber so wichtig war mir das dann doch nicht, wenn ich abgeknallt wurde. War ja froh, wenn ich mal wen getroffen hab - aber die scheissen sich ja direkt in die Hose, wenn die mal verlieren:D

Raskolnikow 31-07-2002 09:10

Es handelt sich um einen Bericht von Außenstehenden, da ist doch klar, dass der auch mal Dinge ins Bild rückt, die etwas seltsam wirken. Das nennt man dann unabhängige Berichterstattung.
Ich weiß nicht, was manche von euch erwarten. Eine Sendung, in der verkündet wird, dass 3D-Shooter das Beste sind, was der Menschheit passieren konnte, dass man dort das Überleben in Krisensituationen und "Kameradschaft" lernt, dass jeder, der keine 3D-shooter spielt, geistesgestört und gemeingefährlich ist?
Es tut mir leid, aber das ist wenig realistisch.
Ich denke, dass der Beitrag das objektivste war, was man seit langem zum Thema gesehen hat. Es wird auch nichts objektiveres kommen, da braucht man bloß den Titel der nächsten Dokumentation, die nächsten Dienstag im ZDF läuft, lesen: "Erschießt alle!"...

P.S.: Die Rechtschreibfehler, die der eine sich geleistet hat, waren schon nicht mehr feierlich. :D

maxl 31-07-2002 09:21

Ich habe nur 2 Hauptkritikpunkte:
* Stimmung: Künstlich depressiv... so hat es auf mich jedenfalls gewirkt.
* Thema: Es ging um "Kriegsspiele" und nicht um CS (das in meinen Augen wenig mit Krieg zu tun hat). Ich hätte mir eigentlich erwartet, dass man nicht nur CS behandelt. Das es der Hauptteil der Doku war ist schon klar, aber es ist nicht das einzige "Kampfspiel" ;) Man hätte noch andere Shooter oder sogar kriegerische RTS erwähnen können... so wirkt das, als ob jeder CS spielen würde. ;)
Außerdem verstehe ich nicht was Steffi mit Kriegsspielen zu tun hat :confuse2:

Psycho Joker 31-07-2002 14:22

Also ich war auch positiv überrascht. Die Berichterstattung zeigte in meinen Augen doch von einem (für die derzeitigen Medien) recht hohen Grad an Objektivität.
Natürlich gab es einige Szenen die das ganze etwas runtergezogen haben. Man denke nur an die Traumsequenzen und (was ich noch ärger finde) bei dem Teil um die BPjM an die Szene in denen man die einzelnen Mitglieder des Gremiums in Großaufnahme sah und dazu diverse Schuss-Sounds aus Counterstrike hörte. War wirklich seeeeeeehr positiv. Auch den Teil mit dem Steffi-Typen fand ich ziemlich fehl am Platz. Das muss für den Betrachter so aussehen, als würden die Typen durch Counterstrike zu vereinsamten, asozialen Randgruppen, die sich in eine selbst konstruierte Traumwelt flüchten und sich eine neue ideale Existenz aufbauen und dadurch jeden Bezug zur Realität verlieren.
Was ich gut fand, waren die Kommentare von den Eltern, auch z.B. dass der eine Vater mti seinem Sohn CS spielt und dass die daran Spaß haben und nicht aggressiv werden. Generell wurde mti dem Vorurteil der Steigerung der Aggressivität aufgeräumt, was ich sehr positiv finde.

Zur Sache mit der "Kriegsspiele"-Thematik. Ja mein Gott, seid net so kleinlich. In CS geht's nun mal um Leute abmurksen udn die Gesellschaft sieht das als Kriegsspiel an. Ist halt so. Außerdem war der Untertitel der Doku "Counterstrike", es ging also speziell um dieses Spiel und nicht um RTS-Spiele.

Chriss 01-08-2002 20:33

Ich fand's an sich auch recht objektiv. Und diese Untertitel fand ich SEHR sinvoll - wirklich mal ne gute Idee!

Das mit Steffi hatte wohl den sinn nen kleinen Schwenk zum internet allgemein zu machen, bzw. mal aufzuzeigen was im Internet so möglich ist... Was das aber mit Kriegsspielen, bzw. Counterstrike zu tun hatte? :confuse2:

Warcraft und AOE2 hat mich auch gewundert - ein kommentar dazu hätt ich wirklich sinvoll gefunden... Wobei - Warcraft - was da wieder für Gedanken aufkommen wenn man die Orcs sieht? Naja.

Schlecht fand ich irgendwie die zusammenstellung. Recht offt war's irgendwie recht unzusammenhängend, vorallem was die Typen sagen wollten kam finde ich nicht so wirklich rüber... (Falls das was großartiges war natürlich)


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