Helmut Opstkopp
Hallo, Kinders, hihi hier ist wieder einmal Onkel Hotte. Jawohl. Und heute mit einem Geschichtelein aus seinem Buche "Ein Zombi hängt im Bundestag" und es tut den Titel tragen "Das Märchelein vom kleinen Helmut Obstkopp." Also dann.
Es war einmal gewesen ein dicklicher und vor allem auch döflicher kleiner Bub mit Namen Helmut Wirsing. Dieser leberte in einem kleinen dicken Dorf Namens Oggers in einem Heim für Schwer-Ertragbare. Seine Elternteile hatteten ihn dort nämlich schon sehr früh mit einem Schild "Erzieh mich oder schmeiß' mich weg" um den knubbeligen Hals vor die Türe gelegt, weil man ihn als Schweinmast-Zusatz in der Fabrik für Pfälzer Leberwurst nicht haben wollte. So mußte man ihn dort also wohl oder übelich erzüchtigen und nennte ihn von fortenan Helmut Obstkopp - weil er nun mal ´ne Birne hatte wie irgend so 'ne Frucht, ne, nur keiner wußte so genau, welche. Hihi.
Das Helmut war sehr beleibt, aber nicht beliebt. Schon früh ärgerten sich die Tierpfleger des Heimes, daß sie ihm überhaupt das Sprechen beigebringt hatteten, weil er ja nur Scheiße laberte, und dabei immer so doof mit dem Fruchtkopp wackelte, daß es einfach jeden vergessen ließ, daß man Kinders ja eigentlich nicht schlagen sollte - jedenfalls nicht mit Holzlatten. Hihi.
Um den Helmut herum tummelten sich viele lustige Gestalten, alle genauso fertig wie er. Da war Mölle, der kleine Mann, ein putziger Gesell' mit pfiffigen Ideen und zudem der einzige achtjährige mit Schnurrbart, Einkaufswagen-Führerschein und eigenem Schwager; Norbert, der glatzige Gnom, der so klein war, daß andauernd alle aus Versehen auf ihn drauftraten; oder der eitele Uwe Arschel, der überall auf dem Schulhof kostenlose Promo-Ehrenworte verteilte und andauernd in der Wanne lag - oft sogar tagelang und mit Sachen; oder auch Hans "Dumbo" Genscher, der kleine Sachse, der mit seinen Ohren fliegen konnte. Jaha.
Helmuts Gegner aber war Rudolf Schapping, der zwar nicht ganz so blöde war, wie die anderen Looser, aber so grottenlangweilig, daß er dafür jeden Tag Klassenkeile bekommte. Zurecht. Auch seine Eltern hatten sich früh von ihm distanziert und ihn in einem leerstehendem "Billy"-Regal ausgesetzt, weil er sogar als Baby so widerlich öde war, daß er sich noch nicht mal in die Windeln schiß, weil er das als unsozial empfindete. So wuchs er die ersten sechs Jahre unbeachtet allein im Dschungel einer IKEA-Filiale auf, wo er sich allerallerallerdings eine Flokkati-Vergiftung zuzog, was einen irreparablen Vollbart nach sich zog. Nun. Helmut wurde immer größer und breiter und döfer. So zog er sich in den Bundestag und arbeiterte so lange an seiner Blödigkeit, bis es zum Kanzler reichte. Kaum hatte er diesen Posten gewonnen - weil sich ein paar Bürger aus Versehen raus verwählt hatten - schmierte er sich seinen Pöter mit Uhu ein und klebte fortenan an seinem Stuhle, daß ihn niemand mehr runterkriegen tat.
Während um ihn herum sogar Mauern fielen und woanders ganze Unionen kaputtgingen, bliebte er da am Hocken und Grinsen, daß die Abgeo...kackten von der Obsulotion... Opposemo... osso...von den Anderen vor Wut ganz rot wurden. Aber eines Tages ergibte es sich, daß die popeligen Räume des Kanzleramtes renoviert und die Möbel ausgetauscht wurden. Tjaha. Und da war der Arsch des Helmut so fest an seinem Sessel angeklebt, daß er nicht mehr hochkam und daher mit weggeräumt wurde. Ja.
Und wenn er nicht togegangen ist oder inzwischen die Hosen runtergelassen hat, dann sitzt er da wohl noch heute drauf. Hi. Und vielleicht seht Ihr ihn ja mal irgendwo in einem Second-Hand-Möbelladen, nich? Aber bloß nicht füttern, einfach sitzenlassen. Hihi.
Jawoll.
Ich wünsch euch einen schönen Tag!!!
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Mfg
GigaNT011
Lebet lang und in Frieden!!!
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