Thema: Das TV-Duell
Einzelnen Beitrag anzeigen
  #127  
Alt 27-08-2002, 13:25
Benutzerbild von gersultan
gersultan gersultan ist offline
Pinguin

 
Registriert seit: Dec 2000
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 29.275
gersultan ist ein C...
OL Nick: gersultan
Zitat:
Original geschrieben von NodMot
Ein über zwei Ecken Bekannter hatte einen Betrieb mit 8 Leuten (3 eingestellt, nachdem die Kündigungsgrenze von 5 auf 10 angehoben wurde). Nachdem Rot-Grün gewählt wurde, hat er 3 Leute entlassen, die er eigentlich gerne behalten hätte, die er aber bei wirtschaftlichen Problemen nicht mehr so schnell rausbekommen hätte, weil der Kündigungsschutz wieder gesenkt wurde. Manche nennen es gesellschaftlichen Fortschritt, weil sich die Leute in kleinen Betrieben zwischen 5 und 10 Leuten sicherer fühlen können, die 3 Leute nannten es nicht so.
warum habe ich das dumpfe Gefühl, dass dieser Bekannte einfach nur gemerkt hatte, dass es die 3 Leute nicht so für sein Unternehmen gebracht hatte, was er sich erhoffte, und einfach nur eine Rechtfertigung für die Kündigung suchte

Zitat:
Original geschrieben von NodMot
4. Du hast einerseits Recht. Die Gegenfrage ist aber: Wieviel Arbeitsplätze könnte die Wirtschaft mehr schaffen oder weniger abbauen, wenn die Steuerreform nicht verschoben würde. Würden diese Steuermehreinnahmen den Verlust durch niedrigere Steuern ausgleichen, oder sogar übertreffen (einschließlich der nicht mehr zu zahlenden Arbeitslosenhilfe für die neuen/nicht abgebauten Arbeitsplätze) ? Würden sie sie übertreffen, würde das Geld den Bundesbankgewinn übertreffen ? Wenn ja, könnte man mehr Geld in den Schuldenabbau stecken.
Ich behaupte mal, daß das niemand auf dem Bord beurteilen kann und deshalb können beide Wege richtig sein.
ich möchte sogar fast behaupten, dass es auch die "Weisen" nicht wissen. Was der richtige Weg war kann man beurteilen... im Vorfeld ist es schwer bis fast unmöglich
Zitat:
Original geschrieben von NodMot
7. Ist es eine Umverteilung von unten nach oben, wenn auch der Eingangs-Steuersatz sinkt ? Daß die Schere noch weiter auseinander klafft, mag sein, aber umverteilt wird dabei nicht, es sei denn, daß bei Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern gekappt wird, das sieht aber auch Hartz unter bestimmten Bedingungen vor.
wirtschaftliches Schlusslicht liegt wohl auch im Auge des Betrachters und welche Kennzahlen er zum Vergleich nimmt.
Zitat:
Original geschrieben von NodMot
7. Ist es eine Umverteilung von unten nach oben, wenn auch der Eingangs-Steuersatz sinkt ? Daß die Schere noch weiter auseinander klafft, mag sein, aber umverteilt wird dabei nicht, es sei denn, daß bei Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern gekappt wird, das sieht aber auch Hartz unter bestimmten Bedingungen vor.
die Senkung des Eingangssteuersatzes setzt sicher Konsumgelder frei und erhöht den Reiz zu arbeiten...
Mit Zitat antworten