Zitat:
Original geschrieben von Raskolnikow
Ich bleibe dabei: Wir alle hier in Mitteleuropa wissen im Grunde gar nichts über das, was dort vor sich geht. Ich kann daher nicht sagen: "Scharon=böse - Palästinenser=gut aber zweifelhafte Mittel."
Es gibt auf beiden Seiten im Augenblick viel zu viel Hass und keine kompetenten Leute, die sich wirksam für Frieden einsetzen. Ich denke wehmütig an Rabin zurück. Er und Arafat haben damals den friedensnobelpreis erhalten - darüber, kann man heute nur noch zynisch lachen oder den Kopf schütteln. Die Ermordung Rabbins war der Anfang vom Ende des Friedensprozesses. Und Arafat ist doch heute nur noch eine Marionette irgendwelcher radikalen Dunkelmänner.
Ich bin für die friedliche Koexistenz Israels und eines palästinensischen Staates. Und die Frage, wem welches Gebiet gehört - wie soll man die klären? Man müsste bis in die Römerzeit zurückgehen...
Darum: Neuer Kandidat für die goldene Brennnessel: Der römische Kaiser (welcher war das nur?), der die Juden aus ihrem Land vertrieben hat.
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Römischer Kaiser? Also die Römer waren im Grunde immer tolerant anderen Religionen gegenüber.
Ich glaube, die große Verdrängung der Juden aus Palästina kam erst mit der Eroberung des Nahen Ostens durch die Muselmanen. Aber so ganz sicher bin ich mir da auch nicht...