BANKÜBERFÄLLE IN JUNKERSDORF
Täter stellte sich - um seine Unschuld zu beweisen
Köln - "Dumm gelaufen" ist noch harmlos ausgedrückt. Die Banküberfälle in Junkersdorf (18. und 25. Juni) sind geklärt.
Der mutmaßliche Täter stellte sich Dienstagabend bei der Polizei - aber eigentlich, um seine Unschuld zu beweisen. Da ist es aber blöd, wenn man die Beute zu Hause lagert...
Der Reihe nach:
Gleich zweimal hatte der Räuber in Junkersorf zugeschlagen. In beiden Fällen zog sich der Mann eine Strumpfmaske über das Gesicht und bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe.
Die Polizei gab gleich Fahndungsfotos heraus. Die sah wiederum die Ehefrau des 39-Jährigen, erkannte ihn wieder und stellte ihn zur Rede.
Um seine Unschuld zu beweisen, ging der Mann am Abend zur Polizei.
Dumm für ihn: Von dort aus veranlassten die Beamten eine Wohnungsdurchsuchung. In seiner Wohnung fand man einen Teil der geraubten Beute wieder. Die Vernehmung des 39-Jährigen dauert zurzeit an. Er wird Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt
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gleich ma zwei
