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Zitat von AMD-Powered
Sorry, aber das muß man getrennt sehen.
Die Kunststoffschicht wird gespritz.
Die Datenschicht (Reflektionsschicht) wird im ersten Schritt aufgedampft und die eigentlichen Daten werden über eine Art Matrize (wie bei den Schallplatten) in die Schicht gepresst und danach wird das ganze mit einer weiteren, dünnen Kunststoffschicht versiegelt.
Von daher heist es auch richtigerweise gepresst.
EDIT: zum besseren Verständnis haben wir hier einen Link. Da soll mal einer Sagen "Die Sendung mit der Maus" sei nicht informativ. 
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*g*
Sorry, aber das stimmt halt einfach nicht, das sagt sogar der Beitrag von dir
Das, was in der Sendung mit der Maus als "Presse" bezeichnet wird, ist das Spritzgusswerkzeug. Wenn die Scheiben aus der Form entnommen werden (was im Übrigen wirklich in einer Reinraumumgebung geschieht), sind sämtliche Vertiefungen schon drin. Wie sollte denn eine "Presse" auch funktionieren ? Ein solches Verfahren wäre für jeden Massenartikel (und da gehört die CD aus Polycarbonat dazu) absolut unwirtschaftlich, von Nacharbeit, Verzug, Ausschuss usw. mal total abgesehen. Daher: Prinzipiell durchaus anders als bei Schallplatten, und der Begriff "Presswerk" ist nur noch historisch bedingt.
Danach wird die Metallschicht (i.d.R. Aluminium) aufgedampft, und danach noch ein Klarlack drüber.
Die Spritzgusswerkzeuge sind hochrein und poliert, da man natürlich jeden Staubpartikel bei der Laserabtastung hören würde. Wenns jemand interessiert, kann ich mal ein paar Bilder suchen, müsste mal meine Zeitschriften durchgehen, die stehen aber im Büro

Ich bin übrigens Kunststofftechnik-Ingenieur und arbeite zwar nicht im Medienbereich, aber hatte schonmal eine Spritzguss-Maschine mit CD-Werkzeug als Thema eines Firmenbesuchnachmittags, und da ein ausgemustertes Werkzeug in der Hand.
/edit: wegen der Zykluszeiten: nach
der Quelle hier liegen die bei 10 Sekunden von Anfang Spritzvorgang bis Austrocknen des Lacks.