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genius 10-09-2004 08:34

Gefaelschte Dokumente gegen Bush
 
in der sendung "60 minutes" auf CBS wurde die kopie eines memos vorgestellt, das beweisen sollte, dass bush waehrend seiner zeit bei der nationalgarde die anforderungen nicht erfuellt hat.
dummerweise dauerte es nach der sendung nicht lange bis ein paar aufmerksame zuschauer feststellten, dass dieses "authentische" dokument aus dem jahr 1973 offenbar mit MICROSOFT WORD geschrieben worden war.

das "original" von 1973:
http://homepage.mac.com/cfj/.Picture...-1973-memo.gif

derselbe text mit WORD geschrieben:
http://homepage.mac.com/cfj/.Picture...3memo-word.gif

beide uebereinandergelegt:
http://homepage.mac.com/cfj/.Picture...memo-word2.gif

damit haben sich bushs gegner wiedermal in den eigenen fuss geschossen und den typen von CBS koennte man wahrscheinlich auch hitlers videotagebuecher anbieten.

Germane45 10-09-2004 09:56

Vielleicht kommt die Fälschung ja aus den eigenen Reihen von Bush.

Eine gute Gelegenheit um Kerry in ein schlechtes Licht zu stellen.

Bei den Bush-Leuten ist imho alles möglich.

genius 10-09-2004 10:40

das ist aber eine krasse verschwoerungstheorie, der typ, der die sachen auf CBS vorgetragen hat, hat naemlich millionen von dollar fuer kerry gesammelt. ausserdem hatte er bereits behauptet er habe als vizegouvernor von texas 1968 dafuer gesorgt, dass bush einen platz in der nationalgarde bekommt. allerdings war er damals ueberhaupt nicht vizegouvernor.
du meinst also die republikaner haetten einen agenten under deep cover in das demokratische lager eingeschleusst, wo er kerry mit millionen dollar unterstuetzt und immer wieder wilde luegen ueber bush erzaehlt, nur damit man die enttarnen kann?
dagegen spricht, dass damit zu rechnen ist, dass leute den scheiss trotzdem glauben, den ein bischen wa bleibt immer haengen und michael moore zeigt ja, egal wie schwachsinnig die anschuldigungen sind und egal wieviel an gefaelschten fakten benutzt wird, ein paar idioten, die es fuer wahr halten, gibt es immer.

Germane45 10-09-2004 11:46

Momentan kann man sowieso nicht alles Glauben, was dort im Wahlkampf passiert.

Vielleicht hat man den Demokraten ja auch diese Info zugespielt. :ka:

Seit Nixon und seinem Watergateskandal, bin ich sowieso kritischer, was die amerikanische Politik angeht.

Wahlkämpfe sind imho dort wie ein Krieg, wenn auch nicht alles öffentlich wird.

Churchill 10-09-2004 15:45

Tja, nicht gerade feine Methoden der Demokraten und ihrer Anhänger.

Soweit ich weiß, waren 1973 Plotter im Gebrauch und deren Schriftbild sah anders aus.

Schreibmaschinen wiederum rücken den Schlitten mit gleichen Abständen vor, hier ist aber der Abstand für das "i" geringer, als der für das "m", was eine Schreibmaschine nicht vermag. Daher halte ich es auch für eine Fäschung.

Die tollen Speedboatkapitäne (Gegen Kerry) haben sich ja inzwischen auch als kapitale Seemannsgarnspinner erwiesen. Denn es ist ja der einzige Soldat aufgetaucht, der außer Kerry bei der betreffenden Mission noch dabei war und übrig ist und der muß es ja wissen, denn die anderen waren ja nicht dabei. Können es also nicht wissen!

Und dazu gibt es jetzt auch eine Veralberungsseite. Die Pleasureboat Captains bezeugen: Bush hatte schon vor 1986 Probleme mit dem Trinken. Schon nach 3 Bier hatte er genug!

http://www2.swiftvets.com/index.php
http://www.pleasurecaptains.com/

gigant011 11-09-2004 10:36

Ich weiß nicht aber ich finde den ganze Wahlkampf bei den Ammis etwas sonderlich. Wenn man mal einige Wahlkampfreden zu gemüde zieht erkent man eigentlich nur eins und zwar das da mehr geblendet wird als alles anderes. eigentlich ist das überall gleich aber bei den Ammis ist es noch ne ganze Ecke übertriebener und überspitzter. Beispiel; Nähert sich der Wahlkampf in Amerika dem höhepunkt kommen fast täglich neue Skandalmeldungen über die gegner raus und der eigendliche wahlkampf wird schnell zu nebensache.

Das allein ist schon traurig genug.

Surli 11-09-2004 12:01

Der Wahlkampf in Amerika, gleicht mehr einem Zirkus oder einem Konzert. Aber das wirklich traurige daran ist, dass man dort in diesem Rahmen Stimmen bekommt. Ich weiss nicht, aber wenn dies eine Partei so in Europa probieren würde... alle würden das nur Lächerlich finden.
Aber dies wiederspiegelt hald scheinbar das durchschnittliche Niveau der Bevölkerung, das gibt schon etwas zu denken...

Aber mir gefällt der Satz von Rap sehr gut:" Jedes Land krieg die Regierung, die es verdient."

Bei Amerika ist es leider so, dass nicht nur die Amerikaner mit ihrer Regierung leben müssen.

Psycho Joker 11-09-2004 14:12

Och bitte, die Praxis ist doch in Europa längst schon in Mode gekommen. Wann wurde denn der letzte Wahlkampf hier aufgrund von Themen und nicht aufgrund von Polemik und Persönlichkeit geführt. Es mag zwar noch nicht die Ausmaße des US-Wahlkampfs haben, aber wir sind längst schon alle auf dem Weg dahin.
So überheblich sollten die Europäer nicht sein.

RedBasti 11-09-2004 15:34

Zitat:

Zitat von Surli
Aber dies wiederspiegelt hald scheinbar das durchschnittliche Niveau der Bevölkerung, das gibt schon etwas zu denken...

Was mir zu denken gibt sind 10% für die NPD in Sachsen.

Tharkun05 11-09-2004 17:28

Zitat:

Zitat von Psycho Joker
Och bitte, die Praxis ist doch in Europa längst schon in Mode gekommen. Wann wurde denn der letzte Wahlkampf hier aufgrund von Themen und nicht aufgrund von Polemik und Persönlichkeit geführt. Es mag zwar noch nicht die Ausmaße des US-Wahlkampfs haben, aber wir sind längst schon alle auf dem Weg dahin.
So überheblich sollten die Europäer nicht sein.

Leider nur allzuwahr :(

Und ich bin sicher, in naher Zukunft ird es bei uns genauso gehen. Auch mit dem Parteien. Gegenseitiges zerfleischen.
In der Schweiz ist es schon so weit.

Psycho Joker 11-09-2004 20:37

Zitat:

Zitat von RedBasti
Was mir zu denken gibt sind 10% für die NPD in Sachsen.

10%??? Holla, das ist verdammt viel... viel zuviel. :nos:

Raskolnikow 12-09-2004 00:07

Ja. Die spielen sowieso zur Zeit Weimar hier im Osten...
Was ist nur aus der Wiege der deutschen Arbeiterbewegung geworden? Fast 50% CDU und 9% NPD.

Churchill 12-09-2004 03:50

Weimar war früher eine NSDAP-Hochburg. Schon lange vor 1933!

Achja, der Arbeiter geht nach Brot, mein Prinz.

Da ist er bei der CDU zwar falsch, bei der NPD aber richtig. Die führen den Arbeitsdienst wieder ein. "Deutscher Arbeiter, an das Werk!"

In Hannover wurde so der Maschsee gebaut, eine Tat von der die Hannoveraner heute noch profitieren.

Insofern: ja. Wenn es den Leuten an den Brotkorb geht, rücken Weimarer Zustände wieder näher. Aber man kann es den Leuten nicht übelnehmen, sie wollen nur was zu essen. Und die SPD hat es nicht verstanden, die Leute zufriedenzustellen, im Gegenteil. Also versuchen sie es jetzt mal mit anderen.

Dabei gibt es viele Maßnahmen, die die Arbeitslosigkeit sofort entscheidend senken würden.

mrfloppi2 12-09-2004 04:18

auch moralisch korrekte?

Raskolnikow 12-09-2004 04:28

Zitat:

Zitat von Churchill
Weimar war früher eine NSDAP-Hochburg. Schon lange vor 1933!

Das war mir bekannt. Vielen Dank.

Zitat:

Achja, der Arbeiter geht nach Brot, mein Prinz.

Da ist er bei der CDU zwar falsch, bei der NPD aber richtig. Die führen den Arbeitsdienst wieder ein. "Deutscher Arbeiter, an das Werk!"
Das Problem ist, dass die NPD-Bonzen ja selbst dafür zu blöde sind - das einzige, was die können, ist Obstruktion....

Darkwolf 12-09-2004 05:00

irgendwie ist es schon traurig,dass die leute aufgrund momentaner probleme die vergangenheit vergessen... oder nicht? ich meine, ok, in den neuen bundesländern haben sowohl linke als auch rechte sehr hohe stimmanteile, was wohl an der hohen arbeitslosenquote dort etc liegt, der damit verbundenen unzufriedenheit mit der "obrigkeit" - aber was mich auch ziemlich geschockt hat: 4% NPD bei einer der letzten west-wahlen (ich hab grad verplant wo genau, gebe ich zu) - tendenz steigend! ich bin gespannt auf die nächsten bundestagswahlen. glaube zwar nicht, das die NPD in den bundestag kommt, aber - je nachdem wie groß der unmut der wähler bis dahin ist, oder wie gering die motivation, werden grade rechte und linke randparteien davon ziemlich profitieren...

was die us-wahlkampfmethoden angeht: schon lustig, irgendwie, oder? ich meine, man könnte auch darüber in tränen ausbrechen, wie dumm die menschen doch sein können, wie wenig eigenens gehirn eine "tv-nation" besitzen kann, um auf so ne scheiße reinzufallen. ich meine, europa bewegt sich auch immer weiter in diese richtung, leider, aber hier gibt es wenigstens auch noch diskussionen über die wahlprogramme, und nicht nur über persönliche fehltritte der spitzenkandidaten...

RedBasti 12-09-2004 08:16

Zitat:

Zitat von Darkwolf
....aber was mich auch ziemlich geschockt hat: 4% NPD bei einer der letzten west-wahlen (ich hab grad verplant wo genau, gebe ich zu) - tendenz steigend! ....

Saarland

Zitat:

aber hier gibt es wenigstens auch noch diskussionen über die wahlprogramme, und nicht nur über persönliche fehltritte der spitzenkandidaten...
Die wirklich sinnvollen Diskussionen werden aber auch immer weniger verfolgt. Ich weise ja immer auf den Sender Phönix hin, der den ganzen Tag historische Bundestagsdebatten sendet oder eben eine aktuelle Debatte. Gesprächsrunden gibt es auch. Das ganze ist dort schön sachlich und vor allem unkommentiert. Aber wer kennt den schon diesen Sender? Kaum einer, dabei hat er ein durchweg vernünftigeres Programm als RTL, Sat 1 und Konsorten. Auch in unserer Gesellschaft werden politische Debatten immer mehr auf die einzelne Person reduziert, es sieht bei uns also nicht grundlegend anders aus, leider.

Churchill 12-09-2004 09:08

So, nun muß ich doch einmal etwas dazu sagen.

Es hat seinen guten Grund, daß politische Entscheidungen auf die Person abgestellt werden.

Denn auf Parteiprogramme und Wahlversprechungen kann man sich nicht verlassen, sie sind heiße Luft. Deshalb liest auch niemand Parteiprogramme.

Vielmehr ist der Wähler darauf angewiesen, zu spekulieren, ob eine bestimmte Person, wenn sie Kanzler wird, eine bestimmte Groß-Richtung einschlagen wird und noch viel wichtiger, ob sie gewisse Dinge nicht tun wird. Und danach entscheidet er. Das heißt, man sieht sich die Taten der Person der Vergangenheit an und überlegt auf welche Weise sie wohl in der Zukunft handeln wird. Das ist natürlich eine schwierige Sache. Aber die Lebenserfahrung hat gezeigt: eine andere Möglichkeit gibt es nicht!

Insofern hast Du unsere Wähler völlig unterschätzt, Redbasti, sie sind nicht dumm, sondern sie haben schon erkannt, was du eben nicht erkannt hast. Nämlich, daß politische Versprechungen vor der Wahl grundsätzlich gegenstandslos sind. Und sie haben überwiegend erkannt, was zählt: die Taten.

Natürlich stellen die Wähler dem Gewählten immer einen Blankoscheck aus. Wenn er morgen entscheidet, daß Deutschland in den Krieg zieht, dann hat der Wähler darüber nicht abgestimmt, weil er die politische Situation, die zu dieser Entscheidung führt, nicht voraussehen konnte.

RedBasti 12-09-2004 13:04

Zitat:

Zitat von Churchill

Insofern hast Du unsere Wähler völlig unterschätzt, Redbasti, sie sind nicht dumm, sondern sie haben schon erkannt, was du eben nicht erkannt hast. Nämlich, daß politische Versprechungen vor der Wahl grundsätzlich gegenstandslos sind. Und sie haben überwiegend erkannt, was zählt: die Taten.

Unsere Wähler haben erkannt, dass Stoiber sich nicht deutlich artikulieren kann. Das ist aber auch alles. Außerdem sollte man meinem Post deutlich entnehmen können, dass ich natürlich nicht die politische Kompetenz der betreffenden Person meinte. Der deutsche Wähler orientiert sich am Charisma eines Kandidaten und das hat nichts mit seiner Kompetenz zu tun.

Zitat:

Nämlich, daß politische Versprechungen vor der Wahl grundsätzlich gegenstandslos sind. Und sie haben überwiegend erkannt, was zählt: die Taten.
Die "Taten" lassen sich leider erst bewerten wenn derjenige gewählt wurde. Daher ist es kaum möglich den Kandidaten der Opposition an seinen Taten auf Bundesebene zu messen. Folglich muss eben doch wieder das Programm der Partei entscheiden.

Tut mir leid Churchill aber meine Logik ist deiner weit überlegen.

Darkwolf 12-09-2004 14:52

Nebenbei muss bemerkt werden: vollkommen gegenstandslos sind politische versprechen vor der wahl NICHT. a) könnte sich das keine partei deutlich mehr als einmal erlauben, KEINES der versprechen einzuhalten (man sollte ja auch versuchen, seine wählerstimmen irgendwie bei der nächsten wahl wieder zu bekommen), b) ist es halt auch meistens einfach eine frage der wirtschaftlichen machbarkeit. wenn ich ne partei wähle, die mir das blaue vom himmel herunterlügt, und davon logischerweise nichts umsetzt, weil es eben nicht GEHT, bin ich selbst schuld. man muss halt schon ein wenig selektion betreiben, sich ein wenig damit auseinandersetzen, und das gehört ja eigentlich zu unseren "wählerpflichten" dazu. unser system ist ja so furchtbar unbequem, bei einer diktatur müsste man sich wenigstens nicht mit der politischen führung auseinandersetzen, weil - man hat ja eh keine wahl ;)


@basti: den sender phönix kenne ich auch nur vom hörensagen her... wenn ich aber mal vorm tv hänge (vielleicht alle 2 wochen mal, hab ja keinen eigenen, und... kommt eh fast nur noch müll :) ), zieh ich mir meistens mal ne free-tv-erstausstrahlung von irgendnem film rein, oder so... was "informationsbeschaffung" angeht, bevorzuge ich einfach noch das internet.

mrfloppi2 12-09-2004 16:40

Zitat:

...selektion betreiben...
Uhh das allseits gehasste wort:jupp:

Darkwolf 12-09-2004 17:37

[offtopic]was willst du mir damit jetzt sagen, oder was wolltest du damit zum thema beitragen? no spam plz! [/offtopic]

so, jetzt btt bitte

Churchill 12-09-2004 17:58

Redbasti, es geht nicht um Kompetenz. Heydrich zum Beispiel war zweifellos äußerst kompetent. Es geht um den Charakter der Politiker, nicht um die Kompetenz.

Mit Kompetenz kann man auch ein KZ betreiben, es ist eine Sekundärtugend.

(Durchschaue eigentlich ich als einziger diese Schaumschlägerbegriffe?)

Die Taten lassen sich sehr wohl bewerten, da niemand Bundeskanzler wird, ohne zuvor schon bedeutende politische Ämter innegehabt zu haben. Das eben dient ja dazu, ihn beurteilen zu können und damit erweist sich meine Argumentation einmal mehr als die einzig Richtige!

:D

RedBasti 12-09-2004 19:02

Nun gut, dann wähle du eben denjenigen, mit dem du gerne privat ein Bier trinken würdest und ich wähle den besseren Kanzler.

Zitat:

Es geht um den Charakter der Politiker, nicht um die Kompetenz.

Mit Kompetenz kann man auch ein KZ betreiben, es ist eine Sekundärtugend.
Auch die führenden Köpfe der NSDAP hatten Charakter und das nicht zu knapp! Charakter kann sowohl positiv, als auch negativ wirken.

Nicht nur deine Logik ist lächerlich (geradezu "weiblich" :D ), man muss dir zusätzlich noch die deutsche Sprache erklären.

Und wieder ziehe ich siegreich vom Schlachtfeld!

Darkwolf 12-09-2004 22:26

Zitat:

Zitat von Churchill
(Durchschaue eigentlich ich als einziger diese Schaumschlägerbegriffe?)

wenn du die von dir genutzten "schaumschlägerbegriffe" meinst, muss ich dich leider enttäuschen ;)

allerdings: recht geben muss ich euch beiden - ein politiker sollte WEDER inkompetent sein, noch nen miesen charakter haben. zumindest nicht in unserem system... in anderen systemen mag das egal sein, aber nur wenn man symphatisch ist, charisma hat und charakterstark ist, und nebenbei noch kompetent ist (oder es zumindest wirkt ;) ), hat man hier die chance, gewählt zu werden. das zu beurteilen liegt allerdings in der hand der wähler, und deren ansichten und vorlieben sind bekanntlich verschieden - was ja auch nicht das schlechteste ist

Churchill 13-09-2004 03:42

Zitat:

Zitat von RedBasti
Charakter kann sowohl positiv, als auch negativ wirken.

Achja. Jeder weiß, daß hier guter Charakter gemeint ist. Sowas nennt man eine Elipse.

Du weißt natürlich auch, daß ich das gemeint habe, stellst Dich aber absichtlich dumm und heuchelst Unverständnis. Es ist Dir also an einer echten Diskussion nicht gelegen. Daher werde ich darauf nicht weiter eingehen.

RedBasti 13-09-2004 13:11

Zitat:

Zitat von Churchill
Achja. Jeder weiß, daß hier guter Charakter gemeint ist. Sowas nennt man eine Elipse.

Leider müssen aber beide Aspekte betrachtet werden, da es natürlich auch Wähler gibt, die sich von einem, aus unserer Sicht, schlechten Charakter angezogen fühlen.

Zitat:

Daher werde ich darauf nicht weiter eingehen.
Ich akzeptiere deine Kapitulation und diktiere dir sogleich deine Pflicht als Verlierer (ein weiterer logischer Schritt von mir! Da ich im letzten Post die Schlacht gewonnen habe, diktiere ich dir nun die Bedingungen): Es ist dir nicht erlaubt, eine Gewichtung von Kompetenz und Charakter bei Politkern vorzunehmen. Das Urteilsvermögen über die wesentlichen Eigenschaften eines Politikers wird dir hiermit aberkannt!

Churchill 13-09-2004 14:08

Zitat:

Zitat von RedBasti
Leider müssen aber beide Aspekte betrachtet werden, da es natürlich auch Wähler gibt, die sich von einem, aus unserer Sicht, schlechten Charakter angezogen fühlen.

Wähler, die nach Charakter urteilen, suchen immer einen guten Charakter.
Wähler, die nur Privilegien für sich wollen, ist der Charakter egal.

Zitat:

Zitat von RedBasti
Ich akzeptiere deine Kapitulation und diktiere dir sogleich deine Pflicht als Verlierer (ein weiterer logischer Schritt von mir! Da ich im letzten Post die Schlacht gewonnen habe, diktiere ich dir nun die Bedingungen): Es ist dir nicht erlaubt, eine Gewichtung von Kompetenz und Charakter bei Politkern vorzunehmen. Das Urteilsvermögen über die wesentlichen Eigenschaften eines Politikers wird dir hiermit aberkannt!

Ja, träum nur weiter. Nicht jeder, der sich zum Sieger erklärt, ist auch einer. Du zum Beispiel bist keiner.

Darkwolf 13-09-2004 14:25

ok jungens...

schluß mit lustig. ich hab ja kein persönliches problem damit, das ihr euch blöd anmacht, könnt ihr von mir aus so lange machen, wie ihr wollt - aber nicht hier. das thema hier war glaube ich ein anderes als "kinderkacke von redbasti und churchill" - das ist, behaupte ich, für die anderen user eher uninteressant und schreckt ab, an dieser - eigentlich recht interessanten - diskussion teilzunehmen (die zwar auch nicht dem thema entspricht, aber wenigstens sinn hat). also lasst es, oder ich mach den hier dicht.


was das charakter-wählen angeht: die bewertung des charakters liegt in der hand des wählers. wenn ein wähler selbst nen miesen charakter hat, fühlt er sich vielleicht von leuten mit genauso miesem charakter eher angesprochen als vom "ich mach es so vielen wählern wie möglich recht"-politiker.

ONeil 13-09-2004 19:20

Warum wurde Schröder wiedergewählt?

Weil er in der BILD-Zeitung ein Foto war wo er mit Gummistiefeln in der Flut rumgewandert ist.

Warum hat die SPD starke Stimmenverluste hinnehmen müssen?

Weil die BILD-Zeitung (sinngemäß!) geschrieben hat, mit Hartz4 müssten alle Arbeistlosen unter der Brücke schlafen .

Warum verliert die Union jetzt wieder Stimmen?

Weil die BILD-Zeitung geschrieben hat mit ihnen als Regierung gäbe es nichtmal mehr Brücken unter denen man schlafen könnte.


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