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Sterbehilfe
Ich habe heute wieder mal einen Artikel gesehen, ich hab ihn zwar nur überflogen, aber ich würde gerne wissen, wie ihr darüber denkt.
Also ich persöndlich kann nicht verstehen weshalb man das nicht gutheissen will. Ich meine wenn man so verkrüpelt wird, dass man nur noch ein lebender Toter ist, kann ich den Wunsch durchaus verstehen sterben zu wollen. Wenn dies jemand verbieten will ist er meiner Meinung nach ein Saddist. |
Ja, sehe es ähnlich.
Exit ist ja nicht da um das zu misbrauchen, und das versetehen viele nicht. |
denke auch das man sterbehilfe erlauben wollte wenn der jenige es wünscht oder in seinem testamet es so haben will...
ich wöllte nicht das mich maschinen am leben halten oder so...dasn schon lieber ne spritze und friedlich einschlafen |
Naja, das ist halt auch so eine Sache, ab wann ist es erlaubt und ab wann nicht? Wieviele Menschen denken den täglich darüber nach, dass sie selbst oder andere ihr Leben beenden sollten.
Das Problem ist nunmal, ab welchem Punkt ist Mord akzeptabel? |
Zitat:
Jeder Mensch sollte in extremen Krankheitssituationen frei entscheiden können was er möchte. |
so lang man selber noch sagen kann ist es ja gut....nur dumm wenn man es nicht mehr kann dur einen unfall oder so....
nur ob Mord oder nich..Mord ist es doch keiner wenn man es selber Wünscht weil man in einem dahinwegetieren nicht haben möchte |
Ich wär dafür, allerdings muss das in einer patientenverfügung klar formuliert sein und muss von den näheren angehörigen akzeptiert werden ;)
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Wenn zum Beispiel ein Bekannter von dir durch einen Unfall seine Freundin verliert, angenommen er wird danach depressiv und bittet darum, dass ihm du das Leben nimmst. Ist es dann auch gerechtfertigt?
Angenommen jemand verliert beide Beine, kann seinen Job als Lieferant nicht mehr ausüben, wird arbeitslos und depressiv. Er bittet darum, dass ihm jemand sein Leben nimmt. Ist es da auch gerechtfertigt? |
Über das für und wieder kann man ewig diskutieren, hatten wir in der schule ein 3/4 jahr lang....
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tia menschlich gesehen is das mit der sterbehilfe ja auch alles irgendwo vertretbar
nur rechtlich nicht und das ist das ganze problem in deutschland gibts sowas das sich grundgesetz nennt und nachdem ist die würde des menschen unantastbar macht man nun ausnahmen wie im falle der sterbehilfe so öffnen sich auch für andere dinge die tore offen desweiteren könnte die sterbehilfe natürlich auch missbraucht werden |
Ich bin gegen Sterbehilfe aus dem einfachen Grund, dass mir eine Kontrolle sehr schwer, wenn nicht unmöglich, scheint. Ausserdem: Wer kann dir hundertprozentig versichern, dass sich der Patient nicht wieder erholt?
Wenn man mich darum bitten würde, ich muss zugeben, ich würde in ein moralisches Dilemma geraten. Ich bin mir sicher, dass ich dazu fähig bin, jemanden zu töten, allerdings nur in absoluten verzweifelten Situation oder... ich weiss nicht. Jemanden zu töten, weil er mich darum bittet.... Ich halte Sterbehilfe nicht für etwas Positives. Es ist ein Euphemismus für Mord, mehr nicht. Das Motiv mag ein "edles" sein, aber ich bin da anderer Meinung. Ach ja, und wenn ich mal nur noch von Maschinen am Leben erhalten werde... LASST MEINEN STECKER IN RUHE! Nur um sicher zu gehen, wenn ihr an mir eine Körperöffnung findet, die ihr vorher nicht kanntet, haut einfach mal zur Sicherheit noch so ne Verbindung rein! Das ganze Geheimnis des Lebens ist "Nicht sterben". Das hab ich schon in der dritten Klasse rausgefunden :D |
Ich wär klar dafür, aber wer sterben will der kann das sowieso...
Aber besser als sich von nem Haus zu stürzen, und dnacher einer den Boden abkratzen kann , gefällt mir die Alternative Exit im Bett schon besser... |
Zitat:
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Haben Menschen die bei körperlichen Problemen sich nach ihrem eigenen Tod sehen nicht ebenso starke psychische Probleme?
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das ja
aber wer nur psychische probleme hat der sollte keine sterbehilfe bekommen |
Und wer entscheidet ab wann die körperlichen Behinderungen so stark sind, dass sie die psychische Erkrankung außer vor halten können und Sterbehilfe rechtfertigen?
Wer legt fest, ab wann es gerechtfertigt ist einen Menschen zu töten? Die Angehörigen? Ein Arzt? Ein Richter? Wer ist denn in so einem Fall berechtigt über das Leben eines anderen Menschen zu verfügen? Setzt du dich auf Gottes Stuhl und richtest darüber wielang welcher Mensch zu leben hat? :twink: |
das recht hat nur der jenige selber...in seinen testament oder der engste angehörige...zum beispiel die frau
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Das Problem ist ja gerade, dass der Kranke nicht in der Lage ist über sein eigenes Leben zu verfügen, da er entweder überhaupt nicht ansprechbar ist, oder aber über den oben genannten psychischen Schaden verfügt.
Und wieso hat die Ehefrau/-mann das Recht über das Leben des Partners zu verfügen? Nach dieser Aussage, hätte ich theoretisch ebenso das Recht meine Frau aus Lust und Tollerei nach dem Mittagessen mal eben den Schädel einzuschlagen... |
Zitat:
zum 1. Der Patient müsste unter extremen schmerzen leiden 2. Es darf keine chance mehr auf Genesung bestehen bzw. es müssen alle möglichkeiten darauf ausgeschöpft werden 3. Der Patient müsste eine eindeutige erklärung darüber abgeben dass er sterben will. nur wenn alle 3 Dinge zusammentreffen fände ich sterbehilfe gerechtfertigt. Zitat:
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Zitat:
Also ich möchte nicht das mal jemand über mich bestimmt wann es zu ende ist oder nicht.Diese Entscheidung einen anderen Menschen zu überlassen ist mies und unter der Menschenwürde !! Mir hat es damals gereicht,als es geheissen hat,ich und meine Schwestern müssten jetzt entscheiden,ob meiner Mutter das Bein abgenommen werden sollte oder nicht.Und das von 1 Minute auf die andere :omg: Glaubt mir sowas geht echt an die Substanz.Hätten wir dagegen gestimmt,würde meine Mutter heute nicht mehr leben.Aber in diesem entscheidenden Moment,denkst du dir,wenn ich "Ja " sage,dann gibt mir meine Mutter für immer die Schuld,daß sie kein Bein mehr hat. Also ich möchte nicht das mal meine Kiddis oder mein Freund über mein ableben bestimmen.Da schreib ich lieber vorher ein Testament !! @Edit Zitat:
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Bei uns in der Schweiz ist es ja möglich, wenn es mir recht ist, muss der Patien diesen Wunsch widerholt bei KLAREM VERSTAND äussern. Des weiteren muss er die Aktion selbst durchführen sprich auf einen Knopf drücken. Ich bin mir nicht zu 100% sicher aber dann ist es Rechtlich korrelt und das abwohl im Schweizer Zivilgesetz "Jeder Mensch hat das Recht zu Leben." steht.
Wie gesagt ich weiss das nicht so genau, aber es gibt nur wenige Privatkliniken die das durchführen da es ein sehr umstrittenes Thema ist. |
ich meinte das ja nicht so das du deiner frau /freundin den schädel einschlagen sollst....
aber stell dir vor du hattest einen auto unfall und bist im wachkoma...du kannst nicht sagen ob du weiter leben willst oder nicht...nur wirst du ja sicher auch mal mit deiner frau/freundin über einen solchen oder ähnlichen fall gesprochen haben und da dachte ich das sie dir ja am nähsten stehen würde und darüber entscheiden dürfte. Meine freundin dürfte das und weiss auch wie ich darüber denke |
Nein, das widerum finde ich falsch. Nur die betroffene Person sollte über ihr Leben entscheiden können. Klar könnte es fälle geben wo du dein Einverständnis nicht geben kannst. Aber wenn dann andere über dein Leben entscheiden können könnte es zu Fehentscheidungen kommen. Zudem wird das dann wirklich mit dem Gesez schwierichkeiten geben.
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Sterbehilfe bringt das Problem des möglichen Missbrauch mit sich. Und das ist ziemlich gefährlich.
Mit Mord kann man Sterbehilfe prinzipiell icht gleichsetzen. Mord ist immer Totschlag mit "böser Absicht" (also aus Gier, für persönlichen Vorteil, Eifersucht usw.). Das ist bei Sterbehilfe an isch nicht der Fall, aber es besteht eben wie schon gesagt eine hohe Gefahr des Missbrauchs. |
Meiner Meinung nach wollen sich die meisten Kranken und Behinderten nur umbringen lassen, weil sie einsam und verzweifelt sind.
Sterbehilfe ist darauf die falsche Antwort. Außerdem gerät der, der sie gibt, selber in Schuld und wenn sie noch so erwünscht ist. Also ich leihe meine Hand dazu nicht. Solche Dinge können nur Leute beurteilen, die über große Weisheit verfügen, also ich oder Mosch zum Beispiel. Die meisten wissen nicht, was es bedeutet, die Eumeniden herauszufordern. |
Zitat:
Außerdem glaube ich nicht, dass jemand der im Wachkoma liegt noch Schmerzen spührt. Und wer kann die 100%ig sagen, dass keine Chance mehr auf Genesung besteht? Und wie verläuft das ganze, wenn sein Todesurteil unterzeichnet wurde, und zwei Wochen später kommt ein neues Medikament auf den Markt? Und die Meinung des Patienten ist in dem Fall sowieso vollkommen irrelevant. Durch die körperliche Belastung durch Schmerzen und die psychische Belastung durch die Verkrüppelung ist er überhaupt nicht mehr in der Lage eine objektive Antwort zu geben. Zitat:
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So ein Quatsch, angenommen ich verliere Arme und Beine und werde zudem noch Blind, dann möchte ich auch nicht unbedingt auf diese Weise noch 10 oder 20 oder wie viel Jahre auch immer weiterleben. Diesen Wunsch kann man auch bei klarem Verstand äussern.
Und Churchill, wenn du glaubst, dass die MEISTEN (Das wäre dann die Mehrheit nur um Missverständnisse auszuräumen) Kranken und Behinderten den Tod wollen, dann musst du sehr wenig Kontakt zu solchen Menschen haben. Na ja, wahrscheindlich fürchtest du dich davor oder so... Ich weiss nur, dass ich schon viele geistig Behinderte Menschen gesehen habe, die eine Lebensfreude hatten wie die wenigsten "normalen". Aber was soll man mehr von dir erwarten, dass du behauptungen aufstellst, ohne wirklich zu wissen was du sagst ist ja nichts neues. Es liegt in der Natur des Menschen, nicht seinen Tod zu wollen. Das nennt man selbsterhaltungstrieb, deshalb muss es einem schon sehr schlecht gehen, wenn man sich umbringen will. Oft kann man den Menschen mit Betreung helfen, das ist klar, doch es gibt einfach Fälle da helfen die besten Psychologen/Psychiater nicht mehr. |
Eine Seite die hier auch noch nicht angesprochen wurde bzw nur überflogen wurde ist. Wenn die Sterbehilfe zu locker ist kann man andere auch gegen ihren willen umbringen und dann sagen er wollte es selbst. Es sollte im schlimmsten aller Fälle erlaubt sein weil es Menschen gibt die hab derartig schmerzen das man sie wenn sie dies ganz sicher wollen davon befreien kann ^^
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Was TMOA sagt tönt sehr vernünftig, ist aber auch sehr theoretisch.
Ich kenne (leider) auch die Praxis. Im Normalfall ist es halt so, dass weder ein Testament besteht noch das sich der Patient korrekt artikulieren kann. Und das ein Angehöriger leichtfertig über das Leben seines Liebsten vorschnell urteilt ist ziemlich gemein zu sagen. Wenn jemand körperlich und geistig einigermassen fit ist kann er sich eh selbst umbringen - das ist auch nicht strafbar. Das ganze ist ein sehr komplexes und schwieriges Thema. Und jeder Fall ist auch wieder anders, deswegen kann man auch nicht irgendwelche Regeln aufstellen. Das Leben ist wunderschön und man sollte es so lange geniessen wie man kann, aber wenn es nicht mehr lebenswert ist und keine Aussicht auf Besserung besteht sieht es wohl anders aus. Und jemand nur mit Hilfe von Maschinen über längere Zeit am Leben zu erhalten empfinde ich nicht als erstrebenswert. Man soll mit Anstand leben, aber auch so sterben dürfen. |
Surli, du hast in der ersten Klasse nicht aufgepaßt. Du verstehst nichtmal die Mengenlehre.
DIEJENIGEN aus der Gruppe der Kranken und Behinderten, die sich umbringen wollen, waren gemeint. Du verstehen? Gruppe A: Kranke Gruppe B: Behinderte Gruppe C: Gesamtmenge A+B Davon die Teilmenge D derer, die sich umbringen wollen. Du verstehen? Nein? Dann du zurück in Klippschul gehen müssen! 6! Setzen! |
Zitat:
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Ich seh das Thema Sterbehilfe auch als ein sehr kritisches und heikles Thema an.
Ich bin persöhnlich auch der Meinung, dass, sollte ich nur noch von Maschinen am Leben gehalten werden und keine Chance auf Genesung besteht, der Tod also nur herausgezögert wird, dann die Maschinen abgestellt wird. In diesem Fall wäre die lebenserhaltende Maßnahme unnütz. Jetzt ist aber die Frage, wenn soll ich dan zu meinem "Henker" bestimmen, kann ich das der Person zumuten, immerhin wird sie durch ihre Aktion ein Leben beenden. Wäre das moralisch vertretbar? Und wenn sie sich weigert, wer soll es dann übernehmen? Selbst Ärzte würden dabei in einen Konflikt mit dem hypokratsichen Eid kommen, da dieser sie verpflichtet Leben unter allen Umständen zu erhalten. Dann kommt natürlich auch die Frage auf, wann wäre denn Sterbehilfe angebracht? Der eine verlangt nach dem Tod, weil er alle Gliedmaßen verloren hat, der andere wiederum sagt sich im selben Fall, dass er leben will. Zwei Fälle, gleiches Krankheitsbild, verschiedene Meinungen. Wer trifft da die Entscheidung, wo die Grenze gezogen wird. Oder was wäre wenn bei de Fälle noch zusätzlich im Koma liegen, daher keine eigene Meinung abgeben können? Wer entscheidet dann? der eine würde gerne sterben, der andere weiterleben, aber diese Entscheidung wird über ihre Köpfe hinwegetnschieden, weil sie zur Zeit nicht mit der Aussenwelt kommunizieren können. Was passiert, wenn entgegen ihrer Auffasung entschieden wird? Moralisch vertretbar? Ich wäre nicht in der Lage eine solche Entscheidung zu treffen. |
gigant011, du hast natürlich recht. Aber vor dem Gesetz sind ja alle gleich - also wenn Du den einten nicht bestrafen kannst, darfst du auch den nicht bestrafen, denn du bestrafen könntest für das selbe Vergehen (ist sehr theoretisch und evt. absurd, aber ich bin ja auch kein Jurist ;))
m1a22, manchmal muss man aber entscheiden ob man will oder nicht. Und wenn Du dann nicht entscheidest entscheidst Du dich trotzdem... |
Zitat:
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Vielleicht könnten ja alle Euthanasiewilligen präventiv Suizid begehen.
Das hätte folgende, hervorragende Vorteile: 1. Ihr Leben wird garantiert nicht ohne ihren Willen verlängert, was eine Patientenverfügung niemals garantieren kann. 2. Sie werden niemals von der bösen Apparatemedizin abhängig werden, sondern sterben in der Blüte ihrer Jahre, völlig autonom und eigenwillig. 3. Wir Zurückgebliebenen werden viele Extremdummköpfe los, somit steigert sich nicht nur ihre Todesqualität, sondern auch unsere Lebensqualität. :eg: |
nein m1a22, nicht ganz korrekt.
Nehmen wir mal ein theoretisches Beispiel welches hoffentlich nie eintrifft: Einer Deiner Elternteile liegt im sterben und der andere ist schon gestroben. Er/sie kann nur noch dank einer Herz/Lungen-Maschine am Leben erhalten werden. Es ist kein Testament oder ähnliches vorhanden. Der Arzt kommt jetzt zu dir und sagt (nehmen wir mal an Du bist der einzige Nachfolger): Was sollen wir tun? Sollen wir die Maschinen weiterhin am laufen lassen oder sollen wir sie abstellen? Jetzt gibts nur 3 Möglichkeiten: 1. du sagst ja, bitte lässt sie weiter laufen 2. du sagst nein, bitte schaltet die Maschinen ab 3. du sagst nichts und delegierst weiter bei Möglichkeit 1 schiebst du die definitive Entscheidung nur raus, aber entscheidest dich trotzdem bei 2 entscheidest du dich sowieso und bei 3 überlässt Du die Entscheidung den Aerzten aber du weisst ja, dass sie sie nicht abschalten also entscheidest trotzdem wieder du. Also im Endeffekt entscheidest Du immer - ob direkt oder indirekt spielt ja eigentlich keine Rolle. Man kann nicht nicht entscheiden... |
Aber wenn einer alle Gliedmassen verliert, kann er dann ja selbst entscheiden, sofern er bei Bewusstsein und klarem Verstand ist. Ich sehe da kein Problem.
Ist jemand nicht imstande sowas zu entscheiden, dann ist es klar ein sehr heikles Thema, zumal er sich dann ja sein leben auch nicht selbst beenden kann. Ich denke dann sollte es auch keine Sterbehilfe geben. @Churchill: Hab nicht richtig gelesen ;) |
Zitat:
"Ach, wie die Nachtviole lieblich duftet. Spürst du es nicht?" (Kleist) |
@Churchill
A) Glaubst du, du schaffst es irgendwann mal mehrere Posts zu einem Thema zu schreiben ohne alle, diejenigen die nicht deiner Meinung sind, zu beleidigen? B)Du solltest dir vielleicht mal überlegen, das das Leben nicht nur binär ist. C) Zitat:
D)Wenn du die Punkte A-C mit mir diskutieren willst, benutze die PM-Funktion und nicht diesen Thread. Danke So zurück zum Thema. Das größte Problem ist die Grenzziehung. Wenn ich Entscheiden müsste, müssten zwei Punkte erfüllt sein. Zum Ersten es keine Lebenserhaltung[Ziel: Gesunder Mensch] sondern Lebensverlängerung[Ziel: Vitalfunktionen des Menschen noch so lang wie möglich Aufrechtzuerhalten]ist. Da meiner Ansicht nach die Würde des Menschen verletzt wird. Es steht schon im GG das die Würde des Menschen unantastbar ist und das gilt nicht nur fürs Leben, sondern auch für die letzte Aufgabe im Leben nämlich das Sterben. Zum zweiten muss die Person selbst und nur sie selbst das schriftlich [zu einem früheren] oder verbal [zu diesem Zeitpunkt] unter Zeugen so entschieden haben. Ansonsten würde ich auch mit allen Mitteln Lebensverlängerung betreiben lassen, denn es steht auch im GG das jeder Mensch das Recht auf Leben hat und wenn er nicht seine Würde höher schätzt sollte dieses Recht in Kraft treten. Wer dies vollstrecken sollte weiss ich nicht, denn diese Bürde einem Menschen aufzulasten, ist schon fast unmenschlich. |
Zitat:
Und wenn der Patient selber weise ist, dann läßt er die Finger von solchen Verfügungen, denn kein Mensch kann die Zukunft sehen und wissen, was er dann wollen wird. Das Leben ist mit dem Leiden ohnehin untrennbar verbunden, niemand entkommt dem. Viele wollen aber lieber leiden und leben, als sterben. Die Patientenverfüger springen viel zu kurz. Sie glauben, sie könnten das Leben in eine starre Regel oder Formel pressen, aber das ist unmöglich. Der Dämonen und Abgründe sind sie sich nicht bewußt und auch nicht, daß der Wille zum Leben sehr stark ist, besonders wenn es bedroht ist.
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