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-   -   Deutsche Außenpolitik .... (http://www.cncforen.de/showthread.php?t=25769)

borish 26-01-2003 17:05

Deutsche Außenpolitik ....
 
Hier ein paar Gedanken bzw. meine Hausaufgabe für morgen ...::p ;):rolleyes:


Der Bundeskanzler hat sich für den Frieden entschieden . Damit bestritt er schon den Wahlkampf des vergangenen Herberstes , in dem er auf Marktplätzen amerikanisches "Abenteuertum" gegeißelt hatte .
Der Kanzler spürt , dasß man so das Volk quer durch alle Schichten auf seine Seite zieht . Wer will schon einen Krieg ? Schröders Bekenntnis kann und konnte die Menschen aber nur deshalb berühren , weil es voraussetzt , daß es doch jemanden gibt , der den Krieg will .
Saddam Hussein ist es nicht , denn der stand nir im Zentrum der deutschen Irak_Debatte , die der Kanzler selber entfachte und deren Leitlinien er selber vorgegeben hatte . Früh stellte Schröder das verbündete Amerika und seinen Präsidenten als das größere Risiko da ; das verübelten ihm die Amerikaner am meisten .Der Kanzler selbst reduzierte ein komplexes Problem der internationalen Politik in der ihm eignen Weise auf die leicht faßbaren Alternativen von vernunft oder Leichtsinn , Weitsicht oder Kurzsichtigkeitt , Abscheu vor dem Krieg oder Lust an ihm , kurz : auf das bekannte " Er oder ich" , neu aufgelegt mit einem amerikanischen Präsidenten als Widerpart , dessen angeblicher willenloser Gehilfe in Deutschland , Stoiber , schon zu Strecke gebracht worden ist .
Der Bundeskanzler , der sich in seiner Rolle als Bushs Antipode und Anwalt des Weltgewissens offensichtlich immer besser gefällt , bezog die leichter zu verteidigende , weil poplulärere Position. Radikaler als der französiche Präsident , der den Krieg nur für die schlechteste aller Lösungen hält , tritt Schröder auf : Er lehnt , wie der Papst den Krieg , prinzipell ab . Daher werde sich seine Regierung nicht daran beteiligen und auch nicht dafür stimmen . Je lauter Bush vom Kireg spricht , desto entschiedener rückt Schröder von ihm weg . Welcher Anteil an dieser Bewegung Opportunismus der Wahlkämpfers auch haben mag : Aus der Pose ist eine Außenpolitik geworden , die immer stärkere Züge eine Dogmatismus trägt , wie er dem amerikanischen Präsidenten vorgeworfen wird .[....]
Berlin bezweifelt nicht , daß vom Irak eine Gefahr ausgehen könnte ; deshalb befürwortet es das die UN Inspektoren nach BAgdad geschickt haben . Möglich geworden war das jedoch erst , nachdem Amerika das Probleme wieder auf die Tagesordnung gesetzt hat und -dem Irak wie den Sicherheitsratmitgliedern - glaubhaft versichert hatte , es notfalls alleine und militärisch zu lösen . Die politische "Macht " der UN über den Irak wächst aus den amerikanischen Gewehrläufen ; sie erlischt in dem Moment , in dem Saddam ein Amerika nicht mehr fürchten muß , dem die eigenen Verbündeten in den Arm fallen .
Es ist daher fatal , daß ein Staat wie Deutschland bedingslos ausschert . Schon SChröders Ankündigung , Deutschland werde sich auch dann nicht an militärischen Schritten beteiligen , wenn die Weltgemeinschaft dieses für notwendig erachten sollte , schächte die Autorität der UN , die SChröder und Fischer stärken wollten .[...]
Das ist nicht rationale Außenpolitik , daß ist bestenfalls Glaubenspolitik , eine dazu , die Saddam Hussein in die Hände spielt .

Amerika wird den Krieg führen , falls der Diktator weiter auf Täuschung und Verzögerung setzt . Deutschland kann weder das eine noch das andere verhindern . [...]
Deshalb fragt man sich auch noch nach dem Schulterschluß mit Paris , der so fest nicht sein mag , wofür sich die rot-grüne Regierung , die Beziehung zur Weltmacht zerstört . :p

Raskolnikow 26-01-2003 17:50

Moment mal...
Der Text kommt mir seeeehr bekannt vor.
Das ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit aus einem FAZ-Leitartikel.

Und das soll deine Hausaufgabe sein?

Doc 26-01-2003 17:53

Der Text ist gut ... ob er aus einem FAZ-Leitartikel ist, weiß ich nicht ... liest sich aber professionell geschrieben.

borish 26-01-2003 17:55

Zitat:

Original geschrieben von Raskolnikow
Moment mal...
Der Text kommt mir seeeehr bekannt vor.
Das ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit aus einem FAZ-Leitartikel.

Und das soll deine Hausaufgabe sein?


Jup , ich soll draüber morgen eine Diskussion starten oder über einen anderen selbst gewählten Artikel ? (und deshalb , wollte ich schonmal eure Argumente hören .. ;) )
Ist das so schlimm ? Oder stört es dich das er aus der F.A.Z ist ?

;) :rolleyes: :)

Raskolnikow 26-01-2003 17:58

Re: Deutsche Außenpolitik ....
 
Zitat:

Original geschrieben von borish
Hier ein paar Gedanken bzw. meine Hausaufgabe für morgen ...::p ;):rolleyes:
Das klingt eben etwas missverständlich...

borish 26-01-2003 18:10

Re: Re: Deutsche Außenpolitik ....
 
Zitat:

Original geschrieben von Raskolnikow
Das klingt eben etwas missverständlich...

Wenn du meinst , dass ich mich so missverständlich ausgedückt hast , dann tut es mir leid , aber nomalerweise lege ich Wert auf eine klar strukturierte Aussage ...

zum Thema : Deine Meinung zum Artikel ?

Und das selbe gilt auch für alle andern ..

Ka50 31-01-2003 17:14

borish du kopierst eh nur beiträge und linkst sie....

soll ich riskieren dich spammer zu nennen :D

biosteel 31-01-2003 17:18

Wieso, ist doch verdammt clever die Hausaufgaben ausm Netz zu ziehn :D
Vorallem, weil hier im Board genug Spinner sind die denken sie wüssten alles und eh nix besseres zu tun haben als über dies und jenes zu philosophiern ;)

NodMot 31-01-2003 17:54

Er zieht ja nicht die Hausaufgabe aus dem Netz.

Ich hatte auch erst, wie Raskolnikow, gedacht, daß er sich Gedanken zur Außenpolitik machen sollte und dabei diesen Text abgeben wollte, der aus der FAZ ist.
Das war halt mißverständlich

Da er aber über einen Artikel diskutieren soll, ist es ja absolut legitim und auch keine aus dem Netz gezogene Hausaufgabe.

Ist sicherlich ein interessanter Artikel, zumal mir die FAZ aus dem Grund gefällt, daß sie sich nicht an die blöde Rechtschreibreform halten. :p

biosteel 31-01-2003 18:21

Ja, aber trotzdem gibts hier ohne viel eigene Arbeit, jede menge Anrgeungen. Diese dann einfach mit STRG + C rauskopiern, bissel eigenen text dazuschreiben und Fertig ist die 1 ;)

Moltke 31-01-2003 21:46

Schröder ist ein absoluter Opportunist. Er hat keine politische Meinung sondern hält sie stets solange zurück, bis er sieht, wohin sich die Mehrheitsmeinung entwickelt, um ihr dann beizutreten. Das ist immer so.

Deshalb gibt es in seiner Außenpolitik keine Linie und kein Ziel, sie ist konfus und ziellos.

Schröder einziges Interesse ist er selbst und sein Machterhalt. Deshalb wird er auch Bush vor den Kopf stoßen, falls dieser sich diesem in den Weg stellt.

Was Deutschland an sich betrifft (es gibt ja auch eine Zeit nach Schröder), so muß es sich zwischen seiner atlantischen und seiner europäischen Option entscheiden.
Das heißt, die Deutschen müssen sich entscheiden, ob sie Hilfsvolk im amerikanischen Imperium bleiben wollen, oder entscheidenden Einfluß in einer 4. Weltmacht anstrebt, wenn sich die EU zu einem Staatenbund-Bundesstaat ausformt.

Meiner Meinung nach ist es besser, Herr in einem kleinen Haus zu sein, als Sklave in einem großen und besser sein Brot selbst zu backen, als die Brosamen vom Tisch des Herrn zu essen.

Veggeto 31-01-2003 21:58

es kommt drauf an wer nachfolger von Schröder wird. Wenn es Stoiber wird bleibt deutschland sicher in einer unterstützung rolle der usa. über andere nachfolger hab ich mir noch keine gedanken gemacht. aber es wäre doch auch nicht falsch wenn deutschland ein Pro-amerika kurs behalten würde und trozdem den in europa mit mischen würde.

Moltke 01-02-2003 04:27

Veggeto: Ganz meine Meinung. Freundschaftliche Beziehungen zu Amerika sollten bestehen bleiben. Auch ein Freihandelsmarkt mit ihm wäre wünschenswert.
Aber in einem militärischen Bündnis mit den USA sollte Deutschland nicht sein, weil die Interessen dafür zu divergent sind. An die Stelle der NATO sollte also eine europäische Verteidigungsgemeinschaft, wie sie Adenauer gewollt hat, treten.

Der Kern dieses Paktes sollte eine Achse Berlin-Paris-London sein.

Psycho Joker 01-02-2003 17:28

London kannst du abschreiben, die fühlen sich zu sehr ihren "englischsprechenden Brüdern" in den USA verbunden als dass die mit Europa zusammenarbeiten.
Aber Berlin-Paris ist sicherlich die wichtigste politische Achse in Europa. Das zeigt ja auch das aktuelle politische Geschehen rund um den Irak-Krieg.

Eine Loslösung von den USA wäre meiner Meinung nach wünschenswert, weil die US-Wirtschaft macht's nicht mehr lange, wenn die nicht schnellstens reformen. Eine Annäherung an Russland wäre da die Alternative. Russland verfügt über enormes Potential, aber es mangelt noch ein wenig an Stabilität in Wirtschaft und Politik.
Ein weiterer Grund für eine Loslösung von den USA wäre die Außenpolitik der USA. Damit verschlechtert sich nicht nur ihr Ansehen in der Welt, sondern auch das der Mitläufer. Das gilt es zu verhindern. Auch hier wäre eine Annäherung an Russland sehr vorteilhaft für beide Seiten. Die Russen kommen international zu höherem Ansehen (derzeit ist es ja imemr noch so, dass Russland vom Ausland eher schief angeguckt wird) und die Europäer haben mit Russland eine starke Militärmacht an ihrer Seite, die ihren internaitonalen Interessen den nötigen Nachdruck verleiht.

Moltke 01-02-2003 22:15

Richtig, ein Bündnis mit Rußland wäre die 3. Option, die Deutschland hat. Ist aber wohl doch mit zuvielen Schwierigkeiten behaftet und Deutschland wäre wieder der Juniorpartner.

Freundschaftliche Beziehungen und ein Freihandelsabkommen wie mit Amerika wären aber mindestens wünschenswert.

Was Großbritannien betrifft, so ist es Aufgabe der Politik und Diplomatie, dieses mit ins europäische Boot zu holen. Dazu muß man ihnen etwas bieten.

Vielleicht Helgoland? ;)

AgentLie 02-02-2003 10:02

Was wollen die mit Helgoland - Bayern koennen sie haben. :eg:

Was mich jetzt in letzter Zeit sehr stoert ist die Tatsache, dass sich mit der Achse Paris-Berlin eine zweite Gemeinschaft in der EU bildet. Zum einen sind die weiter verbesserten Beziehungen natuerlich als sehr positiv anzusehen, andererseits sieht man jetzt auch an "den Acht" wieviel noch an Europa zu machen ist.

Auf jeden Fall muss es die EU auf laengere Zeit schaffen von der US-Wirtschaft unabhaengig zu werden. Die Aussenpolitik darf auch nicht mehr diktiert werden - Deutschland und Frankreich gehen da den richtigen Weg und gemeinsame Ministerien sind mittelfristig meiner Meinung nach auch keine schlechte Idee.

borish 02-02-2003 10:08

Zitat:

Original geschrieben von biosteel
Ja, aber trotzdem gibts hier ohne viel eigene Arbeit, jede menge Anrgeungen. Diese dann einfach mit STRG + C rauskopiern, bissel eigenen text dazuschreiben und Fertig ist die 1 ;)

Von was sprichst du gerade ...?

a.) Habe ich keinen Drucker ...

b.) Steht dieser Artikel nirgends im Netz ; ich muss ihn also schon selber abschreiben und "verändern" ( ->wie du es mir gemeiner Weise unterstellst )

c.) Was hat deutsche Literatur (Kabale und Liebe ) mit dem Irak-Krieg zu tuen ...?:rolleyes: :mad:


Der einzige , der hier spammt und polemischen Bemerkungen bzw. Verleudnungen äußert , bist du .....:rolleyes: :mad:


@Kamakov50 : Ich habe kein Yuris Rache ( und auch kein Renegade ) , bin also nur im OT , Generals und andere Games "anwesend" und schreibe bzw. linke auch manchmal wichtiges Ereignisse rein ( sie dienen mir , als BEweis für meine Äußerungen ) , außerdem würde ich mal deine Posting mit meinen ( qualitativ , sowie quantitativ ) vergleichen , dann das Datum der Anmeldung und schon wissen wir , wer eher "Spammer" zu nennen werde ...
:rolleyes:


Psycho Joker 02-02-2003 15:40

Zitat:

Original geschrieben von Moltke
Richtig, ein Bündnis mit Rußland wäre die 3. Option, die Deutschland hat. Ist aber wohl doch mit zuvielen Schwierigkeiten behaftet und Deutschland wäre wieder der Juniorpartner.

Freundschaftliche Beziehungen und ein Freihandelsabkommen wie mit Amerika wären aber mindestens wünschenswert.

Was Großbritannien betrifft, so ist es Aufgabe der Politik und Diplomatie, dieses mit ins europäische Boot zu holen. Dazu muß man ihnen etwas bieten.

Vielleicht Helgoland? ;)

Ich sprach ja nicht nur von Deutschland alleine. Ich sprach davon, Russland stärker an die EU zu binden. Russland wäre ohne Zweifel erfreut darüber, aber den ersten Schritt muss die EU machen, weil das große Russland sicherlich nicht die kleine EU um Zusammenarbeit bittet, ist nicht gut für's internationale Ansehen.

Die USA sind wirtschaftlich über kurz oder lang weg vom Fenster wenn Europa sich wirtschaftlich mehr an Russland annähert.
Bedenkt: Was sind die writschaftlichen Stützen der USA?
  • Landwirtschaft; die USA ist nach wie vor zu weiten Teilen ein Agrarland. Alternative: Osteuropa
  • Neue Technologien; Silicon Valley etc. Alternative: Südostasien
  • Rüstungsindustrie; sicher eines der größten Standbeine. Alternative: Russland
  • Öl; davon haben die USA auch nicht wenig Alternative: Mittlerer Osten, Russland

Doc 02-02-2003 16:36

Schließe mich dem an. Wir haben das schon im ICQ durchgekaut ;)

Veggeto 02-02-2003 16:56

erst redet du von ein bündnis mit russland gut der westliche teil der an den europaischenkontinet grenzt könnte man mit in die eu ein bringen aber was soll die eu mit sibrien oder anderen ländern die nicht unbedingt an europa grenzen. udn den technischen standort den du meinst sind nicht mehr russland sonder japan china taiwan usw. und ausserdem ist russland wirtschaftlich und militärisch(auf technologie bezoggen) im moment zu schwach für die EU und daher sind die usa einfach der besser verbündet.

biosteel 02-02-2003 17:47

Zitat:

Von was sprichst du gerade ...?

a.) Habe ich keinen Drucker ...

b.) Steht dieser Artikel nirgends im Netz ; ich muss ihn also schon selber abschreiben und "verändern" ( ->wie du es mir gemeiner Weise unterstellst )

c.) Was hat deutsche Literatur (Kabale und Liebe ) mit dem Irak-Krieg zu tuen ...?


Der einzige , der hier spammt und polemischen Bemerkungen bzw. Verleudnungen äußert , bist du .....

Och nöö! Ich wollts nicht tun, aber du zwingst mich dazu!

a) Gibts bestimmt ne Menge Leute in deinem Umfelt die einen haben! Als ob das ein Problem wäre:rolleyes:
b) Fleißig, Fleißig... im übrigen wollte ich dir nix böses unterstellen, sondern nur meine sympathi für einen faulen aber dennoch cleveren Schüler mitteilen :D
c) Ging es nicht um die Irak Diskussion? Naja, zu Kabale und Liebe findest auch mehr als genug im Internet... Und zum Irak Thema sind auch schon laaange 4 Threads offen.

d) Ich wollte dich weder angreifen noch irgendwelche polemischen Bemerkungen loswerden, wenn du es so aufgefasst hast, ist es deine Sache. Und ich hab nicht gespammt...

Ps: Steh zu deiner Faulheit! :D

Purple_Alien 02-02-2003 18:22

Ich denke, dass sich die europäischen Staaten endlich einmal auffraffen sollten, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch eine Linie zu vertreten. Dann müsste sich die EU nicht an die USA oder Rußland dranhängen.

Aber die Irakkrise hat gezeigt, dass doch wieder alle Länder an einem anderen Strick ziehen. :(
Teile und Beherrsche, das war ja schon immer das Motto von großen Mächten, momentan halt die USA

borish 02-02-2003 20:18

Zitat:

Original geschrieben von biosteel
Och nöö! Ich wollts nicht tun, aber du zwingst mich dazu!

a) Gibts bestimmt ne Menge Leute in deinem Umfelt die einen haben! Als ob das ein Problem wäre:rolleyes:
b) Fleißig, Fleißig... im übrigen wollte ich dir nix böses unterstellen, sondern nur meine sympathi für einen faulen aber dennoch cleveren Schüler mitteilen :D
c) Ging es nicht um die Irak Diskussion? Naja, zu Kabale und Liebe findest auch mehr als genug im Internet... Und zum Irak Thema sind auch schon laaange 4 Threads offen.

d) Ich wollte dich weder angreifen noch irgendwelche polemischen Bemerkungen loswerden, wenn du es so aufgefasst hast, ist es deine Sache. Und ich hab nicht gespammt...

Ps: Steh zu deiner Faulheit! :D

1.) Nein , in diesem Ort und in der näheren Umgebung habe ich keine Freunde und geschweige den jemanden , der mir was ausdrucken würde ....
Meine 2 Freund ( ihmo , bin ich mir da noch nicht sicher ) wohnen gut 6-10 km enfernt und die sehe ich auch ( priviat ) höchstens alle 20 Tage .....:(
2.) MIt faul hast du in gewissem Sinne Recht , aber das clever , kannst du Backen .....( schau dir mal meine Noten , im selbigen Thread von mir , an .....:( :shy: )
3.) Ich habe noch nie eine Hausaufgabe aus dem Internet ( außer einmal , aber dann noch von mir kompriemiert , verändert und zusammengefast ) benutzt .....
4.) Jaja , aber mir das spammen unterstellen ....

PS : Könntest du mich vielleicht in Ruhe lassen und mit anderen Leuten Streit suchen ......??



@mods : sry, aber gibt es hier einen Ignore-Button ?


Danke

Ciao

PS : Sorry , for OT ....:shy:

biosteel 02-02-2003 20:39

4. Wo habe ich geschrieben dass du Spammst?

@Ps: Ich suche keinen streit, ich möchte nur die Situation klären. Weil du mir hier dinge unterstellst die nicht zutreffen!

@Pss: Es gibt da eine Ignorefunktion, einfach überlesen...


Zitat:

Ich denke, dass sich die europäischen Staaten endlich einmal auffraffen sollten, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch eine Linie zu vertreten. Dann müsste sich die EU nicht an die USA oder Rußland dranhängen.
Ein Staat besteht nunmal aus einem haufen von Individuen. Jedes davon verfolgt eigene Interessen. Und solange es sich kein Haupt Interesse findet, dass alle teilen, wird man es nicht schaffen, dass alle an einem strang ziehn!

Psycho Joker 03-02-2003 09:19

Zitat:

Original geschrieben von veggeto
erst redet du von ein bündnis mit russland gut der westliche teil der an den europaischenkontinet grenzt könnte man mit in die eu ein bringen aber was soll die eu mit sibrien oder anderen ländern die nicht unbedingt an europa grenzen. udn den technischen standort den du meinst sind nicht mehr russland sonder japan china taiwan usw. und ausserdem ist russland wirtschaftlich und militärisch(auf technologie bezoggen) im moment zu schwach für die EU und daher sind die usa einfach der besser verbündet.
Sibirien ist ein Teil von Russland, du Intelligenz-Bush. Welcher Technische Standort? Du meinst in Bezug auf die neuen Technologien? Lies dir mein Posting genau durch, Alternative ist Südostasien (Also China, Taiwan, Indonesien), nicht Russland. Russland ist militärisch keineswegs schwach. Wirtschaftlich sind sie schwach, das stimmt, allerdings hat das mit der derzeitigen politischen Instabilität zu tun und diese könnte mit Hilfe der Europäischen Staaten überwunden werden. Wenn ganz Europa hinter einem russischen Präsidenten steht, dann ist das ein gewaltiger Bonus.
Mir scheint du unterschätzst Europa und Russland gewaltig.

Ka50 03-02-2003 10:42

Russland hat in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht! Aber es ist was dran, was ihr da sagt, den russland
hat ein gewaltiges potential.....

Aber nur mal so ne frage

was hilft es wenn wir einen anderen staat aufpushen

Psycho Joker 03-02-2003 15:23

Ganz einfach, der andere Staat ist auf uns angewiesen bzw. steht in unserer Schuld.
Russland wird international immer noch nicht so recht als "good guy" angesehen, der Nachhall der alten Sowjetunion ist noch imemr da. Deshalb braucht Russland Europa, wer von Europa anerkennt wird, gilt als "Guter", was sich wiederum positiv auf die Wirtschaft auswirkt.
Europa profitiert von Russlands Resourcen (durch Handelsabkommen etc.) und auch von Russlands militärischer Stärke (Russland hat immer noch die zweitgrößte Armee der Welt) die der europäischen Außenpolitik einen gewissen Nachdruck verleihen würde.

Ka50 03-02-2003 20:34

:thx: für die antwort

Veggeto 03-02-2003 20:48

@PJ
ich weiss das sibiren zu russland gehört .russland hat noch eine masse an kriegsmaterial stimmt aber technologisch hinken sie auf den letzten bein. also sollte europa wenn sie um bedingt selbst ständig sein wollen sollten sie ein großes militärisches potezial haben um ihrer aussenpolitk den nötigen na druck zu verleihen. und um nicht bei jedem kleinen konfklikt nach den usa rufen z.b kosovo . und soweit ist europa noch nicht also sollte wir uns an amerika halten und nicht an ein bankrottes land wo die panzer nur so vor sich hin rosten.

Moltke 03-02-2003 21:46

In einem festen deutsch-russischen Bündnis würde Rußland notwendig irgendwann die Oberhand gewinnen. In einem russisch-europäischen wären die militärisch-strategischen Interesssen zu divergent, da Rußland halb Asien umfasst.

Man kann deutschen Wehrpflichtigen nicht vermitteln, die Kurilen gegen angreifende Japaner zu verteidigen oder die Tschetschenen zu massakrieren.

Deshalb wäre eine Entente cordiale meiner Meinung nach der bessere Weg.

Die EU zu einem Bundesstaat ausbauen und eine Monroedoktrin für es befolgen. Jedoch kann und sollte es als ehrlicher Makler tätig sein.

Ka50 03-02-2003 23:27

Die ganze EU ein bundesstaat das kannst du vergessen. Ist unmöglich, geht einfach nicht, wir sind zu verschieden.

Und erlich gesagt sehe ich mehr nachteile....

Psycho Joker 04-02-2003 00:23

@KamovK50: War mir ein Vergnügen. ;)

@Moltke: Ich will auch keinen Militärpakt zwischen EU und Russland. Ich will ein Wirtschaftbündnis. Russland hat die Rohstoffe und die EU das Know-How und das Wirtschaftspotential sowie die internationalen Verbindungen.
Die militärische Stärke Russland würde die EU nur im Rahmen einer gesamteuropäischen Eingreiftruppe und im Falle einer notwendigen Intervention im näheren Ausland in Anspruch nehmen. Russland kann sich sehr wohl selbst verteidigen. Da macht eine Bundeswehr oder irgendeine andere europäische Streitmacht nicht viel aus.

Was verstehst du unter dieser Entente cordiale? Köntnest du das konretisieren?!

Ganz Europa ein Bundesstaat?? Das wird nicht funktionieren, wie KamovK50 schon sagte. Dazu gibt's zuviele Unterschiede. Ein föderalistisches System wie in den USA oder auch in Deutschland wäre schon viel erfolgversprechender. Also so dass jeder europäische Staat einem Bundesstaat entsprechen würde und über den Bundesstaaten steht eine gesamteuropäische Institution.

@veggeto: Tut mir leid, aber ich msus dich verbessern. Die Russen sind technologisch gesehen den meisten westlichen Ländern weit voraus. Allerdings fehlt ihnen das Geld für eine Serienproduktion. Die Prototypen und Entwicklungen wären ansonsten fantastisch. Die schnellsten und wendigsten Kampfflugzeuge kommen immer noch aus Russland. Eine SU-35 z.B. kann dank ihres speziellen Antriebs senkrecht in der Luft fast auf der Stelle stehen bleiben.
Stimmt Europa braucht militärische Muskeln zum Säbelrasseln wenn es global ein Machtfaktor werden will. Doch ich frage dich, was ist besser: Eine Militärmacht für sich arbieten lassen, die selbstständig ist und sich über einen hinwegsetzt oder lieber eine Militärmacht, die wirtschaftlich auf einen angewiesen ist?! :)
Es stimmt schon, Russlands Armee ist nicht gerade in Top-Zustand, aber es fehlt nur das Geld und das kann Europa liefern. Natürlich nicht von heute auf morgen aber längerfristig ohne Probleme.
Außerdem wird das Budget für die US Armee auch laufend verkleinert. Die USA müssen ihr Militär abbauen weil sie es nicht mehr erhalten können, die haben so schon genug wirtschaftliche Probleme.

NodMot 04-02-2003 01:16

Zitat:

Original geschrieben von Psycho Joker
Außerdem wird das Budget für die US Armee auch laufend verkleinert. Die USA müssen ihr Militär abbauen weil sie es nicht mehr erhalten können, die haben so schon genug wirtschaftliche Probleme.
Kannst Du mir das erklären ?

Seit Bush werden die Militärausgaben erhöht, beispielsweise wurde der Verteidigungshaushalt von 310 Milliarden Dollar im Haushaltsjahr 2001 auf 343 Milliarden Dollar für das Haushaltsjahr 2002 erhöht.

Die ach so schlechte US-Wirtschaft hatte von 1998 an BIP-Wachstumsraten von über 4 % (willst Du mal Deutschland dagegen vergleichen?) und sogar im Jahre des 11.9. noch 1,2 % !
Die Arbeitslosenquote war bis 2001 in den letzten Jahren immer um die 4 - 4,5 % und auch 2001 noch unter 6 % ! Bis zu Bush gab es mehrere Jahre Haushaltsüberschüsse (so etwas kennt hier auf dem Board wahrscheinlich keiner mehr).


Die USA lachen über Europa und werden das auch noch auf absehbare Zeit tun. Die "großen" europäischen Staaten wie Frankreich und Deutschland sind wirtschaftlich momentan eine Katastrophe, GB wird eh zur USA stehen und die Länder, die Wachstum aufweisen, sind noch nicht groß und/oder stehen auch mehr zur USA (siehe 8er-Erklärung).
Russland hat zwar Ressourcen zu bieten, aber auch in hohem Maße Korruption und das Militär ist eh extrem veraltet (guckt Euch doch beispielsweise mal die Atom-U-Boot-Friedhöfe an).

Zudem werden viele der neuen EU-Staaten sich lieber den USA zuwenden, da sie mit Russland noch die UDSSR und die damit verbundene Knechtschaft des Warschauer Paktes verbinden.

Der große Gegenpart zur USA werden mittelfristig eher die Chinesen sein. Die sind militärisch schon einigermaßen stark, bieten auch für die USA eine ernstzunehmende Bedrohung (siehe Drohungen beim immer wiederkehrenden Thema Taiwan, oder das Zurückziehen von den USA bei Nordkorea im Gegensatz zum Irak) und haben sehr gute wirtschaftliche Wachstumsraten.
Das einzige, was China aufhalten kann, um eine klare Nr. 2 in der Welt zu werden, wäre der Untergang der Staatsdiktatur und ein evtl. damit verbundender Zerfall.

Die EU soll lieber eine starke Wirtschaftsunion bleiben, bzw. wieder werden und ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Dazu wäre es wünschenswert eine abgestimmte Außenpolitik zu haben und nicht 2 Staaten, die vorpreschen (die IMHO aber auch nicht die gleiche Meinung haben, auch wenn es gerne gesagt wird) und dann 8 andere, die sich dagegen stellen.

Militärisch sollten sie sich gut verteidigen können und eine vernünftige Eingreiftruppe besitzen.
Das "Muskelspiel" mit Drohpotential sollten sie lieber anderen überlassen, da ist nämlich noch nie etwas Gutes bei rumgekommen.

Moltke 04-02-2003 03:49

Hehe. Der Witz an einer Entente ist ja gerade, daß sie nicht definiert ist. Sagen wir also freundschaftliche Verbundenheit. Und Freundschaft kann ja sehr weit reichen. Aber eben immer soweit, wie man es für richtig hält.

Denk mal an die englisch-französische Entente, die mir hier Vorbild ist.

Zitat:

Original geschrieben von Psycho Joker
Ganz Europa ein Bundesstaat?? Das wird nicht funktionieren, wie KamovK50 schon sagte. Dazu gibt's zuviele Unterschiede. Ein föderalistisches System wie in den USA oder auch in Deutschland wäre schon viel erfolgversprechender. Also so dass jeder europäische Staat einem Bundesstaat entsprechen würde und über den Bundesstaaten steht eine gesamteuropäische Institution.[/b]
Nun eben das meine ich ja. Ein Bundesstaat, so wie die Bundesrepublik Deutschland oder die USA Bundesstaaten sind.

Ka50 04-02-2003 14:09

Russland ist Militärisch stärker als China.

Die Chinesen kaufen alles von den Russen ein.

Das einzige wo sie besser dran sind, ist in der wartung.


Erst letztes jahr kauften die Chinesen 27 SU Flanker ein von den Russen natürlich.

Die chinesen sind im momment wirtschaftlich besser dran, aber militärisch haben sie noch einige probleme zu überwinden.

Sie sollten anfangen die sachen selbst zu produzieren, und nicht alles von den russen einkaufen!

Psycho Joker 04-02-2003 18:33

Die USA haben ein Haushaltsdefizit von 500 Miliarden US-Dollar. Die Wirtschaft ist in einer Krise. Der Dollar ist schwach, wie shcon lagne nicht mehr und in der letzten Zeit hat es lauter Bankrotte und Skandale (in Zusammenhang mit Bilanzfälschung) in den USA gegeben.
Wenn Bush seinen Irak-Krieg wirklich durchzieht, dann wird das die Wirtschaft noch weiter runterziehen.


@Moltke: Sorry, mein Fehler. :shy:

NodMot 04-02-2003 19:51

Das Haushaltsdefizit ist erst seit Bush und der ist noch keine 4 Jahre im Amt. Kein sonderlich aussagekräftiger Zeitraum.
Dann sollte man das Haushaltsdefizit mal lieber prozentual sehen, anstatt absolut.
Der Euro stand bei Einführung auf 1,18 Dollar. Da ist er heute noch nicht. Was ist also "lange" bei Dir ? Den Euro gibt es auf jeden Fall noch nicht sooo lange.

Was ist mit EM-TV ? Mit Mobilcom ? (eigentlich mit einem Großteil des ehemaligen "Neuen Marktes")
Mit Holzmann ?

Jetzt sag bitte nicht, daß es denen gut geht, nur weil sie Unterstützung aus Steuergeldern bekommen haben.
Der amerikanischen Wirtschaft geht es sicherlich momentan nicht gut, aber im Vergleich zu anderen etablierten G7-Staaten, wie z.B. Deutschland oder Japan, immer noch recht gut.

Daß Bush nicht gerade "DER MANN" ist, darüber brauchen wir nicht diskutieren, wobei die Zins-, bzw. Steuersenkungen von Greenspan/der Regierung vermutlich der richtige Weg sind, denn von der Steuersenkung, die Reagan damals einleitete, konnt die USA später mit ihren Überschüssen profitieren.

@KamovK50
Ich sagte ja auch nicht, daß es China bereits ist, sondern, daß sie es werden, wenn sich die KP weiterhin diktatorisch an der Macht halten kann

Ka50 04-02-2003 20:05

NodMot: wenn man die riesen projekte anschaut.
Jo dann könnte aus china wirklich was werden.

biosteel 04-02-2003 20:19

Zitat:

Was ist mit EM-TV ? Mit Mobilcom ? (eigentlich mit einem Großteil des ehemaligen "Neuen Marktes")
Mit Holzmann ?

Der Neue Markt ist tot, mit all seinen Mitgliedern. Sicher konnte man in den ersten Stunde eine Menge Kohle machen, das wars dann auch!

Und der Deutschen Wirtschaft gehts auch nicht so schlecht wie immer und überall gesagt wird! Dem Kleinen Händler, gehts sicherlich schlechter als bisher, aber der Große, der lebt wie Zuvor und merkt daovn garnix. Dies ist nur ein grund um die Interessen von Konzernen noch Gnadenloser durchzusetzen, als wie es bisher möglich war! Kein Weinachtsgeld, keine Gehaltserhöhung, Hungerlohn, Arbeitskraftausbeutung...

Veggeto 04-02-2003 20:31

du hast selbst geschrieben das es den kleinen betrieben schlecht geht und du hast die mittelständer vergessen den geht es auch schlecht und leider gottes bilden die großen betriebe in deutschland nur ein minderheit.


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