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PaniChriZ 12-01-2006 10:44

ich rieche eine reinkarnation karl marxs. und ich stehe nicht auf dieses sozialistische geschwätz.
mehr kann ich zu diesem beitrag nicht sagen.

Sven 12-01-2006 10:51

Zitat:

Zitat von Bigclac
soweit ich weiss hatte Amerika keine Kolonien, genau so wie die Schweiz...

:lol: :wrofl: :rofl:

Typisch Schweizer! :D

Psycho Joker 12-01-2006 11:51

Italienische Stadtrepubliken hatten bis ins 17. Jahrhundert hinein im östlichen Mittelmeer und sogar im Schwarzen Meer einige Kolonien.
Zu den anderen aufgezählten Ländern: Das sind keine führenden Industrie-/Wirtschaftsnationen.

iCe 12-01-2006 13:47

Naja aber wir reden ja von Kolonien in Afrika oder Südamerika...

Surli 12-01-2006 14:26

Ohne nun alles gelesen zu haben:

Solange sowas passiert kann noch lange probiert werden, arme Länder zu Stabilisieren etc. ;)


Zitat:

Perkins' Aufgabe als Economic Hit Man im Dienst einiger amerikanischer Großkonzerne war es, Entwicklungsländer durch gezinkte Prognosen zu überteuerten Industrieprojekten zu überreden. Die absehbare und gewollte Verschuldung der betreffenden Länder diente der amerikanischen Regierung als Druckmittel, um politisch-ökonomische Eigeninteressen durchzusetzen. Ein Augen öffnender Bericht über die Skrupellosigkeit des Imperiums und seinen Treibsatz, die "corporatocracy".
Auszug aus der Beschreibung des Buches 'Confessions of an Economic Hit Man'.
Muss ein extrem gutes Buch sein, bin leider noch nicht dazu gekommen es zu lesen. Habe übrigens von einem Varwanten der in der Direktion eines grossen Deutschen Technologiekonzerns ist bestätigt bekommen dass er sich selbst an einige der Deals zwischen diesen Ländern und Konzernen noch erinnern kann.

iCe 12-01-2006 15:21

Das ist nichts neues...das sollte so ziemlich jeder wissen das die Amis mit den Verschuldungen der Länder immer mehr Profit hat.

Surli 12-01-2006 17:19

Das war ja schon klar ;), es geht aber nicht darum dass die Amerikaner davon provitieren (übrigens nicht nur von der Verschuldung) sondern wie gezielt das gemacht wird und in Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen. Das ist das erschreckende.
Es sind zwei verschiedene Dinge ob man die Schlechte Wirtschaftslage anderer Länder ausnützt. Oder ob man sie gezielt destabilisiert.

Tassahak 12-01-2006 18:53

Da führt euer Anitamerikanismus doch zu weit. Ich will noch nicht einmal abstreiten, dass ausbeuterische Großkonzerne (das sind - weiß Gott - nicht alle) ihren Ursprung vermehrt in den USA haben; dennoch hängt auch viel von den Regierungen ab. Immerhin: Mancherorts werden Arbeitsplätze werden geschaffen, wenngleich das nur die Ausnahme ist!

iCe 12-01-2006 21:37

öh du sagst wir sind Antiamerikanisch aber bekräftitgst uns nur...zu den Arbeitsplätzen...es verlieren aber mehr Leute ihre Arbeitsplätze als Leute Arbeit kriegen.

Tassahak 13-01-2006 15:24

Nein, ich sprach von vielen Konzernen, die ihren Ursprung in den USA haben. Ihr sprecht von bewusster Destabilisierung von Wirtschaften. Nicht nur, dass ein einziger Großkonzern dazu kaum in der Lage ist; es geht schlichtweg an der Wahrheit vorbei und ist Antiamerikanismus in seiner reinsten Form.

P. S. Zu den Arbeitsplätzen sei gesagt, dass ich da nicht ohne Grund "mancherorts" stehen habe.

Surli 13-01-2006 16:37

Oben war das vielleicht nicht so richtig beschrieben...
Wen es interessiert hier eine genauere Beschreibung des Buches:
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_126d/T05.HTM

iCe 13-01-2006 18:10

@tas, naja ist ja toll mancherorts werden 10arbeitsplätze geschaffen aber auf der ganzen Welt werden 100 Arbeitsplätze zerstört.

raptorsf 13-01-2006 18:59

Zitat:

Zitat von Bigclac
@tas, naja ist ja toll mancherorts werden 10arbeitsplätze geschaffen aber auf der ganzen Welt werden 100 Arbeitsplätze zerstört.

ja klar - unsere Firma hat alleine in der Schweiz letztes Jahr rund 50 Arbeitsplätze geschaffen (weltweit waren es glaub über 5000). Als aber durch eine Uebernahme 12 Leute FREIWILLIG gekündigt haben und 5 andere intern eine neue Stelle angenommen haben, konnte ich dann lesen: "Firma XY entlässt über 20 Mitarbeiter...".

All diese Berichterstattung ist einfach wirtschaftsfeindlich und einseitig - wer das aber nicht durchschaut tut mir einfach leid. Dass es die Medien nicht interessiert wenn Arbeitsplätze geschaffen werden kann ich ja noch verstehen, aber dann sollen sie sich auch nicht über Entlassungen aufregen - denn kein Manager entlässt auch nur 1 Person willkürlich oder weil er irgendwie satitisch wäre - das ist einfach nur Unfug und irgendwo auch unfair.

iCe 13-01-2006 22:35

Ich hab nie behauptet das diese ohen Grund Leute entlassen aber was ich meinte sind die Amerikanischen Firmen wie Ford und GM die lauter leute entlassen oder was war das für ne Firma die bei Opel oder so die Leute rausgeworfen hat?

Psycho Joker 14-01-2006 07:58

Die Praxis der "Gewinnmaximierung" haben wir ja schon mal durchgekaut. Entlassen werden die nicht ohne Grund, allerdings auch nicht, weil es notwendig oder angemessen wäre.

ElDono0 14-01-2006 11:25

Zitat:

Zitat von raptorsf
ja klar - unsere Firma hat alleine in der Schweiz letztes Jahr rund 50 Arbeitsplätze geschaffen (weltweit waren es glaub über 5000). Als aber durch eine Uebernahme 12 Leute FREIWILLIG gekündigt haben und 5 andere intern eine neue Stelle angenommen haben, konnte ich dann lesen: "Firma XY entlässt über 20 Mitarbeiter...".

All diese Berichterstattung ist einfach wirtschaftsfeindlich und einseitig - wer das aber nicht durchschaut tut mir einfach leid. Dass es die Medien nicht interessiert wenn Arbeitsplätze geschaffen werden kann ich ja noch verstehen, aber dann sollen sie sich auch nicht über Entlassungen aufregen - denn kein Manager entlässt auch nur 1 Person willkürlich oder weil er irgendwie satitisch wäre - das ist einfach nur Unfug und irgendwo auch unfair.


auf welche medien kann man heute denn noch vertraun? jeder ist nur noch auf quten aus. die medien bringen auch zu 90% nur negative schlagzeilen kein wunder das die deutschen keine "hoffnung" haben, wenn sie jeden tag 1-2 negative nachrichten eingetrichtert bekommen...

meiner meinung nach müsste der stimmungsumbruch endlich mal die "medien" erreichen...weil ich glaub nicht das es uns wirklich soooo schlecht geht wie alle immer tun...

iCe 14-01-2006 14:03

tut es auch nicht immer...aber gewinn lässt sich schlechter verkaufen als böse Firmen...


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